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Jetzt bin ich in Da Lat. Eigentlich wollte ich 2 Tage hier bleiben, aber ich hab mir das anders überlegt. Das Hotel was ich mit ausgesucht habe war ein Reinfall. Optisch war es von außen und im Internet ganz OK. Aber in Echt war es dann doch ernüchternd. An und für sich hätte das wirklich Charme, ist auf retro und Alt gemacht, alles mit Holz vertäfelt. Ich bekam dann ein Zimmer direkt unterm Dach. Es Roch nach staubigen Dachboden. Alles war auch mit ner leichten Staubschicht bedeckt. Kein Wunder konnte man doch teilweise durch die Ritzen in den Brettern nach draußen schauen. Na gut, hmm war erstmal nicht zu andern. Aber als ich dann noch gleich hinter der Verkleidung Vögelgezwitscher und kleine Trippelschritte gehört habe war dann meine Grenze erreicht. Bin dann zur Rezeption und hab mir ein anderes Zimmer geben lassen, im 1. Stock, das ist schon deutlich besser. Trotzdem fahre ich morgen früh nach nha trang, 2 Tage faulenzen, bevor es dann nach ho chi Minh City geht. Ganz 100 % fit binich immer noch nicht son bloßer husten hält sich hartnäckig. In Hoi an hats den ganzen vormittag geregnet, so wirklich Glück mit dem Wetter hab ich irgendwie nicht.

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my son

Heute gab es einen halbtags Ausflug nach my son. My son war einst ei e prächtige Metropole des champa Königreichs. Heute sind leider nur noch ein trauriger Rest von Ruinen übrig. Was 1000 Jahre Zeit und der Dschungel nicht geschafft haben, das haben die wirren Jahre des Vietnamkrieges in wenigen Monaten geschafft. Jetzt versucht man mit internationaler Hilfe zu retten was noch zu retten ist. Unter anderem sind deutsche Stiftungen und auch eine Polnische Einrichtung  am Schutz der Anlage beteiligt. Das was übrig ist ist nur noch ein kläglicher Rest, der einstigen Pracht. Das ist schon beklemmend wenn Mann dann vor einen 5 m Durchmesser habenden Bombentrichter inmitten der Ruinen steht. Jetzt noch fast 40 Jahre danach sind die Spuren des Krieges deutlich zu sehen, und was hat das ganze gebracht? Außer Tot Zerstörung und Leid, ist nichts anderes dabei Her umgekommen.

Da die Champa Hindus waren, ist die Architektur doch etwas anders. Aber So eine geführte Touristen Tour ist nun wirklich nichts für mich, das fängt schon auf der Busfahrt an, alle Nationen präsentieren erst mal ihre Klischees und Marotten, ob es die leichte Überheblichkeit der Russen ist, oder die Britinnen die irgendwie immer aussehen wie Mrs. Pigy, oder die alles erklärenden und Neunmalklugen deutschen. Ach ja und nicht zu vergessen die ach so individuellen Globetrotenden Hipster, eine Unterscheidung nach Nationen ist da für mich nicht möglich. Bei der ersten Gelegenheit, hab ich mich dann bei den Ruinen vom Tross abgesetzt, ob der Tempel nun Shiva oder Vishnu gwidmet war hab ich morgen sowieso wieder vergessen, dann doch lieber alles etwas in Ruhe auf einen wirken lassen.

Heut Nachmittag hats dann etwas geregnet. Irgendwie ist das Wetter ja nix halbes und nix ganzes. Angenehm warm ist es aber es ist schrecklich feucht, irgendwann klebt alles am Körper, 2 mal duschen ist da schon ein mus. Den Rest des Tages hab ich mich dann wieder in hoi an eingetrieben.

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in Hoi An

Nächste Station auf meiner Reise ist jetzt Hoi An. Dafür gingbes über  den Wolkenpass. Die Wetterscheide die Nord von Süd trennt. Am Pass boten sich fantastische Ausblicke.

Hoi An ist zwar ziemlich von Touristen überlaufen, aber das tut der Stimmung in der Stadt keinen Abbruch. Die Stadt ist wirklich bezaubernt. All die Alten Häuschen sind wirklich pittoresk. Grade abends wenn die ganzen Laternen angehen, entwickelt sich ein ganz besonderer Zauber. Dies hat auch die Filmindustrie entdeckt. so wurde die Stadt als Kulisse für einen Filmdreh genutzt.

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rund um Hue

Heute habe ich die Gegend um Hue unsicher gemacht, dazu hab ich mir ein Moped ausgeliehen,und dann einfach drauf los. Zu sehen gabs genug. Viele historische Kaisergräber gab es zu entdecken. Als ich losgefahren bin, war es wie immer trübe graue Suppe, aber relativ schnell ist Es dann warm geworden und es hat aufgeklart. Da war es dann aufs dem Moped ganz angenehm der Fahrtwind hat gekühlt, leider hab ich mir dabei ein bischen die Hände verbrannt, Sonnencreme nimmt man natürlich nicht mit. Aber sonst gings. Jetzt bin ich müde und geschafft

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in Hue

Jetzt bin ich in Hue, der alten Kaiserstadt. Sehenswert ist die alte Kaiserstadt. Im Vietnamkrieg fanden um Hue erbitterte Kämpfe statt. Die Kaiserstadt wurde dabei schwer beschädigt und zerstört. Jetzt ist man dabei das alles wieder Stück für Stück zu restaurieren.

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Das Hotel was ich mir gesucht habe hat schon ein leichten Hang zum dekadenten. Mit Pool auf dem Dach Sauna im Keller und allen Annehmlichkeiten die man so brauch.

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Man merkt gleich das Hue deutlich touristischer ist. Man wird sehr oft gefragt ob man Motobike braucht, oder eine Rikscha will. Der Gipfel war allerdings ein paar Straßen weiter, fragte man allen ernstes ob ich Marihuana Haben will.  Etwas später knatterte jemand mit dem moped neben mir und fragt: „do you need girl, i have a lot of them, young girl…“ das fand ich dann doch schon wiederlich. Aber zum Glück verstehen die meisten spätestens das zweite entscheidende NEIN.

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immer noch Hanoi

Heute war ein ruhiger und gemütlicher tag. Aber nicht weniger interessant. Vormittags bin ich mit auf Anh und Duc’s Abschiedstournee gewesen. Für die beiden war das heut der letzte Tag, da mussten dann noch Oma/Opa, Onkel, Tante, Cousine… Zusammenkommen, das war schon fast so aufregend wie die Hochzeit, zumindest gabs zum Mittag genauso Viel Schnaps. Musste mich wehement wehren, sonst hatte das nie aufgehört.

Einen kleinen Ausflug zu einem Heiligtum von einem Nationalhelden, der die Chinesen verjagt hat war auch mit im Programm.

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Zum Ende hin da waren doch gerade Anh und Duc ziemlich traurig, aber das kann man ich gut verstehen, war nicht einfach.

Nachmittags stand dann noch bischen Hanoi auf dem Plan. Wieso ist das überall auf der Welt so,das die Museen montags fast alle zu haben?

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Morgen früh, geht es ersteinmal,nach zentral Vietnam Hue. Wirklich faszinierend, das Wetter hier in Hanoi, ist genauso wie am ersten tag. Dann soll noch einer rumheulen der graue November in D ist so schrecklich. Die trübe Suppe hier geht über Monate!!

 

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Hanoi

Seit gestern treib ich mich wieder in Hanoi rum. Was für ein Gegensatz zu dem wilden Nordwesten. Gestern hieß es erstmal Abschied nehmen von Wiebke und Annika, die beiden sind grad auf den weg gen Heimat, hoffentlich kommen sie gut an. Wir waren alle zusammen in einem schicken tourie Restaurant essen. Danach sind wir noch über den nachtmarkt geschlendert.

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Es ist auch immer wieder faszinierend zu sehen wie groß die Gegensätze hier sein können, auf der einen Seite die alte Bambushütte, so wie in den Bergdörfern, und auf der andren Seite, ultramoderne Stadtteile, wie sie auch in Tokio oder new York stehen könnten.

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In dem modernen Stadtteil gab es eine Wassershow und ein riesiges Einkaufszentrum, incl. Fressmeile. Die Variante hot pot war sehr abgefahren, das sitzt man am Tisch in der Mitte ein Loch wo ein Holzkohle Feuer drinne brennt. Zuerst wurde gegrillt und dann nen großer Topf mit allerlei geköchelt, mal was ich noch gar nicht kannte.

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endlich in dien bien phu

Wow was für eine Reise, nach 10 bin ich endlich in dien bien angekommen. Nach dem Reifenwechsel ging das gezuckel munter weiter. Ein Drittel der Strecke war Baustelle, wo an schneller als 20 zu fahren nicht dran zu denken war.gefühlt war der bus auch voll an jeder Kreuzung wurden trotzdem noch Leute aufgesammelt, so wird es dann kuschelig im Bus, das man aufgrund der staubigen Straße die Fenster geschlossen hielt, tat einen zusätzlichen Beitrag. Der Busfahrer bemühte sich redlich Zeit aufzuholen, was aber nur dazu führte das auf der staubigen piste, wo man teilweise grad 20m weit schauen konnte, nur mehr Schlaglöcher schwungvoll durchfahren wurden. Dies rang selbst den sonst so unerschütterlichen Vietnamesen den ein oder anderen Kommentar ab. Ein Blick in Google maps offenbarte mir das ganze grauen, es war fast 16 Uhr und knapp ein Drittel der Strecke war geschafft. Mir blieb nichts anderes übrig als mich geduldig wie ein Wasserbüffel, in das Schicksal zu ergeben. Wenigstens entschädigte die Landschaft, zur Dämmerung verfärbte sich der Himmel in ein blasses rosa, davor zeichnten sich die spitzen dunglen Berge ab,  unterhalb der Straße verschwand der Fluss im dunkel des engen Tals. Die gegend war dann schon sehr einsam und abgelegen, außer ein paar ärmlichen holzhütten an der piste gab es nichts, in den meisten hütten gab es nmoch offene feuerstellen.

Von wegen lenkzeiten einhalten der Busfahrer war jetzt auch schon 6 h am Steuer auf der anspruchsvollen Strecke. Irgendwann machte er Musik an, das Schmalz tropfte nur so aus den boxen, das klang alles wie die letzten Beiträge zu Asia Vision Song Contest. Für die letzten 50 km hats dann nur noch knapp 1,5 h gebraucht. Und dann endlich am Ziel. Knappe 150 km in 10 h. Morgen mal sehen was dien bien zu bieten hat. Wird wohl auf etwas Geschichte hinauslaufen.

Ach ja wenigsten ist hier t-shirt Wetter. Die Erkältung ist auch irgendwo unterwegs ausgestiegen.

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auf dem weg von sapa nach dien bien phu

Was fur ein trip. Das sich das zu solch einem Abenteuer gestaltet hätt ich nicht erwartet. Zuerst lief alles noch ganz gut. Moderner bus, bequeme Sitze. Dann umsteigen, Bus war dann schon etwas betagter, aber bevor es weiter ging erstmal 1,5 h warten, OK kein Problem. Endlich gings weiter. Nach ca. Einer stunde fahren auf guten Straßen, eine Umleitung dann Stau, auf der Nebenstrecke die direkt am Abgrund eines Flusses verlief hatte es wohl einen Erdrutsch gegeben, so das der weg ersteinmal von einer planierraupe frei gemacht werden musste. Beim warten viel mir schon auf das der Fahrer so merkwürdig das Hinterrad vom Bus beobachtet, leichtes zischen war auch zu hören. irgendwann gings dann auch weiter auf der staubigen Piste, die sich der Bus mit schweren Baugerät teilen musste, teilweise ging es nur im Schritttempo vorran. Nach ein paar Kilometern im nächsten Dorf gab es einer Werkstatt, die Hälfte der Leute stieg aus, der Rest blieb sitzen, Wagenheber, oder besser Bussheber drunter, Zack Zack war das rad ab,mit 3 Leuten wird grad das rad repariert, Mantel ab,Schlauch prüfen, Felge kann man sich auch gleich anschauen. Rad drauf, das ganze hat grad mal 10 min gedauert. Mal sehen wies weiter geht.

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in Sa Pa

Gestern ging es mit dem Nachtzug von Hanoi, nach Sa Pa hoch in den Bergen gelegen. Die fahrt mit dem Zug an sich war schon ein Abenteuer, im 4 man Abteil bewältigte ich die 11 h Zugfahrt. Mitreisende waren drei Vietnamesen die zu einem Hip Hop event nach China wollten. War ganz gemütlich. teilweise schaukelte der Zug wie ein ozeanriese, so wurde man sanft in den schlaf gewiegt. Im endefekt war die Durchschnittsgeschwindigkeit wohl nicht höher als 30 km\h. Der schlaf hätte auch erholsamer sein können wenn ich nicht so fürchterlich erkältet wäre. In Sapa ein Hotel zu finden war nicht schwer, zumal der Ort sehr gut touristisch erschlossen ist. Ein positiver Nebeneffekt der hohen Lage ist, ist das die Luft nicht mehr ganz so feucht ist. Und als dann noch die Sonne sich bemühte durch den Nebel zu brechen, wurde es fast warm. Ich hab mir dann ein Moped organisiert und die Gegend unsicher gemacht, hier oben gibt es noch alte Bergvölker, ethnische Minderheiten, die aber leider wie große freilicht Museen wirken, die „Weißen“ laufen/fahren auf gepflasterten wegen dadurch, und die einheimischen Versuchen dann irgendwelchen Handwerkskram an den Mann oder die Frau zu bringen. Eigentlich ist das leben der Bergvölker glaube ich ganz interessant, und faszinierend, bloß dazu mus man wohl etwas weiter ab der touristischen Wege gehen, und mehr Zeit brauch man auch.

Verkehr in Hanoi

 

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Schwein im reisfeld

 

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Internet selbst in der schäbigsten Hütte

 

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