In den Bergen

Die letzten 2 Tage bin ich schon in Putre. Ein kleines beschauliches Örtchen auf ca 3500m  Hier gilt es erst einmal sich an die Höhe anzupassen. Zum Glück hatte ich außer etwas Schädelweh keine größeren Schwierigkeiten, fühlt sich bisschen so an wie der morgen nach einer durchzechten Nacht. 12h geschlafen und deutlich besser war es. Die Fahrt hierher von der Küste war atemberaubend. Nachdem der Küstenstreifen steinig trocken öde und ohne jeglichen Bewuchs war, gab es ab ca. 2000 m die ersten Pflanzen, Kandellaber Kakteen standen vereinzelt auf den Hügeln. Auf nur 150km Schraub man sich vom Pazifik bis auf fast 4000m Höhe. Das Matterhorn einer der höchsten Berge der Alpen ist „nur“ knapp 4500m hoch.

Kaum vorzustellen das in den unwirtlichen Gegend Menschen Leben, und das schon seit Jahrtausenden. In Arica gab es Mumien zu bestaunen die bis zu 8000 Jahre alt sind. Verschiedene Kulturen haben Im Laufe der Zeit ihre Spuren hinterlassen. Ein ganz besonderes Kapitel ist der Salpeter boom. Bis zur Entwicklung des Harber Bosch Verfahren am Ende des 19 Jahrhunderts war salpeter eine der wenigen Quellen zur industriellen Gewinnung von Ammonium was vor allem für Dünger und Sprengstoffe gebraucht wurde. Die Überbleibsel dieser Industrie sind in der Atacama an vielen Orten zu sehen. Städte wie Iquique verdanken ihr Bedeutung dieser Ära, von dort wurde das salpeter I die ganze Welt verschickt. Gleich hinter der Küstenkordeliere ca 50 km lagen wie auf einer Perlenschnur die salpeter Anlagen. Die letzten dieser Anlagen wurden in den 60er Jahren verlassen die Überreste kann man heute bewundern.

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Chile

Mein erster kurzer Bericht aus Chile. Der Flug mit iberia war unspektakulär, alles hat reibungslos funktioniert. Damit hat iberia das Koffer vergessen beim letzten Mal wieder gut gemacht. Erster Aufenthalt war Antofagasta, eine schmucklose Stadt die sich auf einen schmalen Streifen zwischen Berge und Pazifik zwängt.

Am nächsten Tag bin ich dann Richtung Iquique aufgebrochen. Ca. 400km an der Küste entlang quer durch die atacama. Außer Steine und Steine gab es nicht viel zu sehen, aber in seiner trostlosigkeit trotzdem faszinierend. Ab und zu gab es eine Industriestadt, um die reichen Bodenschätze der Region zu verarbeiten. Das mutete an wie eine Szene aus einem Endzeit scince fiction Film an.

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Auf der Fähre

Gerade sitzen wir auf der Fähre von Nova scotia zurück aufs Festland. Jetzt geht es eigentlich nur noch zurück auf dem weg durch den US-Bundesstaat Maine, gibt es keine großen Highlights mehr. Anna und Gunnar müssen morgen Abend auch schon ihren Camper in Montreal abgeben. Ich muss dann noch weiter wieder bis Toronto. Irgendwie verging die Zeit wie im Fluge. 2—3 Tage mehr wären für Nova scotia schon ganz nett gewesen. Für mich waren das ja nur 3 Wochen, wie komisch muss das für Anna und Gunnar erst sein nach einem ganzen Jahr unterwegs jetzt „anzukommen“

Nachdem wir in Louisburg waren sind wir Richtung Halifax gefahren. Aus irgendeinen Grund wollte ich immer mal nach Halifax. An und für sich ist Halifax nix besonderes, früher war das anders nach einer Atlantik Überquerung war das der erste wichtige Hafen, später Flugplatz auf dieser Seite des Ozeans. Im Jahr 1917 ereignete sich eine der schwersten nicht nuklearen Explosionen der Geschichte. Ein großteil der Stadt wurde durch die Explosion total zerstört. Im Hafen waren zwei Schiffe kollidiert, das eine hatte Munition für den Krieg in Europa geladen und das andere mehrere 1000 Tonnen pikrinsäure, diese Mischung führte dann zu diesem katastrophalen Ereignis. Heute sieht man nichts mehr davon, die Stadt wurde in typischer nordamerikanische Manier wieder aufgebaut.

Der südliche Teil von Nova scotia war auch sehr schön. Die Küste war gesäumt von kleinen verschlafenen Fischerdörfern. Die touristischen Highlights waren stellenweise trotzdem ziemlich überlaufen, aber es geht immer noch ein ruhiges Plätzchen zu finden. Im Inneren der großen Insel ersträckte sich gefühlt unbegrenzte Wildnis. Außer Bäume und der Straße gab’s da nicht viel. Bei ei EM der stops haben wir gesehen das der eine riefen von Anna und Gunnars Camper etwas sehr stark abgefahren ist, man sieht schon die Stahl Karkasse, hoffentlich hällt der noch durch, oder wir finden gleich in St. John einen Ersatz.

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Nova Scotia

Anna und Gunnar haben mich genötigt mal wieder was zu schreiben. Ja die beiden haben auch recht ist ja schon ein bisschen her seit dem letzten Eintrag. Wir sitzen gerade ca eine halbe h nördlich von Halifax und bereiten das Abendessen zu. Oder besser Gunnar kocht. Heute gab es zum ersten Mal tagsüber ein bisschen Regen. Aber das Wetter ist immer noch gut, vor zwei Tagen war das nochmal richtig heiß mit 31 gard. Das hatte ich so nicht erwartet das es in Kanada so warm ist und vor allem so trocken. Die Inseln Nova Scotia und Breton sind sehr meritim geprägt. An den küstenstraßen gibt es zahlreiche verschlafene Fischerdörfer. Die Inseln sind zwar gefühlt durchgehend besiedelt aber bei weitem nicht überlaufen. Gerade am Cape Breton war die Küste sehr rauh und zerklüftet, ich glaube im Winter bei viel Schnee wird es richtig unwirdlich und abgelegen, sonst gaht das alles recht beschaulich zu, kann sein in das es an den schottischen Wurzeln liegt. Die ersten Siedler waren Schotten von der Isle of Skye. Irgendwie siedeln sich exilanten immer da an wo es ähnlich aussieht wie zu Hause. Ein Teil ist als Park angelegt wo man die ursprünglichen Behausungen besichtigen kann. Dort gab es dann auch bis zu 300 Jahre alte Ahornbäume, die typischen aus denen der Ahorn Sirup gewonnen wird.

In Louisburg wurde ein ehemaliges französisches Fort rekonstruiert und wieder aufgebaut in diesem Fort gab es zahlreiche statisten die die Zeit um 1800 wieder aufleben ließen. Das das alles noch nicht so alt hier ist merkt man auch in Kanada an alles Ecken. Wenn man das alles so gesehen hat, die Dimensionen des Landes kennt und ein bisschen das raue klime sich außerhalb des Sommers vorstellt, kann man sich denken das damals kein einfaches Leben war als Neuankömmling in der neuen Welt

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Die Sache mit dem Reifen

Heute nächtigen wir schon in der nächsten Provinz Kanadas, auf prince Edward Island kurz PEI. Die letzten zwei Tage hatten wir neben den üblichen sightseeing Programm auch etwas abenteuer. Nachdem wir gestern ersteinmal die bay of Fundy bei Hochwasser angeschaut haben, sind wir ein Stück weiter gezogen Und haben gegen Mittag unseren Platz für die Nacht gesucht und schon das Lager aufgeschlagen. Nachmittags wollten wir noch ein paar kleine Wanderungen in der Umgebung machen und uns auch noch einmal die Bay of Fundy bei Ebbe anschauen. Da alles in der Nähe von dem Campingplatz war sind wir mit meine Auto gefahren, Der toyota rav4 bietet reichlich Platz und comfort. Die bay of Fundy ist eine der Regionen mit den größten tiedenhub der Welt . Das Wasser fällt in jedem Gezeiten Zyklus um bis zu 7 Metern. Was dann ganz schön anzuschauen ist, und man kann die Dynamik von Ebbe und Flut hautnah miterleben.

Wir waren gerade auf den Rückweg von der bay of Fundy, und wir unterhielten uns über potenziale und die mögliche weitere Entwicklung von autonomen fahren und aktiven fahr Assistenten. Wir kamen drauf weil der toyota einen sehr gut funktionierenden abstandsregler hat. Als es plötzlich in einer Kurve ein kurzes Patschendes Geräusch gab. Ich fragte war das und Anna meinte sofort ein Reifen ist platt. Zum Glück war das in einer kleinen Ortschaft und wir kamen bis vor eine alte ungenutzte Kirche wo reichlich Platz war. Da sahen wir es dann auch schon auf der linken Seite im Hinterrad steckte ein großes Metallteil. Langsam zischend entwich die Luft. Son Scheiß! Ersatzrad, leider nur ein Notrad und nicht viel breiter als ein Mountainbike Reifen, war schnell gefunden, Wagenheber und Werkzeug zu wechseln auch. Die Radkappe war das erste Hinderniss, aber mit sanfter Gewalt ging diese ab. Die Radmuttern, die waren schon deutlich hartnäckiger. Zu dritt und mit vereinten Kräften versuchten wir die Müttern zu lösen, Gunnar las schon im Handbuch, als Anna es mal mit auf den Radschlüssel, draufstellen versuchte, mit lauten geknarze löste sich die erste Mutter, auf diese Weise waren die anderen Müttern dann auch kein Problem mehr. Anna und Gunnar hatten sichtlich Spaß dabei, während ich mir schon Gedanken machte wie man wieder ein richtiges Rad bekommt. Zum Glück ist das nicht in der totalen Pampa passiert. Und die zweit größte Stadt nur 100km entfernt. In der nächsten Touri Information hab ich dann mit Hertz telefoniert wie das geregelt wird, da hieß es dann einfach jemanden suchen der nen Reifen hat und Kreditkarten Zahlung per Telefon akzeptiert. OK da sollte am nächsten Tag machbar sein, da wir sowieso wieder zurück über Moncton (die zweit größte Stadt new Brunswik) müssen. Und um nich lange rumzueieren hab ich mir den toyota Händler in Moncton gesucht und bin da hingefahren, Anna und Gunnar sind währenddessen weiter zu Wal Mart um paar Besorgungen und Orga Kram zu machen. Das Auto abgeben ging dann recht fix, Reifen hatten die im außenlager, noch kurz mit hertz die Abwicklung klären und das wars. Dadurch das der Reifen im Außenlager war dauerte es dann. Netterweise gab’s einen Shuttle Service der mich dann auch zum Wal Mart brachte. Nach 4h gab’s dann den Anruf das das Auto fertig ist, Anna und Gunnar sind schon ein Stück vor gefahren, und ich habe das Auto abgeholt. Auf PEI haben wir uns dann wieder getroffen.

eine der typischen überdachten Brücken

Die Brücke nach PEI

So ne Art murmeltier

Ein junger Fuchs am Strand

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Leuchttürme, Küste und Meer die Gaspesie Halpinsel

Zwischen den großen kanadischen Städten und nova scotia am Südufer des St. Lorenz Stroms liegt die Gaspesie Halbinsel. Aufgrund der Entfernung in der doch irgendwie abgelegenen Lage ist sie dünn besiedelt, auch. Ur wenige Internationale Touristen verirren sich dorthin. Jetzt in der Ferienzeit sind überwiegend kanadische Familien unterwegs. Wir haben uns fast 4 Tage Zeit gelassen um die Halbinsel zu umrunden insgesamt sind es auch beinahe 700km. Es ist schon beeindruckend wenn man bedenkt das die steile Küste die in den St Lorenz Strom abfällt die nördlichsten Ausläufer der Apalachen sind dieses Mittelgebirge sich einmal entlang der nordamerikanischen Ostküste bis fast zum Golf von Mexiko erstreckt.

Entlang der Küste findet man immer wieder ansammlungen von Robben und seevögeln. Wir haben uns eine Kolonie von Tölpeln angeschaut, die aus über 200 tausend Tieren bestand. Direkt an der Kolonie heschte ein ohrenbetäubender Lärm und eine atemraubender Gestank nach gamligen Fisch und vogelexkrementen. Schon faszinierend nd wie die Altvögel es schaffen in diesem Wirrwarr ihr junges zu finden. Grundsätzlich würde da nicht zimperlich miteinander umgegangen. Wenn das Nachbarkükken nicht aufpasst und zu dich an das andere Nest heran kam, dann setzte es schon mal ein paar kräftige Hiebe mit dem spitzen Schnabel.

Bisher hatten wir auch super Wetter tagsüber so zw. 20 und 25 gard, bis auf ein paar Tropfen I. Einer Nacht war es auch die ganze Zeit trocken. Aber man merkt das der Sommer zu neige geht, die Sonne steht tiefer und das Licht bekommt langsam diese spät sommerlichen Töne.

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Du, die sprechen hier so komisch. Unterwegs im frankophonen Kanada

Quebec die französischste Provinz Kanadas. Vom Algonquin Park sind wir zunächst nach Ottawa. Die letzte Stadt wo noch English gesprochen wurde. Auf der anderen Seite des Ottawa river, begann der französische Teil. Ottawa Als Hauptstadt Kanadas ist ein ganz nettes Städtchen, zumindest was den Altstadt Bereich anbelangt, sonst ist es eine typische nordamerikanische Großstadt. Der Bereich zwischen Toronto und Quebec(Stadt) ist der am dichtesten besiedelte Bereich Kanadas, das merkt man auf den straßen. In der Altstadt von Quebec hatte man dann gar nicht mehr das Gefühl in Amerika zu sein, das hätte auch eine beliebige Stadt in Frankreich sein können. Seit der Überquerung des Ottawa river war alles nur noch in französisch beschriftet, und die Leute sprachen auch nur noch französisch, im britischen Teil des Landes war wenigstens alles zwei sprachig ausgeschrieben.

Hinter Quebec lässt dann die Zivilisation auch schnell nach. Wir sind ein Stück den St. Lorenz Strom am Nordufer hinaufgefahren. Dort kann man dann Wale von der Strasse sehen, Beluga Wale und von dem nächsten Aussichtspunkt, waren dann Mink- Wale zu sehen. In nur knapp 20 m von der Küste entfernt schwammen die Wale vorbei.

Am Ufer beziehen wir auch Quartier für die Nacht und lassen den Abend an einem gemütlichen Lagerfeuer ausklingen.

Elch an der Straße

Ottawa

Quebec

Beluga Wale Mink Wal

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Kanada

Der letzte Trip ist grade gut ein halbes Jahr her, jetzt ich weder unterwegs, diesmal geht es nach durch den Osten Kanadas. Samstag bin ich In Berlin gestartet. Airline war Air France, mit denen bin ich schon ewig nicht mehr geflogen, und die letzten Erfahrungen waren nicht die besten. Aber ich wollte denen mal wieder eine Chance geben, und das Premium economy Angebot war unschlagbar. In Tegel war schon mal am gate eine ewig lange Schlange, das fängt ja gut an dachte ich mir, aber Dank der Premium economy durtft ich den priority Service nutzen, dadurch war das ganze dann in 2min erledigt. Der Flug nach Paris war unspektakulär und pünktlich. Die ganze wegfindung in Paris war auch ganz einfach. Dann ging das elend aber los. Da stand schon einander gate dann, und das der Flug nach Toronto Verspätung hat. Nach einer gefühlten Ewigkeit wurde dann bekannt gegeben das der Flug um erst mit 3 h Verspätung abfliegt, als Entschädigung könne man sich einen Voucher abholen um a Terminal was zu Essenz kaufen. Das tat Ich dann auch und verzechte die 11 Euro beim Sushimann. Ca. 1h vor dem boarding wurde dann das gate geändert, das neue gate befand sich in einem anderen Terminal, so musste die ganze Truppe für den Flieger nach Toronto umziehen, und natürlich noch einmal durch die sicherheitskontrollen bei dem neuen Terminal. Ein Teil der Fluggäste hatt sich von dem Voucher Getränke gekauft, und alles was mehr als 100ml ist ist ja bekanntlich im sicherheitsbereich nicht erlaubt, da gab es denn natürlich hitzige Diskussionen. Jedenfalls zog sich das alles noch ne Weile hin, aber irgendwann saßen alle im Flieger und es ging los. Platzmässig war die Premium economy absolut in Ordnung. Leider war die Maschine schon ziemlich benutzt. Laut Aussage von captain musste die ursprüngliche Maschine ersetzt werden und diese kam aus Havanna. Der Flug verlief dann ohne nennenswerte Ereignisse. Nach ca 8 1/2h Flug war Ankunft in Toronto. Das Wetter war nicht so gut es war vereinzelt Regen zu sehen. Am Gepäck Band herrschte das größte Chaos was ich je erlebt habe. Alle strömten natürlich zum Gepäckband, die Hälfte der Leute nahm sich auch einen Wagen den man Dan quer möglichst dicht an das Band stellt. Auf der Fläche zw. Dem Gepäckband und dem nächsten haben dann Flughafen Mitarbeiter Koffer abgestellt die Sie von dem Band genommen haben, damit auf dem Band Platz für weitere Koffer war. Das konnten natürlich die Leute auf der anderen Seite nicht sehen, so daß es immer mehr Koffer wurden, aber niemand welche mitnahm, auf dem nächsten Band war es dann ganz ähnlich. Zusätzlich war auf der Stirnseite noch die Ausgabe für spärgpack. An der Ecke stank es nach Fisch da hat wohl jemand seinen fang nicht richtig eingepackt. Am Ende hab ich dann 2 h warten müssen um an meinen Rucksack zu kommen, und dann nichts wie weg da. Da nach hab ich nur noch das Auto abgeholt, bin ins hotel und dann müde ins Bett gefallen.

Dank Jetlag war ich entsprechend früh wach, was praktisch war, denn ich wollte ich mit Anna und Gunnar treffen, das wir unsere gemeinsame Reise starten können.

Das erste gemeinsame Highlight waren die Niagarafälle, die berühmtesten Wasserfälle der Welt. Jeder kennt sie. Wir waren früh dort for den großen Touristen strömen. Die Fälle sind schon schick, total touristisch vermarktet, es hat eher was von Disneyland oder las vegas. Aber die Fälle an sich sind spektakulär, und es lässt sich trotzdem noch Verhältnismäßig gut erkunden.

Am frühen Nachmittag haben wir die Fälle verlassen und sind Richtung Toronto gefahren. Anbetracht Der schon fortgeschrittenen Zeit hat es nur für ein photo an der waterfront gereicht.

Dann sind wir weiter und hab ein Stück nördlich von Toronto unser nachtlager aufgeschlagen. Am anderen Morgen ging es weiter in den Algonquin Park. Ein großer schöner Park der zu allen outdoor Aktivitäten einläd. Wir haben es ruhig angehen lassen, ein bisschen schwimmen im See (das Wasser war schön warm) und eine leichte Wanderung zum Abend, auf der wir dann in der Ferne auch Biber gesehen

haben. Auf dem Rückweg zum Camp stant auch sogar ein Elch am Straßenrand.

Skyline Toronto

Niagarafälle kanadische Seite

Nigarafälle USA seite

Vom fuss der kanadischen Seite

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Japan im Schnee

Für den Rückflug nach Hause habe ich diesmal ein längeren stopover in Japan. Der Flug von Auckland nach Tokio war super. Die Strecke ist super entspannt. Der Flieger war nicht ausgebucht, so hatte ich eine ganze Reihe für mich alleine. Die Boeing 787 bietet auch so schon reichlich Platz. Air new zealand hat einen guten Job gemacht. Hotel in Tokio hatte ich in der Nähe vom Bahnhof Ueno. Am anderen Morgen bin ich mit dem shinkansen Richtung Fuji gefahren, dort habe ich mir ein kleines Auto genommen und wollte eigentlich die Gegend um den Mt Fuji erkunden. Allerdings war es so trübe das man den Berg gar nicht sehen konnte. Also bin ich weiter gefahren je mehr man Richtung Landesinnere kam desto mehr Schnee lag, und später fing es auch an zu schneien. Am Abend kam ich dann in Matsumoto an. Matsumoto ist bekannt für seine Burg. Damals war ich auch schon dort gewesen. Grundsätzlich ist Japan ein ruhiges Land, aber als der Schnee noch sanft rieselt war alles noch gedämpfter. Heute bin ich dann weiter in die Berge Richtung Nagano gefahren. Viele der Sehenswürdigkeiten waren geschlossen, bzw die straßen dort hin nicht passierbar. Am frühen Nachmittag hab ich die berühmten schneeaffen Besucht das war auch ein intereantes Erlebnis. Die Affen wissen schon was gut ist abends ein heißes belebenden Bad das hat schon was. Morgen geht es langsam wieder Richtung Tokio.

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Wieder in Wellington

Jetzt bin ich wieder in Wellington angekommen. Adie letzten Tage davor, hab ich doch ein sehr touristisches Programm gehabt, die waitomo caves (Höhlen mit Glühwürmchen) und Hobbingen (der Ort wo Herr der Ringe gedreht wurde). Das war schon ein Kontrast programm im Vergleich zu den Tagen davor mit Natur und Wildnis. Entsprechend viele Menschen gab’s denn da auch. Im 10 Minuten takt wurden die Menschen busladungsweise durch die Attraktionen gelotst. Und gerade günstig waren die beiden Sachen nicht.

I Wellington gab es dann auch nur eine kurze Pause. Freitag haben wir und das Wellingtoner Nachtleben gegeben, und Samstag sind wir dann zu einen Wochenend Ausflug aufgebrochen. Diesmal mit Hund. War für alle Beteiligten Premiere, zelten mit Hund. Grundsätzlich ist es relativ schwierig geeignete Campingplätze und Wanderwege zu finden die Hundefreundlich sind. In Vielen Gebieten sind Gift Köder für die Frettchen, Mader und andere Ruabtiere ausgelegt, also ebenso gefährlich für Haushunde. Durch Zufall hab ich eine geeignete Ecke nicht weit von Wellington gefunden. Im großen und ganzen lief das dann ganz gut. Ich glaube Hunter (der Hund) hätte lieber bei uns mit im Zelt anstatt im vorzelt geschlafen, aber fürs erste mal konnte man sich nicht beschweren. Auf den weg zu den pinnacles, und cape palliser kamen wir eher auch durch Zufall durch Martinborough, dort war am Samstag ein autotreffen, wo 400 alte klassische Autos mitten in der Stadt standen vor allem waren es große amerikanische Straßenkreuzer. Das Martinborough war ein wirklich süßes städtchen.

So langsam sind meine Tage in Neuseeland auch schon wieder gezählt.

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