Seit 2 Tagen bin ich auf Santo. Viel Zeit verbringe ich mit Faullenzen. Gestern hab ich mir ein Fahrrad genommen, ein alten rostigen Drahtesel, war irgendwie nicht die beste Idee ersteinmal war das extrem schwühl und heiß, das Fahrrad schwer gängig und auf der anderen seit der Stadt, hat sich der Kettenumwefer, der Gangschaltung, mit energischen Krachen verabschiedet, das hieß dann zurück laufen, das Wasser ran in Bächen an mir herab, das war kein Spaß. Irgendwann hab ich dann einen Pick Up angehalten der mich dann ins Hotel chauffiert hat. Die nächsten Stunden hab ich erstmal im Pool verbracht.
Als es etwas kühler wurde hab ich noch eine kleine Kajaktour gemacht. Den ganzen Tag Bewegung bei dem Klima das schlaucht
Im Hotel ist ein Geschwisterpaar die hier aufgewachsen sind, und seit 52Jahren zum erstenmal wieder hier sind. Sonst leben sie in Brisbane. Ein Engländer der seit 20 Jahren in Australien lebt, und Chefkoch in einem Hotel ist verbringt hier seinen Tauchurlaub. So gibt es abends in geselliger runde viel zu erzählen.
Heute hab ich die Milenium Cave Tour gemacht viel informationen waren im Vorfeld nicht zu erhalten nur das es teilweise durch eine Höhle geht und Teile des Weges schwimment zurückgelegt werden müssen, klang alles sehr abenteuerlich. Erstmals ging es für eine Stunde mit dem Jeep in den Dschungel vorbei an dem alten total überwucherten Flughafen der Amerikaner aus dem zweiten Weltkrieg. Dann für eine halbe Stunde zu Fluss an den Rand der Höhle, dort haben wir alles abgeben was nicht nass werden sollte. Ich dann nur noch Badehose, T Shirt, Schuhe (ohne wär das doof gewesen) und Kamera (die im Taucheranzug) dabei, nach einem ziemlich rutschigen abstieg standen wir dann am Eingang der Höhle. Jeder bekam eine Taschenlampe (meine war eher ne Funzel) und dann führte uns der Führer in die Höhle. So szolperten wir dann durch Knietiefes angenehm erfrischen des und sanft plätscherndes wasser durch die Höhle. An der decke über uns hingen Fledermäuse, und manchmal wenn man am Boden sich abstützte griff man auf die mit Fledermauskacke bedecken Steine. Irgendwann war dfie Höhle zu Ende, dort hatte man dann schon das Gepäck hingebracht und es gab eine Stärkung. Danach ging es dann den Fluss weiter entlang der sich durch einen bis zu 50 m tiefen Canyon schlängelte. Teilweise schwimmend teilweise Kletternt ging es durch die phantastisch grüne Schlucht. Mit photos war das nicht ganz so einfach wirklich schwere Bedingungen. Am Ende musste man dann einen abenteuerlichen weg, an Bambusleitern und Seilen aus der Schlucht hinaus klettern. Abendteuerlich, ermüdent aber schön das ganze.






Hallo Lieblimgssohn, war auch ein schöner Ausflug. Wieder einmal etwas anderes. Faullenzen muss auch mal sein. Aber auch schwierige Wege hattest du zu bewältigen. Im Wasser gehen und…….. . Weiterhin wünschen wir dir tolle Erlebnisse.
LG
deine Mutti und dein Papa
Pass gut auf dich auf!!!
Hi Bruderherz,
jetzt bist du wohl komplett im Abenteuerurlaub angekommen? Helis, Vulkane, Strohhütten, PickUps, Schwimmen durch Schluchten… nimmt ja gar kein Ende und wird immer abendteuerlicher. Ob du dich da an das schnöde Leben hier wieder gewöhnen kannst? Noch hast du ja einiges an Wochen in fernen Landen.
Ist in der Gegend das Malaria-Risiko eigentlich hoch? Oder sind eher so Sachen wie das Dengue Fieber problematisch? Sprühste dich immer ein?
Ich muss auch mal nach Wanderschuhen hier schauen und wir guckn gerade auch nach Vietnam-tauglicher Kleidung. Nachdem gestern im TV, in einer Sendung über den Vietnam Krieg, angeführt wurde, dass die Amis da ja mit dem Klima überhaupt nicht klar kamen – bin ich gespannt wie es uns ergehen wird.
Musste ich irgendwie bei deinen Berichten zum „Rad-Fahren“ dran denken 😉
Wünsche Dir noch ganz viel Spaß und viele schöne Erlebnisse!
Bis bald
Anja
@Anja: ja laut WHO-Bericht ist Vanuatu hohes Malaria Risiko Gebiet, aber bis auf 2 Moskitos hab ich davon nix mitbekommen, aber wenn in den Busch ging trotzdem nen mittelchen gegen Moskitos aufgetragen, die Prophylaxe mittel haben mehr Nebenwirkungen, besser sich einfach nicht stechen lassen.
Als wir durch den Dschungel und die Schlucht sind, musst ich auch an die Amis in Vietnam denken, kein Wunder das dieverloren haben. Klima, viehzeugs und vor allem weg finden und orientierung behalten, ohne Guide wär man da hoffnungslos verloren. Klamotten mäßig ab ich mir in NZ Merino-Wolle Shirts besorgt, die schwitzt man zwar auch pitsche nass aber sie müffeln nicht, Baumwolle wird nass und stinkt, syntetik bleibt trockener stinkt aber auch. Neun Schlaphut mit breiter Krempe ist super, schützt vor der Sonne uND verhindert das einem was von oben ins Gesicht oder Genick fällt.
Die Bilder sind wieder herrlich. Wenn man in so einer Betonwelt lebt, fällt es einem schwer zu glauben, dass es noch so zauberhafte Ecken in der Welt gibt. die Natur, die uns in unserer Welt umgibt, schein schon mit ihren Tieren ein Wunder zu sein. Das, was du uns da zeigst ist Paradies pur!
liebe Grüße
Zofia