Fünf Tage Wandern in Patagonien liegen jetzt hinter mir. Ohhh Ja! Das war ein Erlebniss.Schwer das wiederzugeben. Gestern hab ich mich beim wandern gefragt wie man das jemanden erklärt was ich da grad mache. Nüchtern betrachtet den vierten Tag in Folge bei durchwachsenen nass kühlen wetter, über stock und Stein durch die patagonische Landschaft stolpern mit 15 kg Gepäck auf dem rücken.
So könnte man die fünf Tage durchaus beschrieben. Aber nein irgendwie ist so ein trip viel viel mehr. Aber der Reihe nach. Mit dem Bus wird man zum Eingang des Nationalparks gekarrt, dort ging es zu wie auf dem Bahnhof einer Großstadt, das war alles andere als patagonische Einsamkeit. jeder musste sich registrieren, und ein Ticket für den Park kaufen. Dann gab es eine Einweisung wie man sich zu verhalten hat. Seitdem es vor ein appr Jahren durch Touristen verursacht schwere Waldbrände gab, ist man besonders vorsichtig. Die ersten wanderten vom Park Eingang los. Ich fuhr noch weiter und nam den Katamaran, zum anderen enden des Parks, auch da war es noch ziemlich voll. Die Endstation vom Boot, war auch gleich ein Campingplatz, unzerkunft und allen anderen Annehmlichkeiten ein sogenanntes refugio, aber nicht so gemütlich. Ich beschloss biss zum Refugio Grey zu laufen (11km weiter) lies aber ein teil des Proviants im ersten refugio, da ich dort anderntags sowieso wieder vorbei mus. Und bei 11 km laufen zählt jedes kg. Das laufen fiel noch ziemlich schwer und so zogen sich die 11 km über 5 h aber die Aussicht war toll. Das Refugio Grey war deutlich gemütlicher. Zu!m Abendessen gabs heiße Würstchen mit Brot und Käse, lecker zubereitet auf dem camping Kocher. Ne heiße Dusche und ab in den Schlafsack, das war Tag 1. Andern morgen. Aufstehen Frühstück (Kaffee, Poridge, warme Milch aus Milchpulver) Kram packen und los. 11 km zurück, essen einsammeln Mittagspause Aussicht genießen. 7,5 km m bis zum nächsten Campingplatz. Nach den knapp 20km war ich dann wirklich platt. Zelt aufbauen ging zum Glück noch in Trockenen, im laufe des Tages hatte es sich zugezogen und es fing an zu regnen. Auf dem Campingplatz gab es nur einen kleinen unterstand ca. 5×3 Meter, im Lauge des abends tummelten sich dann ca. 30 Leute da drinne und versuchten Abendessen zu bereiten. Ging irgendwie.es hatte sich eingeregent. Alle gingen zeitig schlafen, im regen stehen fetzt nicht, da hat ein Schlafsack mehr Gemütlichkeit zu bieten. Die Nacht war unruhig, das Gelände uneben, so das ich im Zelt immer in eine Ecke rollte. Es regnete die ganze Nacht. Andern morgen war der ganze Campingplatz aufgeweicht, mein Zelt zum Glück trocken. andere hatten weniger Glück da floß der Fluss der sich inn der Nacht gebildet hatte direkt durchs Zelt. Eigentlich gibt es dort das Valle Frances zu bewundern, das war aber aufgrund der angeschwollenen Flüsse gesperrt. Als blieb nur Frühstücken (das selbe wie am Tag zuvor) Packen und los. Nur knappe 7 km. Aber die waren echt hart, der weg war matsch, es regenete und windete. Nach ca. 1 km hatte ich nasse Füße, aber durch die Wollsocken blieben sie trotzdem warm. Im nächsten Refugio erstmal in den Aufenthaltsraum. Dazu kamen noch ein paar andere Wanderer die den gleichen weg von Refugio grey über italiano gelaufen sind und genauso nass und lustlos waren wie ich. Wir habe dann ersteinmal die Klamotten aufgehängt, Zelte ausgepackt, heißen Käfer getrunken, und den Ofen angefeuert. War zwar erst Nachmittag 14 Uhr aber bei dem Wetter war eh nichts drinne. Der Wind frischte auf und hatte bis zu 90km/h in den Böen. In einer ruhigen wetterphase schnell das Zelt aufgebaut. Ich hatte ein gutes Plätzchen und so aufgebaut das der Wind nicht so viel Angriffsfläche hat. Andere hatten da weniger Glück, es gab einige Beschädigungen an zelten aber mit gegenseitig helfen, hat jeder ein trockenes Bett für die Nacht bekommen. Im Aufenthaltsraum ist es inzwischen voll geworden. Unter der Recke und a den Wänden hingen Klamotten zum trockenen. An den Tischen drängten sich die Leute machten essen odernvertrieben sich die Zeit. Viele kannte man schon von den letzten zwei tagen, so das es eine ganz gemütliche runde wurde. Irgendwann tauchte ne Flasche Amaretto auf, das war was besonderes, gemütlich und gesellig ging derabend zu Ende. Schon faszinierend das dort dann 40 Leute aus allen teilen der Welt friedlich und gesellig beisammen sitzen. Da wird die chinesische Nudel Suppe zwischen den trocknenden französischen Socken gekocht, was schon ein wenig seltsam anmutete. Auch die unterschiedlichsten Leute unterwegs.Als wir ankamen hatte keiner mehr Lust weiter zu ziehen, viele wollten anderen Tag so schnell wie möglich raus aus dem Park, aber im Laufe des abends besserte sich die Stimmung. Die Nacht war erstaunlicherweise auch ganz angenehm, der Wind rüttelte zwar kräftig am Zelt, aber es lies sich aushalten. Anderen morgen die gleiche Zeremonie wie immer. Für diesen Tag stand noch ein schweres Stück weg auf dem plan größtenteils bergauf und ebenfalls so 15 km. Das Wetter ging immer noch etwas nass aber nicht mehr ganznso schlimm. Die letzte Station war direkt am Fuße der Tores. Aber ebenfalls ein ganz einfacher Zeltplatz aber diesmal nicht ganz so schlimm wie der italiano. Ich hab noch ein kleinen Abstecher schon mal zu ten Torres gemacht um zu sehen wie lange ich anderen Tag brauchen werde um hoch und wieder runter zu laufen. Oben wars ja richtig ungemütlich, windig, kalt und nass.Abendessen und dann Husch in den warmen Schlafsack. Heute dann 5:30 wecken, anziehenundnhoch zu den Torres in der Hoffnung das zum Sonnenaufgang was zu sehen ist. Um halb 8 wüste ich dann das sich das geplage die letzten Tage gelohnt hat. In wunderschönen pink, orange gelb erhellte die aufgehende Sonne die Felsen. Das war wirklich spektakulär. Definitiv ein Highlight der Reise und auch in meinem Leben. Danach ging es nur noch bergab, den kram im Campingplatz zusammen sammeln, mit der Weile ist das Gepäck deutlich leichter geworden, das ganze fressie der Tage war ja nicht mehr da und musste nicht mehr mitgeschleppt werden. Auf dem Rückweg sind mir dann die ganzen Tagestouristen entgegen gekommen, was für ein unterschied zu den Wanderern der letzten Tage. Alle die mehr Tagestouren gemacht haben hatten praktische und gebrauchte Ausrüstung, nicht besonders schick, über Jahre zurechtgesammelt, und relativ leicht angezogen. Die Tagestouristen sahen aus als wenn es auf eine Himalaya Expedition geht, und die Klamotten waren Brand neu, die haben noch nie regen geschweige denn Schlamm gesehen. Aber egela wie gut\ neu die Ausrüstung ist den Berg hoch mus jeder selber laufen

In der Schutzhütte am italiano












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