Weiter nach Süden

Nachdem ich ganz im Norden war geht es jetzt immer weiter nach Süden. Ein Abstecher auf die coromandel Halbinsel war noch auf dem Programm, leider hat das wetter sich nicht von der allerbesten Seite gezeigt. Unterwegs habe ich noch die kauri Bäume besucht. Das war ein Stück weit überraschend und Auch etwas traurig. An jedem Eingang in den Wald in dem die kauri Bäume leben stehen jetzt schuhputz Stationen, meist in den Boden eigelassene bürsten und irgend eine sprüh Vorrichtung um die Schuhe einzusprühen. Beim letzten Mal gab es sowas noch nicht. Was man so hört verbreitet sich ein Pilz der die Kauris befällt, was dann dazu führt das die Bäume absterben. Ich hab mir sagen lassen das der Pilz wohl ursprünglich aus Avocado pflanzungen stammt. In einigen gegenden war deutlich zu sehen wie der Pilz wütet. Das ist schon deprimierend wenn man sieht wie teilweise 1000 Jahre alte 3 m im Durchmesser und 50m Hohe Bäume einfach dahinwelken. Und wenn man dann noch bedenkt das was man heute an Bäumen sehen kann nur noch ein kümmerlicher rest ist, ist es noch trauriger, über Millionen von jahren wuchsen die Bäume auf der Insel, innerhalb von 200 Jahren wurden sie an den Rand der Ausrottung gebracht. Das mit den schuhputz Stationen scheint auch eher nur ein verzweifelter Versuch zu sein Ausbreitung des Pilzes einzudämmen.

Sonst gibt es nach wie vor immer etwas neues zu sehen. Die Campingplätze sind auch immer sehr gemütlich und nett, wenn man ein bisschen abseits der Touristen Straßen sucht, findet man wirklich nette und ursprüngliche Plätze.

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Eine Krümmung im Raum Zeit Kontinuium

Gestern hatte ich es bis ganz in den Norden bis nach Cape Reinga geschafft. Nachdem das Wetter die zwei Tage davor nicht sooo berauschend war, ist es am Freitag Nachmittag wieder sonnig geworden. Die Tage wo es geregnet hat bin ich immer die ostküste nach Norden gefahren. Gestern Abend habe ich dann den offiziell nördlichsten Punkt Neuseelands erreicht, damit habe ich es das erste Mal geschafft den nördlichsten und südlichsten Punkt in einer Reise zu besichtigen. Außerdem wollte ich wissen ob die Entfernungsangaben auf den beiden Schildern auch passen und es kam wie schon von mir befürchtet, Die angeben stimmen nicht überein. In Bluff stand cape reinga 1401 km und in cape reinga stand bluff mit 1452 km angeschlagen. Selbst wen man bluff als Ort nimmt passt erklärt das nicht die 51 km unterschied.

Die Kiwis sind generell etwas kreativ was Entfernungen anbelangt. Der 90 mile beach zum Beispiel, der ist auch keine 90 Meilen lang sondern nur 45, 45 Meilen hin und 45 Meilen zurück machen dann auch 90.

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Vulkane zu Lande und im Wasser

Der mittelteil der Neuseeländischen Nordinsel ist bekannt für seine vulkanischen Ursprung und Aktivität. Wie auf einer Perlenkette zieht sich das diagonal durch die Nordinsel, beginnt am Taranaki uber Ruhapehu, Tongoriro, Taupo, Rotorua bis hin zu white Island. Wir haben uns so ziemlich alle vulkanischen Aktivitäten angeschaut. Der Tongoriro crossing track ist wirklich einmalig, zu recht einer der besten tracks der Welt. Grandiose Landschaften, die man sonst so wohl kaum so relativ einfach erreichen kann. Allerdings ist das über die Jahre wirklich populär geworden. Vor 13 Jahren habe ich den track zum ersten Mal gemacht, er war damals schon voll, aber jetzt war es normal deutlich mehr. Mit der weile sind die Parkplätze zeitlich begrenzt so das man ohne schutel Service gar nicht zurecht kommt. Wir haben den ersten möglichen Bus genommen der starte um 5:45 Uhr, ja so nun gar nicht meine Zeit, war aber die richtige Entscheidung so waren ohne die ganz großen Massen unterwegs, und sind bevor es sich zuzog über den Pass gekommen. Die Aussicht war ein Traum! Obwohl wir uns ausgiebig Zeit für Bilder genommen haben sind wir zügig durchgekommen. So hatten wir dann noch Zeit etwas weiter zu fahren. Den nächsten Tag haben wir uns dann dampfende seen, blubernde schlammlöcher, giftige Schwefel Tümpel und Wasserfälle angeschaut. Ein Wald mit riesigen Red Wood Bäumen gab es auch zu sehen. Dieser war wirklich magisch und wirkte wie nicht aus dieser Zeit, man hatte das Gefühl das gleich ein Dinosaurier um die Ecke kommt. Am Tag drauf sind wir dann nach white Island gefahren. Eine vulkaninsel 50km vor der Nordinsel, ebenso ein Ort der nicht von dieser Welt und Zeit zu sein scheint. Man hatte das Gefühl auf einer Insel aus einem Jules Vernetzung Roman zu sein. Aus Sicherheitsgründen gab es für jeden Helm und Atemmaske. Anschließend sind wir um das eastcape Richtung gisborne und weiter nach napir gefahren. Das schöne an dieser Gegend ist das deutlich weniger Touristen unterwegs sind und diese Ecke ihren wilden ursprünglichen Charme behalten hat. In Napir haben wir uns noch Cape kidnappers angeschaut eine wirklich beeindruckende Gegend an der Hawks Bay. Dort hieß es denn auch Abschied nehmen von Anna und Gunnar, wir hatten eine wirklich schöne und erlebnisreiche Woche auf der Nordinsel. Für mich geht es jetzt weiter gen Norden. Anna und Gunnar wünsche ich genauso viele tolle Erlebnisse auf der Südinsel und ihrer weiteren Weltreise.

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Nordinsel

So endlich mal wieder ein paar Worte. Mit der weile befinde ich mich auf der Nordinsel. Die letzten Tage Tage auf der Südinsel waren vor allem durch fahrerei geprägt, über queenstown Wanaka ging es an die westküste, aufgrund eines Ausläufers von einem tropischen Sturm, war das Wetter an der westküste besser als auf der ostseite. Ein kurzer Abstecher am Franz Josef Gletscher und dann über die Alpen Richtung Christchurch. Christchurch war wirklich deprimierend es gab vor 7 Jahren dieses starke Erdbeben, die Stadt sah aber so aus als wenn es erst letztes Jahr war. Überall brachen und Baustellen die historischen Gebäude waren alle notdürftig abgestützt. Wirklich schlimm, keine Ahnung warum die Kiwis das nich hinbekommen. Ein Tag paus in Wellington zum Wäsche waschen und den nächsten Trip vorbereiten. Dann Auto abholen und schon ging es wieder los. Diesmal immer nach Norden, Richtung Mt. Taranaki. Zunächst aber noch ein kurzer Besuch bei Heikos Schwester. Am nächsten Tag wollte ich mich dann am Mt Taranaki mit Anna und Gunnar treffen, die beiden sind auf ihrer Weltreise derzeit auch in Neuseeland. Seit gestern sind wir dann zu dritt unterwegs, wir haben gleich mit einer kleinen Wanderung losgelegt. Abends gab’s dann eine Pasta für alle. Der heutige Tag bestand vor allem aus der Fahrt auf dem forgotten World highway. Ich bin das damals vor 13 Jahren schon mal gefahren, aber wirklich an was erinnern konnte ich mich nicht. Nachdem wir den Plan für morgen festgelegt haben sind wir schon einmal in Richtung tongariro gefahren. Zur Feier des Tages gab es dann Wurstgulasch, schon fast eine gute Tradition. War zwar mächtig improvisiert mit der nz Fleischwurst und den Camping Koch Utensilien, aber es war lecker. Morgen geht es dann früh raus auf den tongariro crossing track da bin ich ja mal gespannt, der war damals schon voll und ist einer der weltweit berühmtesten day hikes.

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Humpridge Track

Drei Tage und 61km das war der Humpridge Track. Erste Idee war es eigentlich auf Stewart Island einen mehr Tages Track zu machen, aber dieser war schon bis Ende Januar ausgebucht. Alternativ gab es dann den Humpridge Track, ist zwar keiner der 9 great walks von NZ aber er war verfügbar. Der Track befindet sich in der äußersten südwestlichen Ecke der Südinsel. Der erste Tag war 20km und 1000 Höhenmeter. Wir kamen erst gegen Mittag los, die schilder meinten 9h wandern. Am Ende schafften wir das in etwas über 7h. Der Aufstieg war teilweise relativ anstrengend. Zunächst ging es aber entlang der Küstenlinie, später durch dichten Urwald, bevor es dann ganz zum Schluss entlang der Baumgrenze zur Lodge ging. Die heiße Dusche war, sehr belebend. Ein Stück oberhalb der Lodge gab es noch einen kleinen rund weg, der durch wunderschöne Berglandschaft führte, allmählich ging auch die Sonne unter, und es ergaben sich phantastische Ausblicke auf die umliegenden Täler. Nachdem die Sonne untergegangen war gab’s dann noch ein üppiges Abendessen Nudeln mit Soße. Danach war dann auch schon schlafenszeit. Heute auf dem zweiten Abschnitt waren wir wieder die letzten die starteten. Entgegen der Wettervorhersage war das Wetter bis in den späten Abend hinein schön und sonnig. Erst als wir im zweiten Camp ankamen fing es an zu regnen. Die 20km führten den ganzen Berg wieder hinab. Erst entlang des Berggrades, später wieder durch den Wald bis an die Küste. Die letzten Kilometer verlief der Track entlang eines alten Gleisbettes, einer ehemaligen holzeisenbahn, die Flüsse wurden überspannt von teilweise 30m hohen Viaducten. Die zweite Lodge befand sich dann wieder auf meeresniveau. Das gleich Procedere wie immer Duschen was essen und dann zeitig ins bettchen. Der dritte Tag war ebenfalls 20km lang. Diesmal ging es ziemlich eben, durch neuseeländischen Urwald bis zurück zum Parkplatz. Wir entscheiden wieder in Tuatapere zu bleiben, haben uns da einquartiert und sind nach einem leckeren Essen und einer belebenden Dusche noch nach invercargil und bluff gefahren, letzteres ist offiziell der südlichste Punkt Neuseelands. Invercargil war ziemlich öde und trostlos, für mich nichts neues aber Heiko kannte das noch nicht. In bluff hatten wir nichmal richtig leckere Fish n Chips. Morgen müssen wir dann auch zu sehen das wir etwas Strecke gen Norden schaffen.

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Happy New Year

In Neuseeland ist das Jahr jetzt schon wieder fast ein Tag alt. Die letzten 3 Tage haben wir auf einem Festival in der Nähe von Wanaka verbracht. Mein erstes Festival außerhalb Deutschlands. Musikalisch war das überwiegend elektronische Musik. Für neuseeländische Verhältnisse war es riesengroß, ca. 10.000 Leute waren da. Mangels Alter russischer Militär Flughäfen, macht man das Festival auf einer weide in eine schönen Tal zwischen Wanaka und queenstown. Organisiert war das super da habe n die sich richtig Mühe gegeben. Das was man mitbringen durfte war doch ziemlich restriktiv, jedes Auto wurde gründlich durchsucht, damit niemand Alkohol auf das Gelände schmuggelt. Campen war getrennt vom Parkplatz und Musik Gelände, das mag ich eigentlich nicht so sehr. Vor dem Zeltplatz gab’s dann noch eine Gapäckkontrolle, und vor dem Festival Gelände nochmal einen kurzen Check. Am Eingang bekam man dann ein Armbändsel mit einem Chip dran, dieser konnte mit Geld aufgeladen werden. Dann brauchte man an der Bar oder Essensstand nur den Arm hinhalten und der betreffende Betrag wurde mit einem Scanner durch einfaches auflegen abgebucht. Diese NFC (Near Field Communication) sieht man immer mehr, aber das System war das erste wo ich das mal richtig aktiv und funktioniererent erlebt habe. Die Bars waren super gut organisiert, einer hat immer die Bestellung aufgenommen und das entsprechend abgebucht, und der zweite das Getränk geholt, im Hintergrund haben wieder andere die drinks im arcord vorbereitet, so ging das immer ruck zuck. Natürlich ist man Aus Deutschland Fusion verwöhnt, und eigentlich darf man das nicht vergleichen. Aber wenn man bedenkt wie abgelegen Neuseeland ist, und das es für die meisten Kiwis das größte Festival ist was in erreichbarer nähe ist, war das sehr beeindruckend. Gerade in den ländlichen Gegende gibt es hier wenig Möglichkeiten für Junge Leute mal Dampf abzulassen oder was in der Art zu erleben. Musikalisch stehen die Kiwis voll auf drum n Bass, hat mir gut gefallen in Deutschland findet man das nur nich selten. Keine Ahnung warum die Neuseeländer sich selbst als Kiwis bezeichnen, der Kiwi ist ein nachtaktiver Vogel, was man von den Menschen nicht gerade sagen kann, die meisten sind dann so zw. 2 und 3 Uhr ins Zelt. Neujahr war auch ganz seltsam nix mit countdown oder so, der Dj hat mal „Happy New year“ ins mikro gebrubbelt, und durch war die Nummer. Wenigstens haben se sich zu einen Feuerwerk hinreißen lassen. Das das nun nicht mein erstes sylvester in NZ war wusste ich das das nichts großes wird. DA tagsüber nicht viel los war, hab ich mich entschieden paar Abstecher in die nähere Umgebung zu machen, Heiko wollte dann doch eher aufm Festival Gelände bleiben.

Überlegen was wir nach dem Festival machen mussten wir auch, die Erste idee war es nach Stewart Island zu reisen und dort den track zu machen, aber online fand ich dann heraus das der schon bis ende Januar ausgebucht ist. Und was Nu? Irgendwie kam mir der Humpridge Track in den Sinn, schnell nachgeschaut, aber auch wenig konkretes gefunden, na gut erst einmal egal, erst mal runter von Festival nach Wanaka und dann weiter schauen. Heiko hat dann während wir auf das Essen warteten herausgefunden das es noch Plätze für den track gibt, also haben wir kurz entschlossen das ganze gebucht. So hätten wir dann Programm für die nächsten 3 Tage. Für den Rest des Tages hieß es dann bis ganz in den Süd Westen der Südinsel zu fahren. War ne schöne Fahrt, beim quatschen Musik hören und Landschaft bestaunen haben wir irgendwie die Abfahrt u 30km verpasst, ups! War aber nicht schlimm, die Gegend ist wirklich ab vom Schuss, farmland, kaum ortschaften. Die letzten eineinhalb Stunden sind uns kaum noch Autos begegnet, geschweige denn die sonst allgegenwärtigen Touristen in ihren Campervans. Am Ende sind wir dann in unserem Ziel Tuatapere angekommen. Ein total niedliches Örtchen. Am zentralen Platz sind dann, Supermarkt, Pub, Motel, backpacker, Zeltplatz. Da wir die nächsten Tage wandern werden und vom Festival kamen, hat Heiko Betten im Backpacker bestellt. OK Raum Nummer 2, den haben wir dann auch gefunden, Tür aufgeschlossen, hm seltsam, so voll ausgerüstet mit TV, Küche und das eine Zimmer ist bewohnt, dann wird das andere dann unser Zimmer sein. Ganzen Kram aus dem Auto ins Zimmer geschmissen. Heiko ist dann schon rüber zum Pub, ich wollte später nachkommen, beim abschließen (mit dem zweiten Schlüssel den wir bekommen haben) ging das dann nicht, komisch wieso schließt das nicht? Steht doch room 2 drauf. Heiko kam dann nochmal zurück und hat abgeschlossen. Als wir dann mitten beim Essen gegenüber im Pub, und dem zweiten Bier waren, kam dann die Kellnerin (gleizeitig Köchin, und Motel/Backpacker verwalterin) und klärte uns dann auf dass wir im falschen Raum waren, das war room 2 vom Motel und nicht vom Backpacker, der ist ein Haus dahinter. Huch, da haben wir wohl einmal den falschen Schlüssel bekommen, plötzlich machte das dann auch Sinn das der andere Schlüssel nicht passte, und da schon Leute waren. Nach dem Essen sind wir dann von Motel nr2 in Backpacker Nr zwei umgezogen, was jetzt auch keine Verschlechterung war, super gemütlich und ausgestattet. Nach dem ganzen hin und her haben wir uns beim Bierchen auf der Veranda vom Pub, gefreut wie gut wir es hier getroffen haben. Man merkt das das weit weit weg ist, zum einen die multifunktionen Der Angestellten, und auch der zusammenhalt der einheimischen ist wesentlich intensiver als in dichter Besiedelten Gebieten.

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In den Fjordlands

Die letzten 2 Tage haben wir in den fjordlands verbracht. Das ist die südwestliche Ecke der Südinsel. Eigentlich führt nur eine Straße I diese entlegene Gegend, am Ende ist dann der weltberühmte milford Sound. Wir waren vor 13 Jahren das letzte Mal hier. Damals war das Wetter ziemlich blöd, Regen und ungemütlich, kein Vergleich zu diesmal. Milford Sound bei Sonnenschein das müssen wir uns geben. Den Track dort zu machen ist nahezu unmöglich, schön für die ganze Saison ausgebucht. Aber es gibt 2 Stündige Bootsfahrten durch den Fjord. Da haben wir uns schon beeilt noch rechtzeitig anzukommen und eines der Boote zu erwischen. Die Company die wir uns schon zuerst ausgesucht haben war relativ stark frequentiert, am Nachbarschalter war nix los, und gekostet hat das auch das gleiche, da haben wir kurz umdisponiert und dann sind mit den anderen gefahren, was sich später als absolut richtige Entscheidung herausgestellt hat. Die bootstour war phantastisch strahlend blauer Himmel und die der enge Fjord, die Crew auf dem Schiff hatauch einiges sehr unterhaltsam erklärt. Die mit denen wir zuerst fahren wollten sind später losgefahren, früher zurück gewesen, und die auf dem Deck drängelten sich die Massen, bei u sind ging das Gang entspannt zu. Auf dem Rückweg aus dem milford Sound haben wir dann noch ein paar neugierige Keas getroffen, die Vögel sind ja echt zu goldig, schlau frech und absolut furchtlos. Unser Quartier haben wir dann nicht weit entfernt auf einem Camp aufgeschlagen. Es ist immer wieder ein Erlebnis zu beobachten wie Leute in den Camp Küchen kochen, gestern warn da 5 deutsche Mädels von irgendwelchen austauschprogrammen die dann versucht haben irgendwas zuzubereiten, ich hab ja immer drauf gewartet wann endlich die 30 Neuseeländischen Holzfäller eintreffen für die das ganze Essen sein soll. Es gibt da ja immer nur so 2flammige campingkocher wenn man dann einen 8l Topf voll mit Wasser macht und zu 1/3 mit geviertelten Kartoffeln füllt bauch man sich auch nicht wundern wenn das ewig dauert. Ich war ja schon kurz davor nen Tipp zu geben Kartoffeln gerade mit Wasser bedecken reicht, aber nähhh da hatte ich dann doch keine Lust drauf, mach dein Kram hier fertig und zieh zu das du das elend nicht mehr sehen musst. Der Haufen Mädels hat schon für allgemeine Erheiterung gesorgt war wie son hühnerhaufen. Das lernen die auch noch. Heut zum Frühstück lief das wieder auf ne ähnliche Schlacht In der Küche hinaus. Wir haben uns beizeiten verkrümelt und sind dann zu einem schönen Bergsee gewndert. Die Campingplätze sind alle relativ gut besucht, es sind viele Leute unterwegs, sind ja auch Sommerferien in NZ.

Das ist ja jetzt nicht mein erster Trip durch Neuseeland, da betrachtet man das ganze auch mal mit anderen Augen, stellt Vergleiche an, und kann einige Entwicklungen in den letzten 13 Jahren beobachten. Auch Neuseeland hat sich in den letzten 13 Jahren entwickelt. Viel Wahrnehmungen sind sicherlich auch subjektiv geprägt und durch die eigene persönliche Entwicklung beeinflusst. Dennoch evtl. Ein paar generelle Entwicklungen die mir so aufgefallen sind. Früher war Neuseeland wesentlich stärker britisch, oder zumindest stärker Commonwealth ausgerichtet, in Laufe der letzten Jahre hat sich Neuseeland deutlich mehr emanzipiert, und das auf seinen Eigenen Weg. Die Kiwis haben erkannt das ihre Natur ihr wertvollster Schatz ist, und das sie sind bemüht den Spagat zu wagen das der Welt zu zeigen und touristisch zu Nutzen und gleichzeitig zu schützen. Fehler die in den letzten 200 Jahren an der Natur begangen wurden werden sich wahrscheinlich nie wieder korrigieren lassen, dennoch ist man bemüht die Folgen zu lindern und einzugrenzen. Die Welt wird immer kleiner und auch Neuseeland ist nicht mehr am Ende der Welt, durch den zu eh enden allgemeinen Wohlstand in der Welt können sich auch Nationen reißen nach NZ leisten die man früher hier nicht getroffen hat. Chi essen hat man schon die letzten 5 Jahre viel hier getroffen, jetzt gegen die Inder, und eine besondere Überraschung dieses Mal war für mich das man regelmäßig Muslime auf den Campingplätzen sieht, überwiegend sind das wahrscheinlich südostasiatische Muslime ich tippe auf Indonesien. Die Welt wird immer kleiner, und das geht auch nicht an NZ vorbei. Bleibt zu hoffen das die Kiwis es schaffen die Auswirkungen der Globalisierung zu managen das man noch viele Jahre Abenteuer am für uns schaffen anderen Ende der Welt zu bestehen.

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In der Nähe von Queenstown

Die letzten 2 Tage sind wir auf der Südinsel weiter umher getingelt. Gestern hat es uns bis in die Nähe von Wanaka verschlagen. Dort haben wir auf einem Campingplatz übernachtet der direkt am See lag. Der Platz war zwar riesig aber trotzdem ruhig, und die gemütlich. Es gab dann Ach das erste Mal für uns klassisches Backpacker Abendessen, Pasta mit Tomatensauce. Das war auch mal wieder die Gelegenheit zum Fremdschämen. Inder Küche wo alle ihr Essen zubereitet haben kam dann ein deutscher Jungspund auf die Idee mit seiner Bluetooth Box die Küche zu beschallen, und das it so furchtbaren Weihnachtsliedern wie „Last Christmas“ von Wham.

Heute sind wir dann gemeinsam den Roys Peak Track gelaufen. Einer der bekanntesten day hikes in Neuseeland. An und für sich ist der gar nicht so lang, das schwierige ist nur das er auf knapp 7 Kilometer 1200 Höhenmeter überwindet, da kommt man ganz schön ins Schwitzen. Fünf einhalb Stunden haben wir für hin und zurück gebraucht. Danach haben wir uns in Wanaka lecker Fish n Chips gegönnt. Und heute hatten auch schon wieder einige Geschäfte auf und wir konnten endlich unser Campinggas besorgen. Unser Quartier haben wir dann am südlichen Ende vom See bei queenstown gefunden, auf diesem Platz waren wir schon vor 13Jahren gewesen. Heiko wollte unbedingt wieder in einer dieser kleinen gemütlichen Hütten übernachten. Jetzt gibt’s noch einen kleinen snack und dann geht’s bestimmt bald ins bettchen.

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Tag 1 auf der Südinsel

Heute früh sind Heiko und ich auf die Südinsel Neuseeland geflogen, von Wellington war es nur ca. eine Stunde Flug bis nach Christchurch. Dort wollten wir auch den Mietwagen abholen. Ist ja auch nichts bei, hab ich ja schon mehrfach gemacht. Als dann das Mädel nach den internationalen Führerschein fragte, wars dann bisschen doof, ich hatte den zwar mit aber der war schon 2015 abgelaufen. Das wusste ich schon zu Hause, aber die ganzen Jahre hat nie jemand nach dem Teil gefragt, so dachte ich mir ach was solls, spar dir das. So hab ich ihr dann erstmal den alten in die Hand gedrückt, wieso laufen die Überhaupt ab, und das schon nach 3 Jahren? Letztendlich meinte Sie dann ob ich nich nen anderen habe der ist schon abgelaufen, nö hatte ich natürlich nicht, die japanische Übersetzung wollte se auch nicht haben 😁, die hatte ich natürlich dabei. Am Ende ist es dann drauf hinausgelaufen, das für ein kleines Endgeld eine Übersetzung angefertigt wurde, in einer halben Stunde war das dann auch erledigt.

Noch den Supermarkt plündern und dann endlich losfahren. Als Route haben wir uns einen Strecke gesucht die jetzt nicht der klassische Tourismus weg ist. Dadurch haben wir einen ganz schönen und dramatischen See am Fusse der Berge entdeckt Lake Coleridge. Ein Stückchen weiter gen Süden haben wir dann auch einen ruhigen schönen Campingplatz gefunden. Beim auspacken ist mir dann aufgefallen das wir vergessen haben gaskartuschen für die Kocher zu kaufen. Jetzt wars dann auch zu spät der Laden in dem Ort hatte ne halbe Stunde vorher zu gemacht, und morgen ist Feiertag und zu. Na mal gucken was das wird, viele Campingplätze haben Kochmöglichkeiten. Nach Sonnenuntergang ist dann auch aufgefallen das wir das Mittel gegen die sandflyes nicht haben. Mich stört es nicht ganz so sehr, aber Heiko ist da relativ empfindlich.

Trotz Küche hatte aber keiner Lust heute zu kochen zumal die ganzen gekauften Sachen heute noch frisch und lecker sind.

Thema Feiertag, 24.12 merkt man hier nicht, abgesehen von den kitschigen Weihnachtslieder im Flughafen. Schaut man dann aber aus dem Fenster und sieht den blauen Himmel und die Wärme, dann ist das alles aber nicht Weihnachten, Sommer und Weihnachten geht einfach mal gar nicht 😁. Aber dennoch allen ein frohes Gesundes, besinnliches Weihnachtsfest. Seit froh das ihr Winter habt.

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Auf nach NZ

Für mich geht es schon wieder 😁 nach Neuseeland. Die Reiseroute nach Wellington ist diesmal etwas unkonventionell. Von Stettin ging es mit LOT zunächst nach Warschau, und von dort ebenfalls mit LOT nach Tokio Narita. Ja was soll man sagen?  Der Flug war angenehm, schnörkellos, ausreichender Komfort. Mit einen Platz in der Notausgang Reihe war das auch bequem. Pünktlich in Tokio angekommen. Da das mit der weile ja schon das vierte Mal ist das ich in Tokio bin weiß man dann auch wie der Hase läuft. Diesmal war das nur als stopover gedacht, so war nur ein  bisschen Zeit in Asakusa runzuschlendern etwas zu essen (es gab lecker Sushi satt), der Rest war dann ausschlafen und schön mal die ersten 8h Zeitverschiebung zu verarbeiten. Nächsten Tag war dann noch etwas Zeit auf den skytree hochzufahren, in der Hoffnung Mt. Fuji zu sehen, aber leider war es in der Ferne doch sehr Diesig das man ihn nur erahnen könnte.

Der Flug mit Air New Zealand von Tokio nach Auckland war sehr entspannt, erstaunlicherweise hat man in der Boing787 dreamliner in der Economy class ausreichend Platz auch für lange Beine, so hat es auch geklappt das ich ein paar Stunden auf dem Nachtflug schlafen konnte und relativ entspannt und Ausgeruht in Auckland angekommen bin. Das letzte Stück dann nach Wellington war dann nur noch ein Klacks.

Heiko hatte am Freitag noch bis Mittag zu arbeiten, ich konnte dann gemütlich ausschlafen. Mittagshaben wir uns dann in der Stadt getroffen und ein paar Besorgungen für den Trip auf die Südinsel gemacht. Heikos Hund Hunter brauchte auch seinen auslauf, so sind wir dann das ein und andere Mal durch die Gegend gestreift.

Morgen geht es denn für 2 Wochen auf die Südinsel.

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