Die Reise vomToba See an die Nordspitze Sumatras, nach Palau Weh, hat über einen ganzen Tag gedauert. Erst mit der Fähre dann 5h mit dem Bus nach Medan. Dort wurde unser Flug gecancelt und wir auf einen späteren Umgebucht, da das hier aber eher die Regel als die Ausnahme ist hat uns das nicht gestört. Von Medan sind wir nach Banda Aceh geflogen. Spät abends sind wir endlich im Zimmer angekommen. Jetzt ein kaltes Bier das wäre was. Schnell an der Rezeption nachfragen wo es Bier gibt. Die Antwort aus den etwas verlegenen Gesichtern der Angestellten, nein hier gibt es kein Bier, muslimische Stadt, Scharia. Hm na gut dann eben kein Bier für uns. Nicht so schlimm dachten wir ins Palau Weh lebt vom Tourismus da wird es besser werden.
Anderen Tag sind wir nach Palau Weh gefahren. Ein kleines Inselchen. Was man so gelesen und gehört hat ein ganz beschauliches Plätzchen. Etwas seltsam war der erste Eindruck schon. Aber zum Glück hatte Wiebke schon mal nach einer Unterkunft gefragt. Wo wir letztendlich auch untergekommen sind. Ein richtig kleines schnuckeliges Kleinod eine kleine Hütte auf Pfählen an den Hang gebaut mit Blick auf den Indischen Ozean.
Quartier hatten wir geduscht waren wir auch und jetzt aber ein Bier. Hm ja das wird schwierig, ein paar Bars verkaufen welches aber es ist nicht leicht. Die eine Hälfte hatte zu und dann blieb eben nur noch ein Laden wo es Essen und Trinken gab. Dort tummelten sich dann auch alle anderen gestrandeten Seelen die Bier wollten, und wir mitten drin, ein kleiner Mikrokosmos aus Tauchern, Vegetarierern, Hippies, Austeigern und gescheiterten Existenzen (die Übergänge dabei durchaus fließend)
Naja jedenfalls sind wir satt geworden und das Bier hat auch geschmeckt. Man erzählte uns das es eigentlich verboten ist Bier zu verkaufen, die paar Einrichtungen die es dennoch tun, lassen es einschmuggeln. Ich glaube aber das dies ein Amenmärchen ist, um Touristen zu erschrecken.
Da kommt einem doch die Geschäftsidee, für Touristen den Sumatra Bier Trailer zu etablieren, eine Route durch Sumatra, auf der man allzeit gut versorgt ist.
Trotzdem bleibt das irgendwie seltsam, Zigaretten bekommt man an jeder Ecke und gefühlt rauchen schon die neunjährigen. Auch härtere Drogen (Gras) könnte man wenn man wollte einfach bekommen.
Heute früh war eine Sonnenfinsternis in Indonesien. Der Kernschatten verlief ca. 1000km weiter südlich von hier. Und es war kurz nach Sonnenaufgang, so daß wir davon nichts mitbekommen haben.
Die Abende haben wir es uns aber auf unsere Veranda bei Chips, Bier, Kartenspiel und guter Musik gemütlich gemacht. Das wir etwas außerhalb der Ortschaft Legierung, macht das alles sehr entspannt.
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Meta

Ihr lasst es euch ja gut gehen 🙂 Dass ihr doch noch zu eurem Bier gekommen seit, ist prima;-)
Viel Spass
und Liebe Grüße
Mutti und Papa
Passt gut auf euch auf!!!
Bieeeeeeeeeerrrrrrrrr thiebn 🙂
Es gibt kein Bier? Ach Du lieber Himmel. Und Schweine-Döner wahrscheinlich nicht.
„Duckstein Opal“ die erste Flasche der Erstproduktion von meinem Bruder … ist gleich leer. Die zweite Flasche verwahr ich Dir Artgerecht im Kühlschrank. Lecker. Lieber Thomas, Danke für den spannenden Bericht und die authentischen Bilder. Herzliche Grüße an Wiebke, die diesen Blog bestimmt auch lesen kann?! Markus.