In Bariloche

So heute wieder mal ein Lebenszeichen, diesmal wieder aus Argentinien, genauer San Carlos de Bariloche. Gestern haben wir uns von Chile über die Anden bis nach Argentinien geschlagen, es war sehr faszinierend wie abwechslungsreich die Landschaft ist. Fast jede Stunde sah es komplett anders aus. Zuersta auf der chilenischen Seite noch üpiges grün. Und über allen trohnte der Vulkan Villarrica. Der Vulcan war leider vollständig gesperrt, aber von den ganzen Wirrungen der letzten Tage war nichts zu spüren, das einzige was auffiel war das er ohne schneekappe war, was sonst alle Berge ähnlicher Höhe hier haben. Am Wegrand gab es aber Brombeeren die wir eingesammelt haben. Die haben wir uns dann heute ins poridge und in den Joghurt gerührt. Am Vulkan vorbei immer weiter in die Berge hinauf. Irgendwann gab es eine ellenlange Baustelle, die auch noch schlecht organisiert war , so das man dann hinter Bagger hinterher schleichen musste. Irgendwann ging die auch vorbei. Wenig später kam dann die Grenze, erst in Chile ausreisen, für den Mietwagen gab es einen Stapel Papiere und Dokumente, die mus ich noch fotografieren das glaubt sonst kein Mensch. Nach Chile kamm dann die argentinische Einreise wieder die ganze Prozedur, zwischen argentinischen und chilenischen Grenzposten waren wieder einige Km Niemandsland. Auf der argentinischen Seite war es dann deutlich trockener aus dem satten grün und blau vom mmorgen wurde staubiges Gelb. Aber dennoch war die Landschaft sehr abwechslungsreich. Wir haben uns dann bis in einem Nationalpark durchgeschlagen, an der Ranger Station gab es eine Karte wo diverse Campingplätze eingezeichnet waren, dummer weise waren die irgendwie nicht zu finden. Am Ende haben wir unser Quartier, auf einer Lichtung am See die so annähernd aussah wie ein Campingplatz aufgestellt. Außer Feuerstelle gab es nichts. Wir waren weit und breit auch die einzigen. Mit einem gemütlichen Abendessen am Lagerfeuer ging der abend zu Ende. In der Dunkelheit funkelten dann Myriaden von Sternen am Firmament. Heute früh hab ich das sogar geschafft zum Sonnenaufgang auf zu sein und ein paar photos zu schießen. Der Neue Tag begann dann mit tolen Sonnenschein und Frühstück im Freien. Den Tag über sind wir dann durch das argentinische Seengebiet bis nach Bariloche gefahren. Teilweise auch über nicht asphaltierte Straße, ich bin so froh ein Geländegängiges Fahrzeug zu haben, sonst wären einige strecken kein Spaß, bzw. Fast nicht zu erreichen. Heute Abend sind wir in ein Hostel eingekehrt, und ich habe Jagdwurstgulasch gemacht. Anna kannte das noch nicht. Und trotzt Hostelküche und nur bedingt optimaler Auswahl an Zutaten, ist das ganz anständig geworden. Gestern ist ins aufgefallen das das gar nicht so klug war soviele Lebensmittel mitzunehmen. Denn nach Chile sind wieder strenge Kontrollen was die Einfuhr von LM angeht, naja mal sehen was wir aufgefuttert benommen. Morgen soll es dann auch wieder Richtung Chile gehen.

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7 Kommentare zu In Bariloche

  1. Max Milchmuckl sagt:

    Hallo Thomas, der Himmel und die Seen streiten in Südamerika scheinbar um die Wette, wer das schönste Blau ausstrahlt. Was für ein Kontrast! Gut Fotografiert!
    Frage: Wenn da oben noch Schnee liegt, es aber sehr trocken ist, dann habt Ihr bestimmt auch keinen Straßenräumdienst mit Salz-Streuer vor Euch, oder ne Fahrschule, oder nen Gülle-Schwenkverteiler oder nen Mais-Voll-Ernter?
    Also bitte nicht über EINEN Bagger ärgern 🙂
    Was mich am Sonnenaufgang am (Stau-)See (?) wundert: KEIN Nebel?
    Da sind doch Fjord-ähnliche sehr tiefe, lange Seen vom Gletscher geformt.
    Die Nächte müssen doch kälter als die Wassertemperatur sein, sonst hättet Ihr ja kein Feuer gemacht. Oder fegt der trockene Wind alles weg? Das letzte Grün lebt doch vom Tau (und brennt wahrscheinlich wie Zunder mit vielen Funken und so…).
    Hmm, auf dem Bild mit der Telegraphenleitung sitzt ein großer Vogel auf dem Zaun. Eine Schnapsdrossel? Gruß M.

    • Thomaa sagt:

      Hallo Markus, ja das Klima ist sehr abhängig von der Geographie. Der argentinische teil liegt auf der kontinentalen Seite. So das es sich auf der anderen Seite abregnet. Durch den Wind und die Temperaturunterschiede zw. Tag und Nacht gibt es kein Nebel. Nachts ist es frisch! Die Seen sind über 200 m tief, jetzt am Ende des sommers wirken sie wie Wärmespeicher. Das mit dem blau kommt vom Polarisationsfilter, aber das ist schon unverschämt blau.

  2. Mutti sagt:

    Hallo Lieblingssohn ( Hallo Anna), hast uns wieder toll informiert

  3. Mutti sagt:

    Warum ist jetzt nur der halbe Text gesendet worden? Zauberei

  4. Zofia sagt:

    Hallo Thomas,
    die Berge mit dem Schnee und dem herrlich blauen Himmel, einfach toll.
    Weiter die Landschaft eher trostlos und scheint vertrocknet zu sein.
    Wie seid Ihr letztendlich mit dem Essen zu recht gekommen?
    Liebe Grüße
    Zofia

  5. Zofia sagt:

    Hallo Thomas,
    die Berge mit dem Schnee und dem herrlich blauen Himmel, einfach toll.
    Pflanzen etwas fremd, doch interessant, doch am meisten gefällt mir der blaue Himmel und der einen Kontrast bildende weiße Schnee.
    Weiter die Landschaft eher trostlos und scheint vertrocknet zu sein. Auch die Berge etwas befremdend.
    Wie seid Ihr letztendlich mit dem Essen zu recht gekommen?
    Liebe Grüße
    Zofia

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