Caretera Austral

Heute endlich die ersten Kilometer auf der Caretera Australgefahren. Insgesamt zieht die Routa National 7 wie sie auch bezeichnet wird über 1200 km gen Süden. Wir sind jetzt irgendwo bei km 100, genau in Hornopirén. Die ganze Strecke wird es nicht werden. Überwiegend ist die Straße unaspahltiert. Je weiter man Richtung Caretera kam desto einsamer wurde die Gegend, auf 20 km kamen einen grade 4 Fahrzeuge entgegen. Die Fahrt führte heute vom Seengebiet, welches recht dicht besiedelt ist immer weiter Richtung Küste. Dabei passierten wir den Vulkan Osorno, mit weißer Zipfelmütze trohnt er über der Landschaft, ein gutes stück bis auf 1200m konnte man hinauf fahren, aber oben war es derart windig das man keine Lust hatte aus dem Auto auszusteigen. Die Sicxht war jetzt auch nicht so toll also, weiter ging es. Der Wald wurde immer dichter und dunkler und reichte weit in die Straße hinein. Am Nachmittag verschlechterte sich das Wetter es war diesig, windig und regnerisch. Alles bekam einen leichten unheimliches magisches ausehen. Das ist jetzt alles wieder ganz typisch Patagonien, wechselhaftes Wetter feucht und etwas unwirdlich. Das Seengebiet der letzten Tage ist da vollkommen anders. Man hat immer viel gelesen und in Reportagen gesehen über Patagonien. Diese Faszination kann das aber alles nicht wiedergeben. Ohne es erlebt zu haben wird man Patagonien niemals verstehen können. Ebenso ist es mit der Caretera Austral klar das ist nur eine Straße die schlecht ausgebaut ist und durch nahezu unbesiedeltes Land führt, aber trotzdem, nimmt man die mühen auf sich. Allein schon wenn mal ein kleines Stück asphaltiert ist wirkt das vollkommen anders. Morgen sol es dann ersteinmal einnstück mit der Fähre gehen, eine durchgehende Straßenverbindung gibt es nicht.

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Entre Lagos

Soo heute wieder ein Gruß aus Chile. Endlich wieder Chile, auch wenn es evtl nicht nett ist aber Chile ist einfach viel netter als Argentinien, Argentinien ist teuer, nix funktioniert so richtig,es wirkt immer so leicht arrogant und ein bisschen auch aggressiv durch die zahlreichen Polizeikontrollen. Heute Früh haben wir versucht ein paar mal mit der Seilbahn auf einige Gipfel in der Nähe von Bariloche zu fahren, aber das warunverhältnismäßig teuer, und bis ganz oben kam man auch nicht. Also sind wir dann nach Chile über unterwegs die letzten Pesos in Eis und Benzin investiert. Mit den Lebensmitteln über die Grenze hat das gut funktioniert, außer eine Zwiebel hat es alles geschafft. Jetzt haben wir Quartier in Entre Lagos bezogen in einer ganz Süßen Pension wo 3 Generationen unter einem Dach lagen und wir die Küche mit nutzen durften und alle versucht haben uns jeden Wunsch von den Augen abzulesen. Morgen gehts dann langsam Richtung Caretera Austral, das soll ja dann richtig abgelegen sein. Wenn es keine news gibt nicht schlimm einfach nur im Nirgendwo.

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In Bariloche

So heute wieder mal ein Lebenszeichen, diesmal wieder aus Argentinien, genauer San Carlos de Bariloche. Gestern haben wir uns von Chile über die Anden bis nach Argentinien geschlagen, es war sehr faszinierend wie abwechslungsreich die Landschaft ist. Fast jede Stunde sah es komplett anders aus. Zuersta auf der chilenischen Seite noch üpiges grün. Und über allen trohnte der Vulkan Villarrica. Der Vulcan war leider vollständig gesperrt, aber von den ganzen Wirrungen der letzten Tage war nichts zu spüren, das einzige was auffiel war das er ohne schneekappe war, was sonst alle Berge ähnlicher Höhe hier haben. Am Wegrand gab es aber Brombeeren die wir eingesammelt haben. Die haben wir uns dann heute ins poridge und in den Joghurt gerührt. Am Vulkan vorbei immer weiter in die Berge hinauf. Irgendwann gab es eine ellenlange Baustelle, die auch noch schlecht organisiert war , so das man dann hinter Bagger hinterher schleichen musste. Irgendwann ging die auch vorbei. Wenig später kam dann die Grenze, erst in Chile ausreisen, für den Mietwagen gab es einen Stapel Papiere und Dokumente, die mus ich noch fotografieren das glaubt sonst kein Mensch. Nach Chile kamm dann die argentinische Einreise wieder die ganze Prozedur, zwischen argentinischen und chilenischen Grenzposten waren wieder einige Km Niemandsland. Auf der argentinischen Seite war es dann deutlich trockener aus dem satten grün und blau vom mmorgen wurde staubiges Gelb. Aber dennoch war die Landschaft sehr abwechslungsreich. Wir haben uns dann bis in einem Nationalpark durchgeschlagen, an der Ranger Station gab es eine Karte wo diverse Campingplätze eingezeichnet waren, dummer weise waren die irgendwie nicht zu finden. Am Ende haben wir unser Quartier, auf einer Lichtung am See die so annähernd aussah wie ein Campingplatz aufgestellt. Außer Feuerstelle gab es nichts. Wir waren weit und breit auch die einzigen. Mit einem gemütlichen Abendessen am Lagerfeuer ging der abend zu Ende. In der Dunkelheit funkelten dann Myriaden von Sternen am Firmament. Heute früh hab ich das sogar geschafft zum Sonnenaufgang auf zu sein und ein paar photos zu schießen. Der Neue Tag begann dann mit tolen Sonnenschein und Frühstück im Freien. Den Tag über sind wir dann durch das argentinische Seengebiet bis nach Bariloche gefahren. Teilweise auch über nicht asphaltierte Straße, ich bin so froh ein Geländegängiges Fahrzeug zu haben, sonst wären einige strecken kein Spaß, bzw. Fast nicht zu erreichen. Heute Abend sind wir in ein Hostel eingekehrt, und ich habe Jagdwurstgulasch gemacht. Anna kannte das noch nicht. Und trotzt Hostelküche und nur bedingt optimaler Auswahl an Zutaten, ist das ganz anständig geworden. Gestern ist ins aufgefallen das das gar nicht so klug war soviele Lebensmittel mitzunehmen. Denn nach Chile sind wieder strenge Kontrollen was die Einfuhr von LM angeht, naja mal sehen was wir aufgefuttert benommen. Morgen soll es dann auch wieder Richtung Chile gehen.

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Villarrica

Heute wieder eine kurze statusmeldung. Heute bin ich in Villarica, der Vulkan ist wieder etwas friedlicher, die warmstufe wurde herabgesetzt und Die 2500 evakuierten Menschen durften wieder zurück. Eigentlich hatte ich ja eine Besteigung angedacht aber das wird wohl nix. Gestern bin ich von Punta arenas nach Puerto Montt geflogen, hier ist es schon ganz anders wie ganz im Süden.Es ist deutlich wärmer. Bisschen Landwirtschaft sieht Mann auch. Am Flughafen hab ich dan das Auto übernommen coole Kiste ein Suzuki grand vitara, so leicht Jeep artig, auf den Nebenstraßen und später caretera austral ist das wirklich praktisch. Die nächsten Tage mus ich auch nicht alleine reisen, Anna die ich am Fitz Roy kennengelernt habe Begleitet mich ein Stück, das hat sich so ganz praktisch ergeben, seit Puerto Montt schlagen wir uns gemeinsam durch die Gegend. Für morgen gehts erstmal weiter Richtung Argentinien, wiedereinmal. Heute war erst Vorräte auffüllen angesagt und dann sind wir durch eine ganz süße Gegend, gefahren die eher an die Schweiz erinnerte, man hatte nicht das Gefühl in Südamerika zu sein.

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torres del paine

Fünf Tage Wandern in Patagonien liegen jetzt hinter mir. Ohhh Ja! Das war ein Erlebniss.Schwer das wiederzugeben. Gestern hab ich mich beim wandern gefragt wie man das jemanden erklärt was ich da grad mache. Nüchtern betrachtet den vierten Tag in Folge bei durchwachsenen nass kühlen wetter, über stock und Stein durch die patagonische Landschaft stolpern mit 15 kg Gepäck auf dem rücken.

So könnte man die fünf Tage durchaus beschrieben. Aber nein irgendwie ist so ein trip viel viel mehr. Aber der Reihe nach. Mit dem Bus wird man zum Eingang des Nationalparks gekarrt, dort ging es zu wie auf dem Bahnhof einer Großstadt, das war alles andere als patagonische Einsamkeit. jeder musste sich registrieren, und ein Ticket für den Park kaufen. Dann gab es eine Einweisung wie man sich zu verhalten hat. Seitdem es vor ein appr Jahren durch Touristen verursacht schwere Waldbrände gab, ist man besonders vorsichtig. Die ersten wanderten vom Park Eingang los. Ich fuhr noch weiter und nam den Katamaran, zum anderen enden des Parks, auch da war es noch ziemlich voll. Die Endstation vom Boot, war auch gleich ein Campingplatz, unzerkunft und allen anderen Annehmlichkeiten ein sogenanntes refugio, aber nicht so gemütlich. Ich beschloss biss zum Refugio Grey zu laufen (11km weiter) lies aber ein teil des Proviants im ersten refugio, da ich dort anderntags sowieso wieder vorbei mus. Und bei 11 km laufen zählt jedes kg. Das laufen fiel noch ziemlich schwer und so zogen sich die 11 km über 5 h aber die Aussicht war toll. Das Refugio Grey war deutlich gemütlicher. Zu!m Abendessen gabs heiße Würstchen mit Brot und Käse, lecker zubereitet auf dem camping Kocher. Ne heiße Dusche und ab in den Schlafsack, das war Tag 1. Andern morgen. Aufstehen Frühstück (Kaffee, Poridge, warme Milch aus Milchpulver) Kram packen und los. 11 km zurück, essen einsammeln Mittagspause Aussicht genießen. 7,5 km m bis zum nächsten Campingplatz. Nach den knapp 20km war ich dann wirklich platt. Zelt aufbauen ging zum Glück noch in Trockenen, im laufe des Tages hatte es sich zugezogen und es fing an zu regnen. Auf dem Campingplatz gab es nur einen kleinen unterstand ca. 5×3 Meter, im Lauge des abends tummelten sich dann ca. 30 Leute da drinne und versuchten Abendessen zu bereiten. Ging irgendwie.es hatte sich eingeregent. Alle gingen zeitig schlafen, im regen stehen fetzt nicht, da hat ein Schlafsack mehr Gemütlichkeit zu bieten. Die Nacht war unruhig, das Gelände uneben, so das ich im Zelt immer in eine Ecke rollte. Es regnete die ganze Nacht. Andern morgen war der ganze Campingplatz aufgeweicht, mein Zelt zum Glück trocken. andere hatten weniger Glück da floß der Fluss der sich inn der Nacht gebildet hatte direkt durchs Zelt. Eigentlich gibt es dort das Valle Frances zu bewundern, das war aber aufgrund der angeschwollenen Flüsse gesperrt. Als blieb nur Frühstücken (das selbe wie am Tag zuvor) Packen und los. Nur knappe 7 km. Aber die waren echt hart, der weg war matsch, es regenete und windete. Nach ca. 1 km hatte ich nasse Füße, aber durch die Wollsocken blieben sie trotzdem warm. Im nächsten Refugio erstmal in den Aufenthaltsraum. Dazu kamen noch ein paar andere Wanderer die den gleichen weg von Refugio grey über italiano gelaufen sind und genauso nass und lustlos waren wie ich. Wir habe dann ersteinmal die Klamotten aufgehängt, Zelte ausgepackt, heißen Käfer getrunken, und den Ofen angefeuert. War zwar erst Nachmittag 14 Uhr aber bei dem Wetter war eh nichts drinne. Der Wind frischte auf und hatte bis zu 90km/h in den Böen. In einer ruhigen wetterphase schnell das Zelt aufgebaut. Ich hatte ein gutes Plätzchen und so aufgebaut das der Wind nicht so viel Angriffsfläche hat. Andere hatten da weniger Glück, es gab einige Beschädigungen an zelten aber mit gegenseitig helfen, hat jeder ein trockenes Bett für die Nacht bekommen. Im Aufenthaltsraum ist es inzwischen voll geworden. Unter der Recke und a den Wänden hingen Klamotten zum trockenen. An den Tischen drängten sich die Leute machten essen odernvertrieben sich die Zeit. Viele kannte man schon von den letzten zwei tagen, so das  es eine ganz gemütliche runde wurde. Irgendwann tauchte ne Flasche Amaretto auf, das war was besonderes, gemütlich und gesellig ging derabend zu Ende. Schon faszinierend das dort dann 40 Leute aus allen teilen der Welt friedlich und gesellig beisammen sitzen. Da wird die chinesische Nudel Suppe zwischen den trocknenden französischen Socken gekocht, was schon ein wenig seltsam anmutete. Auch die unterschiedlichsten Leute unterwegs.Als wir ankamen hatte keiner mehr Lust weiter zu ziehen, viele wollten anderen Tag so schnell wie möglich raus aus dem Park, aber im Laufe des abends besserte sich die Stimmung. Die Nacht war erstaunlicherweise auch ganz angenehm, der Wind rüttelte zwar kräftig am Zelt, aber es lies sich aushalten. Anderen morgen die gleiche Zeremonie wie immer. Für diesen Tag stand noch ein schweres Stück weg auf dem plan größtenteils bergauf und ebenfalls so 15 km. Das Wetter ging immer noch etwas nass aber nicht mehr ganznso schlimm. Die letzte Station war direkt am Fuße der Tores. Aber ebenfalls ein ganz einfacher Zeltplatz aber diesmal nicht ganz so schlimm wie der italiano. Ich hab noch ein kleinen Abstecher schon mal zu ten Torres gemacht um zu sehen wie lange ich anderen Tag brauchen werde um hoch und wieder runter zu laufen. Oben wars ja richtig ungemütlich, windig, kalt und nass.Abendessen und dann Husch in den warmen Schlafsack. Heute dann 5:30 wecken, anziehenundnhoch zu den Torres in der Hoffnung das zum Sonnenaufgang was zu sehen ist. Um halb 8 wüste ich dann das sich das geplage die letzten Tage gelohnt hat. In wunderschönen pink, orange gelb erhellte die aufgehende Sonne die Felsen. Das war wirklich spektakulär. Definitiv ein Highlight der Reise und auch in meinem Leben. Danach ging es nur noch bergab, den kram im Campingplatz zusammen sammeln, mit der Weile ist das Gepäck deutlich leichter geworden, das ganze fressie der Tage war ja nicht mehr da und musste nicht mehr mitgeschleppt werden. Auf dem Rückweg sind mir dann die ganzen Tagestouristen entgegen gekommen, was für ein unterschied zu den Wanderern der letzten Tage. Alle die mehr Tagestouren gemacht haben hatten praktische und gebrauchte Ausrüstung, nicht besonders schick, über Jahre zurechtgesammelt, und relativ leicht angezogen. Die Tagestouristen sahen aus als wenn es auf eine Himalaya Expedition geht, und die Klamotten waren Brand neu, die haben noch nie regen geschweige denn Schlamm gesehen. Aber egela wie gut\ neu die Ausrüstung ist den Berg hoch mus jeder selber laufen

In der Schutzhütte am italiano

In der Schutzhütte am italiano

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lebe noch

So bin wieder in der Zivilisation, das aufzuarbeiten die letzten Tage dauert ein bisschen. Hat alles geklappt mir gehts gut

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torres del paine die W wanderung

Ich melde mich bis zum 10.März ab. Breche nachher auf in den Torres del Paine Nationalpark. 4 Tage wandern. Bis dann.

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am Fitz Roy

Nachdem ich die letzten Tage nur begrenzten Zugang zum Netz hatte heute wieder mal ein ausführliches update. Die letzten Tage war ich am Fitz Roy massiv unterwegs. Vor allem Tageswanderungen standen auf dem plan. Im schnitt waren das pro Tag so ca. 20 km. Das ging sogar die Wege waren gut ausgebaut. Leider hat sich das Wetter nicht unbedingt zum positiven entwickelt, es ist kalt geworden und es gibt immer mal wieder den ein oder anderen Regentropfen. Letzte Nacht hat es so gestürmt, das ich ganz froh war im Hotel zu sein, im Zelt wäre das durchaus ungemütlich geworden. Die Tagestouren musste ich auch nicht ganz alleine machen da hatte ich charmante Begleitung Anna und Anna beide aus D und auf Tour durch die Welt. Nach dem ersten Tag haben wir uns mit einem richtig großen und leckeren Eis belohnt. Der zweite track war etwas anspruchsvoller, zunächst ersteinmal zum Startpunkt gefahren und dann 10 km wandern bis Rastplatz unterhalb des Fitz Roy. Dort konnte mamnsich dann überlegen, wieder in die Stadt zu laufen, nochmal 400 Höhenmeter bis zum Gletschersee oder den gleichen weg zurück. Ich hab mich für die 400 Höhenmeter und den gleichen weg zurück entschieden, musste ja wieder zum Auto. Die Mädels sind wieder in die Stadt. Ich wollte dann noch ein Stück fahren und außerhalb der Stadt campen, auf dem gleichen Campingplatz wie vor 2 Tagen. Auf den ganzen 10km zum Auto kamen mir 6 Leute entgegen. Mal sehen wie die Nacht im Zelt wird es ist schon recht frisch draußen, aber bevor es in den Torres del Paine Park geht will ich ungefähr ein Gefühl für das Klima bekommen, und das ganze Campingequipment mal durchtesten. Die Nacht war gut, ich habe nicht gefroren. Das Wetter hat sich auch gebessert. Bevor es zurück nach el calafate ging hab ich noch einen kleinen 4 h Marsch gemacht. Da der Startpunkt außerhalb der Stadt liegt, und der weg weiter über das patagonische Eisfeld nach Chile führt, war wenig los. Die ganzen 4 h gerade 4 andere Personen gesehen. In el calafate hab ich das auto abgegeben und mir noch ein dickes argentisches steak gegönnt und dazu ein leckeres lokales Bier. Morgen gehts nach Chile zurück. Da heißt es früh aufstehen.

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Das Fragezeichen war meine Position, rechts ist Argentinien, links Chile, das Rechteck in der Mitte, ja das ist nix das ist ist irgendwie privatland, gehört aber weder zu Chile noch zu Argentinien, ne ganz seltsame Geschichte.

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Die Strasse!

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Oben am Gletschersee,  ich glaub man sieht das es ungemütlich ist.

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Gletschereis hab ich auch genascht

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el chalten

So nachdem ich gestern mich nicht gemeldet habe heute wieder ein Eintrag, leider ohne Bilder die Internetverbindung ist eher eine internetbehinderung, da will ich gar nicht erst versuchen Bilder hochzuladen.gestern bin ich nach el chalten gefahren, war eine schöne fahrt, recht entspannt. Und vor allem nicht viel los. Eine Raststätte unterwegs, da hält so ziemlich jeder an. Mit mir war auch ne biker Gruppe die die routa 40 (einmal quer durch Argentinien) gefahren sind. In chalten habe ich mir einen Campingplatz gesucht, etwas außerhalb und ganz idyllisch gelegen, Zelt aufgebaut, bisl windgeschützt hinter Büschen, was gegessen, und dann eingekuschelt, mit der Weile hatte es angefangen leicht zu nieseln, aber Zelt war trocken. Tja bis ich morgens halb 6 irgendwie wach geworden bin und gemerkt habe das es irgendwie nas am Arsch war. Erst dachte ich die Flasche Wasser ist ausgelaufen, nein wars aber nicht, das Waser stand ca. 10 cm hoch im ganzen Zelt und kam definitiv nicht von oben. Alles schwamm und war nas. Hab dann mit funzel und im schlaf dress alles ausgeräumt, im trockenen aufgestellt, oder zum auto gebracht, zum Glück hatte ich trockene Klamotten im auto, und noch die flugzeugdecke aus Vietnam, keine Ahnung wie oft die decke schon ausgeholfen hat, langsam hat se ne goldkante verdient. Den Rest der Nacht hab ich dann im auto genächtigt, waren ja nur noch 2 h. Hab dann so gut es geht die Klamotten später im auto verteilt und beim fahren mit Heizung und gebläse versucht zu trocknen. Hat den ganzen vormittag geregnet, campen ging definitiv nicht heute, also hab ich mir nen hotel gesucht. Den Rest des Tages bin ich in der Gegend bisschen rumgewandert. Die Gegend hier ist wirklich schön, über allem trohnt der fitz Roy. Die nächsten 3 Tage werde ich mich hier noch rumtreiben.

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perito moreno gletscher

Heute früh hab ich mir für die nächsten Tage einen kleinen Mietwagen genommen ein VW gol scheint was hier in Südamerika produziertes zu sein. Recht rustikal die Kiste aber ausreichend! Die eigene Mobilität ist wirklich gold werd, man kann Überfall wo man will anhalten und ist einfach unabhängig. Die fahrt ging knappe 70 km zum Perito Moreno Gletscher. Der wird ja Überfall gelobt und sehr angepriesen, normalerweise bin ich bei sowas ja skeptisch, aber diesmal ist der Hype wirklich gerechtfertigt. Der Gletscher ist wirklich atemberaubend. Grade bei so schönen Wetter wie heute. Man kann ihn sehen, hören und spüren. Die zerklüftete Form, das schimmern des Eises von schneeweiß bis zu Azur blau, der kalte Wind der vom Gletscher hinüber weht, das knacken des Eises wenn spalten brechen oder das krachen wenn große Brocken anbrechen und in den See stürzen. Einfach fantastisch. Leider können photos das Schauspiel nur bedingt wiedergeben.

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