Ein seltsammer Tag

Heute bin ich wieder in Auckland. Im Prinzip ist den ganzen Tag nicht viel passiert. War aber seltsam. ersteinmal war um 4 Uhr wecken, um in Port Vila rechtzeitig einzuchecken, Viel los war nicht und so hat man dann bis 7 Uhr gewartet, wo der Flieger starten sollte. Irgendwie wurde es 7 und immer war der Flug nicht zum boarden aufgerufen. Obwohl die Maschine auf dem Rollfeld stand. dann kam eine kurze durchsage das der Flug sich verspätet. Naja irgendwie fummelten die am Triebwerk rum, ab und zu liessen die das Triebwerk an zum Testlauf, aber auch dann schnell wieder aus. dann kam dfie Durchsage es verspätet sich um weitere 60min. Irgendwann fuhr die Flughafen Feuerwehr vor. und brachte sich in der Nähe der Maschine in Stellung. Groß drüber Nachdenken durfte man nicht, die Vorstellung das irgendwo in einer Kokosnus-Republik wo die meisten Menschen nicht mal elektrisch Licht haben und in Strohhütten leben, an einem Düsentriebwerk basteln, ist schon befremdlich. Mit 2 ½ h Verspätung ging es dann nach Auckland, mit der Verspätung und Zeitunterschied kamm ich am Nachmittag hier an. Das war eine ziemliche Umstellung. Das Wetter war mit 22°C und Wolken ganz gut, aber im vergleich zu Vanuatu empfand ich es als kalt. Die Luft war eine ganz andere frisch und bewegt. In Vanuatu lag die Luft wie ein Nasses Tuch über der Insel. Eben noch in einem Entwicklungsland fern ab von allem, wo es nur das nötigste und einfachste gab, und jetzt wieder mitten in der westlichen Welt. War seltsam bei der Einreise in mitten der Gerade aus Deutschland ankommenden Touristen zu stehen. Normalerweise ist Neuseeland total entspannent aber nach den Erlebnissen der letzten Tage irtgendweie stressig, mag gar nicht dran denken wie das gewesen wäre wenn es nach Deutschland gegangen wäre. Rückblickend war Vanuatu sehr anders, das einzige was an die moderne Welt erinnerte waren die Autos und Handys. Egal wo man auf den Inseln war, selbst im entlegensten Dorf konnte man das Handy Guthaben aufladen, da gab es immer eine Stroh Hütte mit dem werbeschild zum Handy Guthaben auffüllen, oftmals war das das einzige das nicht aus Holz oder Palmen Blättern gemacht wurde. Ohne Handy und Auto hätte das vor 500 Jahren gewesen sein. Eine ganz andere Welt, mit der man aber durchaus zurecht kommen kann. Wirklich gefehlt hat nichts, das Leben und die Zeit geht eben etwas anders, und ich kann nicht sagen das es schlecht ist. Jedenfalls war das eine gute Erfahrung.

picsart_1360746363224.jpg

picsart_1360746293339.jpg

Dieser Beitrag wurde unter Das andere Ende der Welt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Ein Kommentar zu Ein seltsammer Tag

  1. Zofia sagt:

    Das letzte Foto ist wieder wunderbar gelungen!
    Zwar habe ich keine Flugangst, doch ich glaube mir wäre nicht so recht zu Mute, wenn ich das Treiben dieser Leutchen am Triebwerk beobachtet hätte!
    Liebe Grüße
    Zofia

Schreibe einen Kommentar