Nova Scotia

Anna und Gunnar haben mich genötigt mal wieder was zu schreiben. Ja die beiden haben auch recht ist ja schon ein bisschen her seit dem letzten Eintrag. Wir sitzen gerade ca eine halbe h nördlich von Halifax und bereiten das Abendessen zu. Oder besser Gunnar kocht. Heute gab es zum ersten Mal tagsüber ein bisschen Regen. Aber das Wetter ist immer noch gut, vor zwei Tagen war das nochmal richtig heiß mit 31 gard. Das hatte ich so nicht erwartet das es in Kanada so warm ist und vor allem so trocken. Die Inseln Nova Scotia und Breton sind sehr meritim geprägt. An den küstenstraßen gibt es zahlreiche verschlafene Fischerdörfer. Die Inseln sind zwar gefühlt durchgehend besiedelt aber bei weitem nicht überlaufen. Gerade am Cape Breton war die Küste sehr rauh und zerklüftet, ich glaube im Winter bei viel Schnee wird es richtig unwirdlich und abgelegen, sonst gaht das alles recht beschaulich zu, kann sein in das es an den schottischen Wurzeln liegt. Die ersten Siedler waren Schotten von der Isle of Skye. Irgendwie siedeln sich exilanten immer da an wo es ähnlich aussieht wie zu Hause. Ein Teil ist als Park angelegt wo man die ursprünglichen Behausungen besichtigen kann. Dort gab es dann auch bis zu 300 Jahre alte Ahornbäume, die typischen aus denen der Ahorn Sirup gewonnen wird.

In Louisburg wurde ein ehemaliges französisches Fort rekonstruiert und wieder aufgebaut in diesem Fort gab es zahlreiche statisten die die Zeit um 1800 wieder aufleben ließen. Das das alles noch nicht so alt hier ist merkt man auch in Kanada an alles Ecken. Wenn man das alles so gesehen hat, die Dimensionen des Landes kennt und ein bisschen das raue klime sich außerhalb des Sommers vorstellt, kann man sich denken das damals kein einfaches Leben war als Neuankömmling in der neuen Welt

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