Irgendwo am Highway

Port Hedland war nun wirklich nicht der Ort zum lange verweilen, zumal das alles sehr staubig war. Die Bergarbeiter alles ziemlich raue Burschen (einige sahen wirklich finster aus) sind und nach Feierabend und gerade am Freitag sicherlich Dampf ablassen wollen, denn son Job im Tagebau ist bestimmt kein Zuckerschlecken, den ganzen tag in voller Montur (Hose, Sicherheitsschue, Warnweste) bei der Hitze und den ganzen Staub, zwischen all den schweren Maschinen, das ist sicher hart. Die ganze Ortschaft gibt es eigentlich nur wegen der Mine.

Jetzt bin ich am Pardoo Roadhouse, (20° 03′ 18,2 “ S und 119° 49′ 39,3″ O). Mangels Städten und Ortschaften hat man hier diese Roadhouses. Diese bestehen aus einer Tankstelle mit angegliederten Laden wo man so das wichtigste bekommt, einen Imbiss, einem Campingplatz, ein paar Sanitäre Einrichtungen, Telefonzellen und einer klienen Werkstadt. In der Regel gibt es diese Roadhouses an den wichtigen Highways so alle 150-200 km, ich glaube wenn man dann richtig in die Einöde fährt (ja das wo ich bin ist noch der „belebte“ Teil) wird das glaube ich ganz schwirig, da sollte man dann wirklich alles dabei haben, was man zum Überleben brauch

Im Karijini-Park hab ich den Canadier aus dem anderen Nationalpark wieder getroffen, und so sind wir dann die unbefestigten Straßen zusammen gefahren, da fühlt man sich doch etwas besser wenn man da nicht völlig allein 50km auf unbefestigten Straßen in die wildnis hinausfährt. Das schöne war der Nels (so heißt er) ist auch ein leidenschaftlicher Fotograf, und so konnte man Tips und Tricks austauschen und gute Motive suchen.  Abends haben wir dann auf dem Campingplatz gemütlich bei leckeren Essen (das ich gezaubert habe) und ner guten Flasche australiscchem Weißwein (hat Nels beigesteuert) den Tag ausklingen lassen. Am Himmel leuchtet der Mond und ganz in der nähe heulten und zankten sich Dingos.

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Der längste Zug der Welt!

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Roadtrain, diese riesigen Ungetüme donnern mit bis zu 110 km/h durch die Gegend, und das zu jeder Tages un Nachtzeit. Da wundert man sich denn auch nicht mehr, wenn dann mal ein tot gefahrenes ausgewachsenes Rind tot am Straßenrand liegt., und man nie Teile von Autos herrumliegen sieht.

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2 Kommentare zu Irgendwo am Highway

  1. zu Hause Eltern sagt:

    Lieber Sohn,
    auch diese Gegend war interessant. Heute ist nun der 1.Mai und du musst dich bald auf den Rückweg machen. Verpass nicht deinen Flug. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen mit dir. Es gibt bestimmt sehr viel zu berichten.
    Eine noch schöne Restzeit, lieber Sohn, wünschen wir dir.
    LG
    deine Mutti und dein Papa
    Pass gut auf dich auf!

  2. neckie sagt:

    Huhu Bruderherz,
    naa bei dir alles im Lot? 4 Wochen Urlaub… man das ist was. Davon kann ich neue Leistungsträgerin der Gesellschaft ja nur träumen 😉
    Auf Arbeit ist gut was los, aber auch das kann man sicher gut bzw. besser nächstes WE in gemütlicher Runde bequatschen.
    Schon ganz nett immer zu lesen was du „DOWN UNDER“ so treibst – wer war das noch mal mit dem Quängeln bezüglich des Blogs?! Naaa? 😉

    Wir sind gut in den Mai gekommen und nun steht ja auch noch das Wochenende an – langes Wochenende *Jäh*

    Nächstes WE sehen wir uns ja und vorher gibts noch mal ne Ankndigung wann wir ungefähr da sind und die Bude ordentlich sein muss *g* 😉
    Also komm noch gut durch die Wildnis und bald auch zurück bis die Tage
    deine Lästerschwester

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