Argentinien

Heute bin ich mal wieder bus gefahren. Der Wind der letzten Nacht hat die Wolken davon geweht, so boten sich heute früh wunderbare Ausblicke auf den Fjord. Mit dem bus ging es auf einer erstaunlich guten Straße an die argentinische Grenze, das ganze dauerte knapp eine Stunde die Ausblicke waren Wirklich toll. Diler chilenische Grenzposten waren paar Hütten in der Pampa, dort mussten alle aussteigen bekamen den Ausreise Stempel, danach alle wieder in den Bus und 10 km Schotterstraße zum argentinischem Grenzposten. Wieder alle aussteigen und den argentinischen Einreise Stempel abholen, irgendwie seltsam. So ganz grün scheinen Argentinien und Chile sich nicht zu sein, gibt wohl so ein paar Grenzstreitigkeiten. Der Rest der Fahrt führte dur h die echte Pampa. Keinbbaum kein Strauch nur Prärie. Der Busfahrer ist nen heißen reifen gefahren, Berg auf hast der bus immer kaum geschafft, wenns dann bergab ging, las ihn laufen, bestimmt teilweise mit 120 Sachen durch die Landschaft gebrettert, in den Kurven ist der bus dann richtig in Schräglage gegangen. Den Wind hat man auch gemerkt wie er am bus zehrte. Das einzige auf was man sich hier verlassen kann ist das Wind immer weht. Hier in El calafate merkst man noch die Reste der schweren Finanzkrise in Argentinien vor ein paar Jahren, viele Geschäfte stehen leer. Die Automaten geben nur begrenzt Geld raus (damit niemand alles abräumen kann) bezahlen immer cash in Pesos oder US Dollar, hatte zu tun etwas Handgeld zu bekommen. Sitze gerade in nen Restaurant und warte auf mein churasca argentina (Fleisch vom gril) da kommt es auch schon

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El fin del mundo – das ende der welt

Ja das Ende der Welt das trift es wirklich gut. So sind zumindest die Straßenschilder beschriftet. Mit dem Bus bin ich von Punta Arenas nach Puerto Natales gefahren, und habe einen ersten Eindruck bekommen was mich evtl. Die nächsten Wochen erwartet. Der bus war erstaunlich pünktlich und gut unterwegs. Fast ausschließlich Backpacker waren als Fahrgäste dabei, noch ist Saison das merkt man. Viele fahren nach Natales um dort in den Torres del Paine Nationalpark aufzubrechen, ich mache das später, für mich ist es nur eine Zwischenstation auf dem weg nach Argentinien genauer el calafate. Die fahrt dauerte ungefähr 3 h nach 20 Minuten der bus hatte gerade die Stadt verlassenen schlief der hlabe bus, auch mich überfiel eine bleiernde Müdigkeit, das sonore röhren des Motors, das scheinbar endlose graue Band der Straße und die eintönige weite der Landschaft forderten Tribut. Das markanteste an der Landschaft war der Horizont, der Rest bestand aus baumloser Tundra. Wenn es dann doch mal größere Vegetation gab, dann war sie durch den immer wehenden wind gleichmäßig in eine Richtung gebogen. Richtung natales wurde es dann etwas interessanter von der Landschaft. Natales selbst besteht gefühlt nur aus Backpackern und der dazugehörigen Infrastruktur. Unterkunft habe ich wieder in einer Pension gefunden. Zum Abend hin ist es recht windig geworde, da das Haus direkt am Fjord stehthört und merkt man den Wind deutlich, das ganze Haus wackelt und die Wände knarzen. Hat was! Die Wolken und der Himmel sid hier schon irgendwie besonders, das hab ich schon oft gehört oder gelesen und konnte mir das nicht vorstellen und glauben, aber doch da ist was dran, ich kann aber nicht genau beschrieben was es ist, evtl. Diese raue herbe Dynamik, ohne aber das es unwirtlich wird.

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Punta Arenas

Heute hab ich mich auf zum südlichsten Punkt meiner Reise begeben, von Santiago führte ein 3 1\2 Stunden Flug nach Punta arenas, der Flug kamm fast einem sightseeing Flug gleich die Route führte entlang der Berge an denen sich die wichtigsten Sehenswürdigkeiten Patagoniens aneinander reihen. Der Pilot erklärte vieles was man sah, und animierte alle Passagiere photos zu machen da es ausgesprochen gute Sicht war. Er flog auch nicht besonders hoch, normalerweise sind es ja ca. 10000 m, das war deutlich niedriger, und ahnden Highlights legte er das Flugzeug ( A320 mit über 200 Passagieren, schön in die Kurve so das man beste Sicht aus dem Fenster hatte.Ich hatte leider nur ein gangnplatz so konnte ich nur ein Bruchteil sehen. Aber trotzdem schön. Punta Arenas ist eine ganz andere Welt, es ist deutlich kälter ca. 15 °C und windig.die Stadt ist rustikal, hatbaber trotzdem charme. Das was man immer liest das das Licht in Patagonien besonders ist stimmt irgendwie, durch die schnell ziehenden Wolken verändert es sich ständig. Alles wirkt etwas rauer. Unterkunft hab ich diesmal in einer privat Pension gefunden, sah neztz und gemütlich, die Hausdame (eine mitfünfzigerin) konnte kein englisch. Plötzlich holte sie ihr table raus startete ein Programm das direkt gesprochenes spanisch ins deutsche übersetzt, und das dan auch noch ausspricht, das funktioniert super. Das ist die googel translator APP, funktioniert auch offline, die hab ich mir dann gleich besorgt.  Morgen weil ich nach Puerto natales.

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santiago die zweite

Heute war mein zweiter Tag in Santiago. Geplant war es die Stadt zu erkunden. Da es hieß gegen mittag kommt der Rucksack hab ich versucht das mobile Internet zum laufen zu bekommen, für die gegenden wo es kein WLAN gibt. Das war gar nicht so einfach. der eine  Läden hatten die Karten nicht, ein laden hat nur Verträge abgewickelt aber kein prepaid, der andere laden wusste nicht wie man das aktiviert, aber am Ende hats dann doch irgendwie funktioniert. Ja etwas spanisch Kenntnisse wären ganz OK. Speisekarte lesen das geht irgendwie hab sogar geschafft beim abendessenn das Spiegelei abzubestellen. Das Thema Essen, ja essen kann mann hier gut und lecker. Etwas sieht man das den Chilenen auch an. Mit 1,70 m gehört man hier auch schon zu den größeren.

Ach ja die Rucksack Geschichte. Mittag im Hotel erhielt ich dann von Britisch Airways eine SMS und e mail, das mein Gepäck heute nicht kommt sondern erst morgen 9:50. ich wollte eigentlich morgen 11 Uhr nach Punta arenas fliegen. Was nun? Im Internet ließ sich nichts zum status herausfinden. Also die hotline anrufen, nach 20 min Warteschleife, geht eine maulige trula an die strtippe, die mit gebrochenen deutsch (Ich habe extra in D angerufen, um nicht mit sprachproblemen gestört zu werden) mir erklärte das man nicht weiß wo das Gepäck ist und das man sich bei mir melden wird, und hat dann einfach aufgelegt. Ich war so schlau wie vorher. nochmal gleiche Nr angerufen, die selbe Tante, diesmal erzählt se mir ich müsse mit Iberia telefonieren da das ein iberia Flug war. Also Iberia angerufen zwar ne andere Nr aber irgendwie die gleiche tussi dran, zumindest klangen alle 3 gleich. Da wurde ich dann aufgeklärt für wieviel Geld ich mir Ersatz Klamotten kaufen kann, aber kein Wort zu dem Rucksack, oder ob ich in Santiago bleiben soll, oder ob das zur not auch nach Punta arenas nachgeschickt wird. Langsam machte sich Wut und Verzweiflung in mir breit. Bin dann zum Hotel office gegenagen die konnten gut englisch, nachdem ich denen mein Problem geschildert habe habe die sofort beim Flughafen in Santiago angerufen, leider auch mit nicht mehr Informationen.da niemand wusste wo das Gepäck ist habe ich dann meinen Flug nach Punta arenas umgebucht. Das ging völlig problemlos, chilenische HOTLINE ein fließend englisch sprechender agent, und schwups war der Flug ohne extra kosten verschoben, als ich dann das Hotel verlängern wollte sagte man mir mein Rucksack steht vor der Tür. Ich hielt das ja für einen schlechten Witz, aber nein im taxi vor der Tür saß mein Rucksack. Halben Tag mit hotlines verplämpert für nix. Hab dann den Flug wieder zurück gebucht was auch völlig problemlos ging.

Mit der Weile war es dann schon später Nachmittag. Ich bin dann etwas durch die Stadt geschlendert, kein Vergleich zu gestern, fast nicht wiederzuerkennen. Alles Geschäfte offen und viele Leute in den Straßen. Was ich bisher gesehen habe gefällt mir Santiago gut. Auch die Chilenen sind sehr entspannt. Zum Abendessen war ich in dem alternativen Viertel, gleich hinter der Uni.

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Santiago de Chile

Und wieder mal eine Reise, diesmal verschlägt es mich nach Südamerika. Bevor es zum eigentlichen Ziel nach Patagonien geht, zu nächst 2 Tage Santiago. Der Flug dahin war lang und wie alle interkontinental Flüge in der Holzklasse. Von Berlin ging es erst nach London, dann nach Madrid, und dann 13 1/2 h nach Santiago. In London hab ich dann gesehen das die Mietwagen Firma ein Haufen Dokumente haben will, für die Grenzübertritte nach Argentinien. Das mus 15! Tage vorher beantragt werden. Was nun? Kein Drucker kein kopiert nix. Und die Zeit läuft, zum Glück kont ich das Formular im Handy ausfüllen, und vom pass und Führerschein dann abfotografiert, ging irgendwie auch. Hoffentlich wird das so akzeptiert.

Das war die erste Aufregung, aber so ging wenigstens die Zeit gut rum. Die nächste Überraschung kam dann in Santiago, ich war da, aber mein Rucksack nicht. Also anstellen bei der Gepäck Ermittlung. Überall sind immer Massen an Leuten beschäftigt, aber trotzdem dauert das ewig. Nach gefühlt einer Ewigkeit abstehen sagt die Tante, Iberia da must du dich da hinten anstellen. Hoffentlich ist es morgen da. Da ich nichts weiter dabei hatte musste Ich mir noch einen schlüpie und ein t shirt besorgen. Am Sonntag ist nicht viel los in Santiago, die allermeisten Geschäfte haben zu. Generell ist Santiago bisher ziemlich entspannt. Gleich um die Ecke ist ein trendiger hiper Stadtteil, mit vielen bars Clubs und Kneipen, das könnte auch irgendwo in Europa sein. Zur Zeit hat es 30°c und super Sonnenschein.

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Peking

So bin jetzt in Peking. Der Flug von Hanoi, war ganz entspannt. Hatte insgesamt 10 h Aufenthalt in Peking das hat gereicht sich bischen die Stadt anzuschauen. Für die Verbotene Stadt war es schon zu spät. 17 Uhr macht das schon zu. Nächster halt ist dann schon Amsterdam.

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Ho Chi Minh II

Ho Chi Minh Stadt ist eine pulsierende Metropole. Ich hab mir die Pagode des Jade Kaisers angeschaut, und am Nachmittag das Kriegsmuseum. Das Kriegsmuseum war ziemlich bewegend. Die Ausstellung bestand überwiegend aus Photos. Ein Schwerpunkt war die Auswirkungen der eingesetzten Entlaubungsmittel, die auch rein formell als chemische Kampfstoffe gelten. Mann kennt den Vietnamkrieg ja nur aus der Sicht Hollywoods. Dies war mal eine andere Betrachtung, grade die Facette mit Agent Orange wird in der amerikanischen Sicht gern unterschlagen. Das dadurch weite Teile Südvietnam mit hoch giftigen Dioxin kontaminiert wurden war mir auch nicht klar. Erschreckend welche Auswirkungen das bis heute hat. Durch die Mutagene Wirkung werden auch noch Weiter Menschen an den Folgen des Einsatzes der Chemischen Kampfstoffe leiden, bis heute werden Kinder mit schweren Missbildungen geboren. Dabei unterscheidet das Gift nicht zwischen Freund und Feind, Zahlreiche amerikanische Soldaten Wurden ebenso kontaminiert. Und irgendwie wird  das alles von der USA totgeschwiegen, nicht ein Cent Reparationen wurden geleistet, selbst die eigenen Veteranen die ihre Gesundheit ruiniert haben wurden nicht entschädigt. Ähnlich wie Hiroshima zeigt das Museum die Sinnlosigkeit, von Kriegen, und zu welchen Kranken Dingen die Spezies Mensch in der Lage ist.

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in Ho Chi Minh Stadt

Gestern hab ich mir es noch den Tag über noch gut gehen lassen in Nha Trang. Diesmal etwas ruhiger, um nicht wieder das Fell verbrannt zu bekommen. So hab ich mich dann mit dem Bott rumkutschieren lassen. Unter anderem ging es zu einem schwimmenden Fischerdorf, schon komisch wie die Leute alles auf schwimmenden Inseln machen, Ein Paar Fischkäfige, und daneben gleich das Wohnhaus. die ganze Konstruktion schwimmt auf 200l Plaste Fässern.

Abends bin ich dann nach Ho Chi Minh Stadt geflogen, auch komisch. für ne 300 km Strecke einen großen Airbus A 321 einzusetzen, mit knapp 200 Leuten an Bord. 30 min flug. Mit dem bus oder auto wäre das wieder ein 7 h trip geworden. Allgemein hat Vietnam Airline ne große und moderne Flotte an Flugzeugen.

Ho Chi Minh Stadt ist anders als alle anderen Städte in Vietnam. Wirkt wesentlich aufgeräumter. Auf den Straßen sieht man auch deutlich mehr Autos als in Hanoi. Jetzt grade Sitz ich auf sem höchsten (noch) Gebäude Vietnams. Für den Rest des Tages ist eine City Trip angesagt.

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Fell verbrannt und Rüsselpest

Heut hab ich wieder ne runde mit dem Moped gemacht. Hier im Süden ist der Fahrstil etwas hitziger. Dafür das es gestern den ganzen Tag geregnet hat schien heut bei Zeiten die Sonne. Hatte ja die Arme und Gesicht eingecremt, aber vergessen die waden einzucremen als ich die Hose gekürzt habe. Naja jedenfalls bin ich jetzt an einigen stellen rot un an anderen nicht. Und zum allen übel hat sich auch die Erkältung zurück gemeldet, diesmal ists die Nase die permanent tropfte. Jetzt am Abend ist es besser geworden, komisch. Aber bei den Klimaschwankungen, und den ganzen Klimaanlagen auch irgendwie kein Wunder.Klimanalgage im Zimmer bleibt jetzt aus.

Es gab wunderschöne einsame Strände paar Kilometer weiter südlich von hier. Das war manchmal richtig unheimlich. Parallel zur Küste verlief eine  4 Spurige Straße alle paar Kilometer gab es dann Stichstraßen auch 4 Spurig die direkt zum Strand führten. Das komische war nur das ganze war im Niemandsland, außer Sand und Dünen gab es da nichts, außer halt die riesigen Straßen. Einmal gab es eine Hotelruine, und ein mal ein Hotel was kurz vor der Fertigstellung war, das ganze an einem fast 10 km langen Strandabschnitt.

Es könnt so schön sein. Leider gehört Müllentsorgung und Umweltschutz nicht zu den ausgeprägtesten Eihgenschafften Vietnams. So lag doch allerlei Unrat am Strand Überwiegend irgendwelche Styropor und Plasteteile. Irgendwas ist doch immer.

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Mui govorim po ruski

So bin jetzt in Nha Trang, die Busfahrt von Da Lat hierher, ging zunächat An Blumen und Erdbeerfelder vorbei ins Hochland, dort waberten tiefhängende Wolken Durch Kaffeeplantagen. Nha Trang liegt direkt am Meer. Meine Unterkunft liegt direkt an der Strandpromenade. Wenn die Sonne scheinen würde könnte das auch Rio sein, so mit den von bergen eingefassten Strand. Leichter Nieselregen, so hab ich einen faulen Tag gemacht, bischen ausruhen, husten auskurieren. Ist ganz angenehm im 30 Stockwerk mit Blick aufs Meer.

Zwei sprachig ausgeschilderte Orte gibt es ja zu Hauf auf dieser Welt. Aber dann jetzt hier alles auf Russisch zu finden ist schon komisch. jedes Lokal jede Speisekarte is auf russisch. Gefühlt sind auch 90% der touristen hier Russen. Bis Anfang der Nuller Jahre gab es hier den größten russischen Marine Stützpunkt außerhalb Russalnds. Scheinbar scheint der Ort für die Russen nicht an Attraktivität verloren zu haben. Ob ich morgen mal mein „Freiheit für die Ukraine“ T-Shirt anziehe 😉

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