Der Heaphy Track

Heute sind wir von unserer fünf tägigen Wanderung über den heaphy track wieder zurück nach Wellington gekommen. Der track,  war anstrengend aber schön.  Insgesamt sind wir knapp 80km gelaufen. Insgesamt hatte jeder von uns 20kg Gepäck zu schleppen. Das Zelt,  Schlafsack, Isomatte,  Rucksack schwups waren über 10kg zusammen. Dann noch Klamotten und was zu Essen für 5 Tage dann ist der Rucksack voll.  Ich hab das Zelt getragen  der kurze dann eher die Lebensmittel,  sein Rucksack würde leichter meiner blieb so schwer.
Die Anreise war recht lang aber gut organisiert,  gegen 14 Uhr konnten wir erst den track starten. Wie es fast schon Tradition ist laufen wir die Wege „falsch“ herum.  In diesem Fall also von Westen nach Norden. Der erste Abschnitt 16km bis zur Heaphy Hütte führte relativ flach immer an der rauen westküste entlang. Dort schlugen wir dann auch unser erstes Nachtlager auf. Myriaden von sandflyes pisakten uns,  mit einem kleinen feuerchen konnte man die halbwegs vertreiben, trotzdem seh ich an den knöcheln und Handgelenken aus wie ein Streuselkuchen. Ein paar flugunfähige Hühnerartige Vögel versuchten dann auch noch unsere Vorräte zu klauen. Irgendwann fielen wir dann Müde in den Schlafsack.
Anderen  Tagen ging es dann 700m bergauf das über eine Distanz von 20km.  Der zweite  Platz zum Übernachten bot einen phantastischen Ausblick über die umgebende Landschaft.
Die nächsten 2Tage waren relativ einfach  nur knappe 12km jeweils. Da ließen wir uns Zeit und zogen gemütlich über die Hochebene. Die meisten Leute blieben in den großen Hütten.  Die kleineren  auf der Hochebene waren weniger frequentiert,  so das wir ruhige entspannte Nächte hatten.
Nachts hörte man die Kiwis im Wald rufen, zu sehen waren die natürlich  nicht.
Heute war wieder etwas anstrengender,  16km laufen und am besten um 11:30 am Parkplatz seins.  Das heißt früh aufstehen.  Hat aber alles super geklappt.  Gegen Mittag wurden wir eingesammelt,  und würden wieder Richtung Nelson gebracht.  Dort haben wir die zurückgelassenen Sachen bei Arianas Familie abgeholt,  bevor es abend mit einer kleinen 12sitzigen Maschine zurück nach Wellington ging.

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

image

Dieser Beitrag wurde unter Das andere Ende der Welt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Kommentare zu Der Heaphy Track

  1. Max Milchmuckl sagt:

    Boah! Fehlte ja eigentlich nur noch ein Südliche Aurora (ein rotes Nordlicht) bei Sternenhimmel. Ich bin begeistert! Wie kann man sowas noch toppen? Gibt es noch eine Steigerung? Lieber Thomas, wie schön, dass Du Dich wieder gemeldet hast. Schönen Gruß aus dem Hochwassergeplagten Zeven. P.S.: Was ist denn im Flugzeug passiert, dass Du Soo happy aussteigst? War es der Blick auf die „Fjordlands“? Oder wie hieß die hübsche Stewardess mit der Tomatensaftschubse? 🙂 *grins*
    Gegen die Fliegen hilft: Im Zelt eine rauchen!! Also so ne schöne Cigarillo. Alles Gute! Markus.

  2. Mutti sagt:

    Hallo „Lieblingssohn“, so, jetzt wird es aber Zeit, dass ich dir auch mal ein Lebenszeivhen von uns gebe. Prima, dass euer Ausflug so ein Erlebnis war.
    Wie immer – tolle Fotos!!! Jetzt befindest du dich ja bald auf dem Weg der weiter Reise. Ja, ja die Zeit ……………! Liebe Grüße noch an deinen Kumpel und an Anja.
    LG Mutti und Papa
    Pass gut auf dich auf!!!

  3. Zofia sagt:

    Wie immer hast ‚Du ein tolles Auge für die Landschaft. Deine Fotos sind einmalig.
    Eigentlich reisen wir ja in gewisser Weise mit Dir. Die Vogelrufe können wir leider nicht hören. Von den Fotos gefallen mir eigentlich einige, die mir Renate geschickt hat, doch ich glaube, die kommen später! Viel Spaß bei der Weiterreise.
    Zofia

  4. Zofia sagt:

    Wie immer hast ‚Du ein tolles Auge für die Landschaft. Deine Fotos sind einmalig.
    Eigentlich reisen wir ja in gewisser Weise mit Dir. Die Vogelrufe können wir leider nicht hören. Von den Fotos gefallen mir eigentlich einige, die mir Renate geschickt hat, doch ich glaube, die kommen später! Viel Spaß bei der Weiterreise.

Schreibe einen Kommentar