la junta

Heute irgendwo bei KM 285 in la Junta. Ich hoffe der Strom kommt bald wieder, ich schreibe den Text offline, wir sind in einer Hospedaje untergekommen, die wieder ganz süß und urig ist. Dem Hausherren schaut der Schelm schon aus den Augen. Das mit dem Strom scheint hier wohl öfters vor zukommen, aber macht es noch uriger. Ja die Caretera, voll abgefahren. Von der Straße an sich geht das, teilweise sind zwar schon recht große tiefe Schlaglöcher aber in großen und ganzen passt das, manchmal ist sie sogar asphaltiert, und dann ist die Straße richtig richtig gut. An vielen stellen wird gebaut, ich denke in spätestens 10 Jahren ist die Gesamte Caretera asphaltiert, aber ich glaube dann geht der ganze Reiz verloren und ein großer teil des Abenteuers auch. Letzte Nacht haben wir an einem Campingplatz logiert, dort waren wir die einzigen. Aber der Platz war super. Direkt am See, jeder Stellplatz hatte einen kleinen Pavilion direkt am Wasser. Dort haben wir dann gekocht und zu Abend gegessen. Man merkt, das kaum Menschen da durch kommen, die Vögel waren so zahm das sie einem fast auf die Gabel gesprungen sind. Was mich am meisten faszinierte war das die Luft voll von Kolibris war. Die kleinen Biester schwebten durch die Bäume Jagden einander. Heute früh kam einer bis 50cm vor mein Gesicht blieb kurz in der Luft stehen und verschwand dann wieder im Gebüsch. Die Landschaft ist wieder total abwechslungsreich, heute früh sind wir noch im Regenwald gestartet, 40 km weiter war es schon wieder wie in den schweizer Bergen, die klassischen Heidi Wiesen. Wir fuhren auch am Chaiten vorbei, dieser Vulkan war unbekannt bevor er 2008 ausbrach. Und schwere Verwüstungen in der Gleichnamigen Stadt anrichtete, aber die allermeisten Schäden sind beseitigt worden. Generell merkt man das Chile sehr bemüht ist die Gegend hier unten zu entwickeln. Wald, Berge, Wasser, Himmel davon gibt es hier viel. Überrrascht waren wir als wieder die ersten Gletscher auftauchten,die liegen So selbstverständlich am Wegrand. So langsam verliere ich auch das Gefühl für Raum und Zeit. Gestern sind wir ja auch noch den ganzen Tag mit der Fähre gefahren. nachdem vorgestern das Wetter so furchtbar war, war es gestern ganz versöhnlich, nein eigentlich perfekt. Die erste Fährfahrt dauerte 3 1/2 h auf einer alten Griechischen Fähre keine Ahnung wie die hier her kommt. Dann musste man über eine kleine Landzunge wieder fahren, dann noch auf eine Fähre etwas kleiner und noch älterälter umsteigen. Diese Tuckerte dann ne halbe Stunde. Faszinierend zu sehen wie die beladen wurde. Die meisten sind dann gleich weiter gefahren, wir haben uns Zeit gelassen. So Licht ist wieder da. Schnell hochladen.

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4 Kommentare zu la junta

  1. Mutti sagt:

    Wow „Lieblindssohn“ was für schöne Fotos. Die Gegend ist der Wahnsinn

  2. Mutti sagt:

    Wieder hat die Übertragung nicht vollständig geklappt

  3. M. St. sagt:

    Was für Aussichten! Ich bin s p r a c h l o s ! Oh geniess es!

  4. Lästerschwester sagt:

    Ja wow, tolle Landschaft… Ich bin neidisch!!!

    Der Kolibri hat bestimmt Gesichtskontrolle gemacht. Wenn durchgefallen wärst, hät er dich gejagt 😉

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