Sapporo

Ein kleiner Trip in den Norden Japans.  Die Reise hier her sehr angenehm und entspannend,  alle meine Flüge nach Japan waren mit Abstand die nettesten.

In Tokio am Flughafen mit Wiebke getroffen und dann sind wir gemeinsam weiter nach Sapporo.  Die Unterkunft zu finden glich einer Schnitzeljagd,  hat aber Spaß gemacht,  am Ende sind wir dann doch in unserer Unterkunft angekommen.  Kurz frisch machen und dann ab in die Stadt.  Zur Zeit findet in Sapporo ein Festival statt,  dabei ziehen verschiedene Tanz und Kultur Vereine durch den odori Park.  Auf einer Bühne wurden verschiedene Einlagen dargeboten unter anderem mit imposanten Fahnen schwenken.  Die Stimmung war sehr entspannt,  und wir haben Wunderbar japanisches Brauchtum und Lebensweise beobachten können.  Zumbaufwärmen ging es dann in eine total gemütliche und uhrige Kneipe.  Noch keine 24h im Land aber ich bin dem Charme Japans schon wieder total erlegen.

IMG_20160611_173316

IMG_20160611_173426

IMG_20160611_173706

IMG_20160611_173530

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | Ein Kommentar

Es gibt kein Bier auf Pulau Weh

Die Reise vomToba See an die Nordspitze Sumatras,  nach Palau Weh,  hat über einen ganzen Tag gedauert.  Erst mit der Fähre dann 5h mit dem Bus nach Medan.  Dort wurde unser Flug gecancelt und wir auf einen späteren Umgebucht,  da das hier aber eher die Regel als die Ausnahme ist hat uns das nicht gestört.  Von Medan sind wir nach Banda Aceh geflogen.  Spät abends sind wir endlich im Zimmer angekommen.  Jetzt ein kaltes Bier das wäre was. Schnell an der Rezeption nachfragen wo es Bier gibt.  Die Antwort aus den etwas verlegenen Gesichtern der Angestellten,  nein hier gibt es kein Bier,  muslimische  Stadt,  Scharia.  Hm na gut dann eben kein Bier für uns.  Nicht so schlimm dachten  wir ins Palau Weh lebt vom Tourismus da wird es besser werden.
Anderen Tag sind wir nach Palau Weh gefahren. Ein kleines Inselchen. Was man so gelesen und gehört hat ein ganz beschauliches Plätzchen. Etwas seltsam war der erste Eindruck schon. Aber zum Glück hatte Wiebke schon mal nach einer Unterkunft gefragt.  Wo wir letztendlich auch untergekommen sind.  Ein richtig kleines schnuckeliges Kleinod eine kleine Hütte auf Pfählen an den Hang gebaut mit Blick auf den Indischen Ozean.
Quartier hatten wir geduscht waren wir auch und jetzt aber ein Bier.  Hm ja das wird schwierig,  ein paar Bars verkaufen welches aber es ist nicht leicht. Die eine Hälfte hatte zu und dann blieb eben nur noch ein Laden wo es Essen und Trinken gab. Dort tummelten  sich dann auch alle anderen gestrandeten Seelen die Bier wollten, und wir mitten drin,  ein kleiner  Mikrokosmos aus Tauchern, Vegetarierern,  Hippies, Austeigern und gescheiterten Existenzen (die Übergänge dabei durchaus fließend)
Naja jedenfalls sind wir satt geworden und das Bier hat auch geschmeckt. Man erzählte uns das es eigentlich verboten ist Bier zu verkaufen,  die paar Einrichtungen die es dennoch tun,  lassen es einschmuggeln.  Ich glaube aber das dies ein Amenmärchen ist,  um Touristen zu erschrecken.
Da kommt einem doch die Geschäftsidee,  für Touristen den Sumatra Bier Trailer zu etablieren,  eine Route durch Sumatra,  auf der man allzeit  gut versorgt ist.
Trotzdem bleibt das irgendwie seltsam,  Zigaretten  bekommt man an jeder Ecke und gefühlt rauchen schon die neunjährigen. Auch härtere Drogen (Gras) könnte man wenn man wollte einfach bekommen.
Heute früh war eine Sonnenfinsternis in Indonesien.  Der Kernschatten verlief ca.  1000km weiter südlich von hier.  Und es war kurz nach Sonnenaufgang,  so daß wir davon nichts mitbekommen haben.
Die Abende haben wir es uns aber auf unsere Veranda bei Chips,  Bier,  Kartenspiel und guter Musik gemütlich gemacht. Das wir etwas außerhalb der Ortschaft Legierung,  macht das alles sehr entspannt.

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 3 Kommentare

Mit dem Moped über die Insel

Ein Moped mieten ist hier einfach und billig.  Die Straßen sind meist okay. Bisschen umsichtig fahren dann ist das eine schöne bequeme Methode vorran zu kommen. Ganz viele Attraktionen hat die Insel nicht,  es ist eher das Flair was den Reiz ausmacht.  Zu beiden Seiten der Straße  wachsen die verschiedensten tropischen Pflanzen.  In fast jedem Vorgarten stehen Kakaopflanzen,  die Bohnen werden direkt neben der Straße getrocknet. An anderen Stellen sieht man Pfeffer der getrocknet wird. Den urtümlichen Baustil der Häuser findet man hier und dort auch noch. Gelegentlich stehen Wasserbüffel in der Gegend herum.  Das Klima ist wirklich angenehm,  nicht diese Drückend Schwühle der Küstenregion.

image

Kakao aus dem Vorgarten

image

Wasserbüffel auf Tour

image

image

image

Wiebke die Bikerin

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 4 Kommentare

Am Tobasee

Seit Gestern sind wir am bzw.  auf dem Tobasee.  Der größte Kratersee der Welt.  Genauer befinden wir und auf der Insel Samosir die sich in dem Krater befindet.  Sozusagen eine Insel in Einem See auf einer Insel.
Der ganze gestrige Tag ging dafür drauf hier her zu kommen.  Das braucht alles seine Zeit statt um 14Uhr ging es erst um 15:30 los.  Die Fahrt war auch alles andere als bequem was an den Straßen und am Fahrstil des Fahrers lag.  Wiebke ist von dem ganzen geschunkle schon ganz übel geworden.
Das Resort was wir uns empfehlen lassen haben macht einen ganz passablen  Eindruck.  Nach dem Abendessen haben paar einheimische noch etwas Musiziert,  so klang dann der Abend gestern bei Bier und Musik aus.  Jetzt wollen wir versuchen Mopeds zu ergattern und die Insel zu erkunden, mal sehen was das wird.

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 2 Kommentare

Vulkan und Dschungeltour

Na gut dann jetzt nochmal alles schreiben,  irgendwie hat er den ganzen ersten Entwurf komplett versenkt.  Heute haben wir eine Tour auf den Sibayak gemacht der Weg nach oben war noch relativ einfach mit dem Minibus ging es bis auf 1600m Höhe.  Von dort war es zunächst noch eine leichte Wanderung über gut ausgebaute Wege und Straßen.  Der Rest bis zum Krater Rand war unbefestigt aber ließ sich gut laufen. Die Aussicht und Landschaft dort oben war phantastisch.  Aus zahlreichen Ritzen und Spalten zischte und brodelte Dampf und Schwefel. Der Abstieg nach unten war deutlich beschwerlicher. Teilweise rutschen und schliternd ging es steil bergab.  Das war eine ziemlich anstrengende Kletterei. Nach ner weile erreichten wir endlich wieder normale Wege.  Wir Sahen mit der weile aus wie die kleinen Schweinchen. Mit dem Minibus ging es zurück zum Resort.  Dort angekommen meinte Wiebke:“Jetzt Burger und Bintang (das lokale Bier) ! “ Thomas:“ nicht erst frisch machen?“ Wiebke:“ Bintang erfrischt auch von Innen“
Jetzt  nach einem leckeren Abendessen,  einer belebenden Dusche lassen wir den Abend bei ein paar Gläsern Neuseeländischen Wein ausklingen.

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 3 Kommentare

In den Bergen

Ja ganz viel ist heute doch nicht passiert,  die Busfahrt war dann irgendwie das Highlight des Tages.  Die Fahrt war wirklich abenteuerlich. Wir hatten uns zunächst dazu entschlossen ein Taxi zum Bus in Medan zu nehmen. Medan ist mit über  2Milionen  Einwohnern die drit größte Stadt Indonesiens. Kaum sind wir aus dem Taxi gestiegen und haben erwähnt wo hin wir wollten hat man uns das Gepäck abgenommen auf das Busbach geschmissen und uns förmlich in den Bus genötigt. Als die Tür aufging flatterte uns erstmal ein Huhn entgegen.  Das Dan schnell wieder eingefangen wurde und unter dem Vordersitz verstaut wurde. Kaum saßen wir, brauste der Bus auch los.  Während der fahrt turnte der Beifahrer auf dem Dach herum verstaute die letzten Sachen. An jeder Ecke wurde dann so lange ein und aufgeladen bis der Bus voll war. Auf der Straße fuhr alles vom Moped bis zum LKW auf beiden Richtungen.  Die Überholvorgänge waren,  nunja sagen wir mal kreativ.
In Berestagi,  haben wir uns was zu essen gesucht,  netter Weise gab es hier auch Bier zu kaufen,  in Medan ging das nicht, da merkt man dann doch das es ein Muslimisches Land ist. Untergekommen sind wir in einem netten Resort.  Kaum waren wir auf dem Zimmer fing es an zu regnen. Das macht die Temperaturen ganz angenehm. Sind  ein paar Optionen für die Nächsten Tage durchgegangen.
image

PS: Nein wir haben von dem Erdbeben nix mitbekommen, auch vom Tsunami hat keiner was gesagt. Wir sind ca. 1000m Über dem Meeresspiegel, und ca. 150kmvon der nächsten Küste entfernt. Definitiv kein Grund zur Sorge.

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 2 Kommentare

Unterwegs auf Sumatra

Live aus dem Bus

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | Schreibe einen Kommentar

Auf Sumatra

So jetzt sind wir auf Sumatra, heute früh hab ich Wiebke in Singapur am Flughafen eingesammelt, bei einem gemütlichen Kaffee haben wir grob das weitere vorgehen besprochen. Irgendwie nach Sumatra durschlagen.
Also erstmal zur Fähre und dann übersetzen nach Bantam, ein kleines Inselchen. Dort gab es aber einen Flughafen der erstaunlicherweise fast nach Überall in Indonesien fliegt. Der Taxifahrer erwähnte das es am Flughafen kein Ticket gibt. Aber er war dann auch so nett und hat uns zu einer buchungsagentur gefahren. Ja dann mal für 30€ pro Person einen Flug nach Medan gebucht, eine Stunde vor Abflug. Auf dem Flughafen war es dann etwas chaotisch. Mit bisschen Verspätung ging es dann los. Jetzt sitzen wir in Medan und warten auf den Zug der uns vom Flughafen in die Stadt fährt. Morgen sehen wir dann wies weiter geht.

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 3 Kommentare

In Singapur

Die Zeit in Neuseeland ist rum.  Jetzt bin ich in Singapur.  Ja wieder eine ganz Welt.  Es hat 30grad und die Luftfeuchtigkeit ist extrem  hoch.  Singapur ist irgendwie wie ein großes  Dorf,  hat gar nicht den Metropolen Charakter.  Das ist wie Leben in einem Park, jeder Fleck vom Menschen gestaltet. Interessant sind die Viertel mit den ganzen verschiedenen Ethnien. Die ganze Welt ist  einer Stadt.

image

Letzter Sonnenuntergang in Wellington

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | Ein Kommentar

Der Heaphy Track

Heute sind wir von unserer fünf tägigen Wanderung über den heaphy track wieder zurück nach Wellington gekommen. Der track,  war anstrengend aber schön.  Insgesamt sind wir knapp 80km gelaufen. Insgesamt hatte jeder von uns 20kg Gepäck zu schleppen. Das Zelt,  Schlafsack, Isomatte,  Rucksack schwups waren über 10kg zusammen. Dann noch Klamotten und was zu Essen für 5 Tage dann ist der Rucksack voll.  Ich hab das Zelt getragen  der kurze dann eher die Lebensmittel,  sein Rucksack würde leichter meiner blieb so schwer.
Die Anreise war recht lang aber gut organisiert,  gegen 14 Uhr konnten wir erst den track starten. Wie es fast schon Tradition ist laufen wir die Wege „falsch“ herum.  In diesem Fall also von Westen nach Norden. Der erste Abschnitt 16km bis zur Heaphy Hütte führte relativ flach immer an der rauen westküste entlang. Dort schlugen wir dann auch unser erstes Nachtlager auf. Myriaden von sandflyes pisakten uns,  mit einem kleinen feuerchen konnte man die halbwegs vertreiben, trotzdem seh ich an den knöcheln und Handgelenken aus wie ein Streuselkuchen. Ein paar flugunfähige Hühnerartige Vögel versuchten dann auch noch unsere Vorräte zu klauen. Irgendwann fielen wir dann Müde in den Schlafsack.
Anderen  Tagen ging es dann 700m bergauf das über eine Distanz von 20km.  Der zweite  Platz zum Übernachten bot einen phantastischen Ausblick über die umgebende Landschaft.
Die nächsten 2Tage waren relativ einfach  nur knappe 12km jeweils. Da ließen wir uns Zeit und zogen gemütlich über die Hochebene. Die meisten Leute blieben in den großen Hütten.  Die kleineren  auf der Hochebene waren weniger frequentiert,  so das wir ruhige entspannte Nächte hatten.
Nachts hörte man die Kiwis im Wald rufen, zu sehen waren die natürlich  nicht.
Heute war wieder etwas anstrengender,  16km laufen und am besten um 11:30 am Parkplatz seins.  Das heißt früh aufstehen.  Hat aber alles super geklappt.  Gegen Mittag wurden wir eingesammelt,  und würden wieder Richtung Nelson gebracht.  Dort haben wir die zurückgelassenen Sachen bei Arianas Familie abgeholt,  bevor es abend mit einer kleinen 12sitzigen Maschine zurück nach Wellington ging.

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

Veröffentlicht unter Das andere Ende der Welt | 4 Kommentare