ein Resümee

Jetzt sitze ich am Flughafen in Santiago, und es heißt gleich lebe wohl Chile zu sagen. Evtl. Der richtige Moment ein Resümee zu siehen. Wie wars? Toll! Was war am besten? Die Natur und Landschaft!Alles gesehen? Nein nur ein Bruchteil! Hätte was besser sein können? Ja mein Spanisch!  War es wie erwartet? Nein, es fiel mir schwer mir vor der Reise mir etwas zu Patagonien vorzustellen, eigentlich hatte ich keine Vorstellungen, aber trotzdem war es anders als erwartet. Es war eher einfacher als befürchtet, irgendwie hat sich immer eins zum andern gefügt, so das es ganz entspannt war. Obwohl man in einer der menschenleersten Gegenden war. Von der Landschaft war es das beeindruckenste was ich bisher gesehen habe, das raue unwirtliche gibt es glaube ich ich so kein zweites mal auf der Welt. Gerade Patagonien scheint irgendwie aus der Zeit gefallen zu sein, irgendwie is es ein Anachronismus und Paradoxon. Aber es ist real, zumindest die letzten 5 Wochen. Oder war alles doch nur ein Traum, ein Rausch, en Trugbild der Sinne? Was bleibt, 2000 Photos viele schöne Erinnerungen und der Vorsatz wieder zu kommen und den Rest Chiles besonders den Norden auch zu entdecken. Ich hoffe das Blog konnte ein bisschen die Eindrücke wiedergeben. Ich danke an dieser stelle allen die mich auf meiner Reise stückweise begleitet haben. Alles lesern und Kommentatoren ein herzliches danke für das mitfiebern. Adios Chile!!

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der letzte abend abendteuer

Naja die Überschrift ist evtl etwas über trieben, aber es wird die letzte Nacht im Zelt. Morgen bin ich dann wieder in der Wirklichkeit, in Santiago. Gerade Sitz ich am Lagerfeuer, im Hintergrund schlagen die Wellen hypnotisch an den Strand. Hab gerade mein letztes unterwegs gute Nacht bierchen getrunken. Ein bisschen kram sortiert hab ich auch schob mus ja alles in den Rucksack bekommen. Schon komisch, jetzt ist eigentlich alles weitere nur noch Heimreise.

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Auf Chiloe

Heute wieder eine Nacht im Zelt, diesmal auf chiloe, das Klima ist wieder deutlich milder. Nicht weit von mir donneren die Wellen des Pazifiks an den Strand. Es ist fast windstill aber trotzdem ist die Brandung 2-3 m hoch, das Wasser hatte ja auch 8000 km Zeit Anlauf zu nehmen. Das Wetter ist warm, sonnig und fast windstill, normalerweise ist die Insel aber für ihr feuchtes diesiges und windiges Klima berüchtigt. Morgen noch und dann geht es wirklich zurück in die Zivilisation, Chiloe ist zwar nicht mehr ganz am Arsch der Welt, aber hier auf dem Campingplatz am Nationalpark, gibt es nur eine Hand voll Menschen. Kein Vergleich zu Santiago. Heute früh war ich am Ende der Panamericana, oder am Anfang je nachdem von welcher Seite man das betrachtet. Aber das ist nur der offizielle Teil, im allgemeinen wird ja die Panamericana bis Feuerland beschrieben, das. Ist aber genaugenommen nicht ganz korrekt.

Ende der Panamericana

Ende der Panamericana

Einen Sonnenuntergang gabs schon wieder man mags kaum glauben hier geht jeden Tag die Sonne unter

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runter von der Fähre

Jetzt nach 28h bin ich runter von der fähre. Gefühlt hielt die Fähre an jeder Boje.Meistens ist es nur eine Rampe die ins Wasser führt, wo die Fähre hält. Manchmal wird auch mitten im Fjord, die ladlucke runter geklappt und die Leute springen auf die Fähre. Wichtiger als die Straße sind glaube ich die Fähren, damit werden selbst de kleinen entlegenen Eilande an die Außenwelt angebunden. Jetzt mal Chiloe erkunden.

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Auf der Fähre

Wieder Fähre diesmal 28 h. So spar ich mir viel Fahrerei. Ich komm dann auf Chiloe an Chiles größter Insel. Dann ist es nicht mehr weit. Die caretera liegt jetzt definitiv hinter mir, schade! Als kurzes Resümee, es ist nicht eine der Traumstraßen dieser Welt, evtl. Sogar DIE Traumstraße der Welt. Highway Nr. 1 in Kalifornien, kinderkram, westcoast Highway Südinsel Neuseeland, toll aber kann leider nicht mithalten.Kann sei das es bis übermorgen nix von mir gibt, liegt dann aber daran das ich Auf der Fähre kein Netz habe.

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Villa Cerro Castillo

Heute hab ich glaube ich das erste mal auf dieser Reise eine geführte Tour gemacht, aber auch nur weil es nicht anderen ging. Eine Bootstour zu den Marmorhöhlen. Das war schon nett anzusehen der weiße Marmor in dem Blauen Wasser. Danach bin ich noch zu einem Gletscher gefahren, leider lag viel Geröll auf dem Gletscher. Die Caretera ist auf dieser Strecke doch recht holprig, aber bis jetzt hat das Autochen tapfer durchgehalten. Für viel mehr Text bin ich heut irgendwie zu Müde. Ich las Bilder sprechen.

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Puerto Rio Tranquilo

Heute vom Ufer des Lago General Carera, oder wie er auf der Argentinischen Seite heißt Lago Buenos Aires. Warum es kein einheitlichen Namen gibt kein Plan, da mus hier wieder jeder sein eigenes Süpchen kochen. Der See ist verdammt groß glaube das ist einer der größten Seen Südamerikas. Die fahrt hinüber dauerte 2,5 h. Dann bin ich nochmal 160 km gefahren um eine Seite grad so anzufahren. Die dominierende Farbe ist blau. Heute war irgendwie alles blau. Der Himmel, das Wasser, vor allem das Wasser auf dem See war extrem blau. Durch das gleißende Licht hat es schon in dem Augen weh getan. Es ist nach wie vor sehr frisch, auch wenn die Sonne volle Karft scheint, brauch man eine Jacke und eine. Pulover. Auf der Fähre musste man sich gut einmummeln. Der See markiert auch das Südlichste Ende meiner Reise auf der Caretera, jetzt geht es wieder immer weiter nach Norden.

Fähre nach Chile Chico

Fähre nach Chile Chico

Lago General Carera

Lago General Carera

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Puerto Ingeniero Ibáñez

Heute wieder aus einer neuen Stadt, diesmal auch wieder mit Photos. Ein seltsamer Tag war das heute irgendwie kam ich darauf gar nicht zurecht. Der Tag brachte eine ganz seltsame Stimmung mit sich. Irgendwie ganz unwirtlich, leicht melancholisch. So langsam wird es echt schwierig das vom Verstand her alles zu sortieren und auseinander zu halten. Jeder Tag ist anders total anders obwohl der Ablauf doch irgendwie der Selbe ist. Nun ja heute mussten wir Zeitig aus den Federn, irgendwie wollten Die Herbergs Geber um 8 los. So waren wir dann um 8 auf der Landstraße. War gar nicht so blöd da die Sonne langsam über die Berge Kroch und alles in einem schönen Licht erstrahlen ließ. Wie von Anna gewünscht/prophezeit hat sich der regen verzogen und die Bewölkung aufgelöst. Dafür war es mächtig frisch. An den bergen hat man gesehen das es über Nacht auch frischen Schnee gab der bis in die Baumzone hinab reichte. Wir haben uns ein schönes Plätzchen fürs Frühstück gesucht es gab wieder Poridge, aber diesmal mit Himbeersoße.Durch die Kälte und die Tief stehende Sonne wirkte der Tag richtig herbstlichen. Der tief liegende Schnee in den bergen verstärkte den Effekt noch.bei mir machte sich das Gefühl breit wie zu Hause Anfang Mitte September wenn man realisiert das der Sommer wirklich vorbei ist. Die Landschaft veränderte sich auch, aus dem tiefen satten Grün der letzten Tage ist ein sattes Gelb vom trockenen Gras geworden. Als Tagesziel stand der Flughafen Balmaceda hinter Coyhaique auf dem plan, Anna musste zum Flug. Auf dem Weg dorthin mussten wir durch Coyhaique, eine Großstadt. Nach europäischen Maßstäben nix großes, aber nach den letzten Tagen war das ein Kulturschock, man sah auf einmal mehr als ein auto auf einen Blick, teilweise 3 hintereinander, in der Stadt waren gefühlt Unmengen von Menschen, der Supermarkt war riesig. So richtig gefallen hat uns das nicht, wir sind dann schnell weiter. Auch der Flughafen war ein Gruß von der „Realität“ hetzende Menschen, Termine, Sicherheitskontrollen…. Alles was man auf der Caretera nicht braucht und auch nicht vermisst. Am Flughafen hieß es dann auch Abschied nehmen. jetzt bin ich noch eine Woche allein unterwegs, aber durch die Tour zum Flughafen ist mir auch aufgefallen, das ich noch 2 Tage habe und dann auch zu sehen mus wieder zurück zu kommen. Auch das verstärkte die melcncolische Stimmung heute. Eigentlich könnt ich gard immer so weiter fahren, die Caretera bis zum Ende und dann umdrehen und dann hoch bis Alaska, jetzt hab ich mich gerade so schön an das reisen gewöhnt. Quartier habe ich wieder in einer urigen Hospedaje gefunden. Touries scheint es gar keine mehr zu geben, die Saison ist definitiv vorbei. In 4 Wochen ist hier unten glaube ich ganz tote Hose. Jetzt sieht man ab und an noch nen bekloppten mit dem Fahrrad hier lang strampeln, oder an den Bushaltestellen sitzt nen Rudel Israelis, oder ein paar Zottel-Tramper, aber sonst is nix. Das was wirklich schön hier ist, ist das es zwar erschlossen ist, aber ohne zu touristisch zu sein. Es gibt Unterkünfte, fast ausschließlich privat Pensionen, es gibt Straßen, es gibt Internet und Informationen. Mehr brauch man doch nicht. ich brauch nicht an jeder Ecke eine Tour, oder eine Senic Flight, oder den ganzen anderen action kram. Die Natur und Landschaft hier unten ist action genug.

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Serpentinen

Serpentinen

Auf der Caretera

Auf der Caretera

Baustelle mit 4 h Vollsperrung

Baustelle mit 4 h Vollsperrung

Wald am Rand der Caretera

Wald am Rand der Caretera

Schlechtes wetter

Schlechtes wetter

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Manihuales? wo zum teufel sind wir!

Heute gibts keine Bilder. Ich lieg schon im Bett und die Kamera hab ich im Auto liegen gelassen. Aber ist auch nicht weiter schlimm. So viel ist heute auch nicht passiert. Das Wetter war eher bescheiden. Zuerst haben wir uns mit unseren Herbergavater über unsere Israelischen Mitgäste amüsiert. Das die Israelis immer im Rudel auftreten, immer am reden sind und relativ wenig benimm haben. Wir wurden mit Türen knallen und lauten Gerede übern Flur geweckt. Das Wetter war heute eher naja, sagen wir mal grau. Es war ziemlich ungemütlich nass kalt und regnerisch. Wir versuchten uns einen See anzuschauen, der aber irgend mit dem Himmel zusammenlief. Dann habennwir uns in einem gemütlichen Café bei Kaffee Torte und heißer Schokolade aufgewärmt, und geschaut wie der regen vom Dach tropfte, am offen war das aber gemütlich. Den nachhegelegen Gletscher zu geschahen, fiel auch aus wegen schlechter Sicht. Wie beschlossen dann weiter zu Fahren weiter Richtung Coyhaique. Tjaaa hinter der nächsten Kurve eine Baustelle, die gute Faru die die Straße sperrte, erzählte dann das die Straße erst wieder ab 17:00 Uhr freigegeben wird, es war grad 14:30. Wir entschied in uns die 2,5h zu warten.  Die Zeit ging erstaunlich schnell rum, mit Bilder Sortieren Käsebrot essen u.s.w. in D wären glaube ich alle ausgerüstet, 4h Vollsperrung, und weit und breit keine Umfahr Möglichkeit.Die Baustelle war ein einziges Schlammloch. Aber der Rest der Strecke war schön auch die Straße ging. Auch bei diesen Wetter hat die Strecke was magisches. Gefühlt ist 1/3 Baustelle, 1/3 Schotterpiste, 1/3 asphaltiert. Wenn Mann das hier unten noch in seiner wilden Schönheit erleben will dann in den nächsten 3 Jahren, danach ist die Caretera durchgehend asphaltiert. Im dem Nest wo wir letztendlich gelandet sind gibt es kaum Unterkünfte, obwohl das relativ groß ist. Und weit und breit ist auch nix. Seltsames Örtchen.

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la junta

Heute irgendwo bei KM 285 in la Junta. Ich hoffe der Strom kommt bald wieder, ich schreibe den Text offline, wir sind in einer Hospedaje untergekommen, die wieder ganz süß und urig ist. Dem Hausherren schaut der Schelm schon aus den Augen. Das mit dem Strom scheint hier wohl öfters vor zukommen, aber macht es noch uriger. Ja die Caretera, voll abgefahren. Von der Straße an sich geht das, teilweise sind zwar schon recht große tiefe Schlaglöcher aber in großen und ganzen passt das, manchmal ist sie sogar asphaltiert, und dann ist die Straße richtig richtig gut. An vielen stellen wird gebaut, ich denke in spätestens 10 Jahren ist die Gesamte Caretera asphaltiert, aber ich glaube dann geht der ganze Reiz verloren und ein großer teil des Abenteuers auch. Letzte Nacht haben wir an einem Campingplatz logiert, dort waren wir die einzigen. Aber der Platz war super. Direkt am See, jeder Stellplatz hatte einen kleinen Pavilion direkt am Wasser. Dort haben wir dann gekocht und zu Abend gegessen. Man merkt, das kaum Menschen da durch kommen, die Vögel waren so zahm das sie einem fast auf die Gabel gesprungen sind. Was mich am meisten faszinierte war das die Luft voll von Kolibris war. Die kleinen Biester schwebten durch die Bäume Jagden einander. Heute früh kam einer bis 50cm vor mein Gesicht blieb kurz in der Luft stehen und verschwand dann wieder im Gebüsch. Die Landschaft ist wieder total abwechslungsreich, heute früh sind wir noch im Regenwald gestartet, 40 km weiter war es schon wieder wie in den schweizer Bergen, die klassischen Heidi Wiesen. Wir fuhren auch am Chaiten vorbei, dieser Vulkan war unbekannt bevor er 2008 ausbrach. Und schwere Verwüstungen in der Gleichnamigen Stadt anrichtete, aber die allermeisten Schäden sind beseitigt worden. Generell merkt man das Chile sehr bemüht ist die Gegend hier unten zu entwickeln. Wald, Berge, Wasser, Himmel davon gibt es hier viel. Überrrascht waren wir als wieder die ersten Gletscher auftauchten,die liegen So selbstverständlich am Wegrand. So langsam verliere ich auch das Gefühl für Raum und Zeit. Gestern sind wir ja auch noch den ganzen Tag mit der Fähre gefahren. nachdem vorgestern das Wetter so furchtbar war, war es gestern ganz versöhnlich, nein eigentlich perfekt. Die erste Fährfahrt dauerte 3 1/2 h auf einer alten Griechischen Fähre keine Ahnung wie die hier her kommt. Dann musste man über eine kleine Landzunge wieder fahren, dann noch auf eine Fähre etwas kleiner und noch älterälter umsteigen. Diese Tuckerte dann ne halbe Stunde. Faszinierend zu sehen wie die beladen wurde. Die meisten sind dann gleich weiter gefahren, wir haben uns Zeit gelassen. So Licht ist wieder da. Schnell hochladen.

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