Heute nächtigen wir schon in der nächsten Provinz Kanadas, auf prince Edward Island kurz PEI. Die letzten zwei Tage hatten wir neben den üblichen sightseeing Programm auch etwas abenteuer. Nachdem wir gestern ersteinmal die bay of Fundy bei Hochwasser angeschaut haben, sind wir ein Stück weiter gezogen Und haben gegen Mittag unseren Platz für die Nacht gesucht und schon das Lager aufgeschlagen. Nachmittags wollten wir noch ein paar kleine Wanderungen in der Umgebung machen und uns auch noch einmal die Bay of Fundy bei Ebbe anschauen. Da alles in der Nähe von dem Campingplatz war sind wir mit meine Auto gefahren, Der toyota rav4 bietet reichlich Platz und comfort. Die bay of Fundy ist eine der Regionen mit den größten tiedenhub der Welt . Das Wasser fällt in jedem Gezeiten Zyklus um bis zu 7 Metern. Was dann ganz schön anzuschauen ist, und man kann die Dynamik von Ebbe und Flut hautnah miterleben.

Wir waren gerade auf den Rückweg von der bay of Fundy, und wir unterhielten uns über potenziale und die mögliche weitere Entwicklung von autonomen fahren und aktiven fahr Assistenten. Wir kamen drauf weil der toyota einen sehr gut funktionierenden abstandsregler hat. Als es plötzlich in einer Kurve ein kurzes Patschendes Geräusch gab. Ich fragte war das und Anna meinte sofort ein Reifen ist platt. Zum Glück war das in einer kleinen Ortschaft und wir kamen bis vor eine alte ungenutzte Kirche wo reichlich Platz war. Da sahen wir es dann auch schon auf der linken Seite im Hinterrad steckte ein großes Metallteil. Langsam zischend entwich die Luft. Son Scheiß! Ersatzrad, leider nur ein Notrad und nicht viel breiter als ein Mountainbike Reifen, war schnell gefunden, Wagenheber und Werkzeug zu wechseln auch. Die Radkappe war das erste Hinderniss, aber mit sanfter Gewalt ging diese ab. Die Radmuttern, die waren schon deutlich hartnäckiger. Zu dritt und mit vereinten Kräften versuchten wir die Müttern zu lösen, Gunnar las schon im Handbuch, als Anna es mal mit auf den Radschlüssel, draufstellen versuchte, mit lauten geknarze löste sich die erste Mutter, auf diese Weise waren die anderen Müttern dann auch kein Problem mehr. Anna und Gunnar hatten sichtlich Spaß dabei, während ich mir schon Gedanken machte wie man wieder ein richtiges Rad bekommt. Zum Glück ist das nicht in der totalen Pampa passiert. Und die zweit größte Stadt nur 100km entfernt. In der nächsten Touri Information hab ich dann mit Hertz telefoniert wie das geregelt wird, da hieß es dann einfach jemanden suchen der nen Reifen hat und Kreditkarten Zahlung per Telefon akzeptiert. OK da sollte am nächsten Tag machbar sein, da wir sowieso wieder zurück über Moncton (die zweit größte Stadt new Brunswik) müssen. Und um nich lange rumzueieren hab ich mir den toyota Händler in Moncton gesucht und bin da hingefahren, Anna und Gunnar sind währenddessen weiter zu Wal Mart um paar Besorgungen und Orga Kram zu machen. Das Auto abgeben ging dann recht fix, Reifen hatten die im außenlager, noch kurz mit hertz die Abwicklung klären und das wars. Dadurch das der Reifen im Außenlager war dauerte es dann. Netterweise gab’s einen Shuttle Service der mich dann auch zum Wal Mart brachte. Nach 4h gab’s dann den Anruf das das Auto fertig ist, Anna und Gunnar sind schon ein Stück vor gefahren, und ich habe das Auto abgeholt. Auf PEI haben wir uns dann wieder getroffen.

eine der typischen überdachten Brücken

Die Brücke nach PEI


So ne Art murmeltier

Ein junger Fuchs am Strand


Bonngschurr (Bonjour) Ihr Käsefressenden Cammmembärs!
Moin Thomas, meci beaucoup für die schönen Bilder!
Ich bin très amusée über Eure histoirs francaises.
Guck, mal, ist doch gar nicht so schwer…
Das wird für mich ab Morgen in Österreich für die nächsten 2 Wochen schon deutlich schwieriger mit Asylantrag, Einreisevisum für Rheinländer mit Migrationshintergrund…
Hey, viel Freude, unverändert Lust und Neugier bis zum letzten ag wünsche ich Euch allen! Höflich bleiben, Junge! Französische Verben haben EINE weitere Form, die es in Deutschland – ach – im Rest der Welt NICHT gibt:
Die unterwürfige Höflichkeitsform.
Nicht: Je veux“ Ich will
sondern: Je voudrais. ich hätte gerne.
Kommt immer gut an!
Alles Gute, Euer Markus.
Hallo „Lieblingssohn“, auch von uns wieder ein paar Zeilen. Probleme mit deinem gemieteten Auto kennst du ja schon. Prima, dass du es immer schnell gelöst bekommst. 🙂 Deine Bilder sind klasse. So haben wir auch etwas davon. Hab noch eine schöne Zeit. LG Mutti und Papa
Pass gut auf dich auf!
Hallo Thomas,
na das mit der Sprache könnt ihr doch gaaaanz leicht umgehen… einfach nicht unter Leute gehen 😉
Essen die denn auch so wie unsere Nachbarn? Seit ihr Nachts eigentlich draußen? da gibts doch auch Bären? Na, die sind ja nicht wie hier… oder in Bayern… von der problematischen Sorte.
Wie würde unsere Lütte sagen: TEÄÄEEDYYYYY oder Bääääär
Viele Grüße und tolle Erlebnisse!
Lästerschwester