Gestrandet zweiter Tag

Viel neues gibt es eigentlich nicht zu Berichten. Ich stehe immer noch am gleichenn Ort wie gestern und das Auto ist immer noch genauso kaputt. Aber es ist Rettung in Sicht.

Aber der Reihe nach, die Nacht hier an der Werkstadt war ruhig und ohne besondere Vorkommnisse, da ich ja meine Dusche im Auto habe brauch ich ja auch nicht schmutzig in den Schlafsack kriechen.
Heute morgen dann wie immer gemütlich aufgestanden und gewartet bis es 9 Uhr wird, denn da, wollten die von Apollo, sich ja nun, was Sache ist. Neun Uhr verstreicht nichts passiert, nach ner weile ruft dann der Mechaniker an um zu fragen was denn nun Los ist, anscheinend konnte niemand was sagen und die wollten sich dann wieder melden. Bis 10 Uhr ist nix passiert und ich lungerte die ganze Zeit hier vor der Werkstadt herrum, ohne so recht zu wissen wo hin und was zu tun sei, irgendwie fühlte ich mich wie eine Schildkröte auf dem Rücken. Also hab ich dann da noch mal angerufen und wollte wissen was Sache ist, wieder wußte keiner was genaues, aber ich konnte zumindet in Erfahrung bringen das die in Melbourne (3000 km weit weg) das Erstazteil aufgetrieben haben  und versuchen es nach Kalbarri zu bringen, aber wann wie wußte auch keiner, aber sie wollen sich um 1 Uhr melden dann weiß man genaues. Was nun? 3h hier unnütz rumsitzen ist keine Lösung, also hab ich gefagt ob die in der Werkstatdt nen fahrbaren Untersatz haben, und Sie hatten. So konnte ich wenigstens ein bischen umhergurken und mir was ansehen, aber wirklich entspannt ist das nicht wenn man nicht so richtig weiß wie das weitegehen soll. Jedenfalls war ich dann wieder zu um 1 an der Werkstadt und mit der weile gab es dann auch die Information das sie das Ersatzteil heute abend in den Flieger packen, so das es heute spät Abends in Perth ankommt und dann muß es „nur“ noch nach Kalbarri (450 km) Die Jungs von der Werkstatt denken das es so Freitag früh hier sein wird. Also were ich noch bis Freitag hier festhängen. Einbauen von dem Teil ist nicht der Akt, ich hoffe das istt das richtige Teil das da kommt und das das Problem dann aus der Welt ist. Aber die Jungs hier von Kalbarri Auto Centre, sind echt super! Lassen mich hier im Wohnmobil pennen (auch wenn das nicht ganz so erlaubt ist), Strom hab ich mit der Weile auch, denn ohne fahren lädt sich auch nicht die Baterie die ich für Licht, Kühlschrank und Wasserpumpe brauch. Mit Strom wird nun die Baterie geladen und ich kann mir in der Mikrowelle die im Wohnmobil ist was köcheln. Heut gabs die reste von Vorgestern Reis mit Indisch Butter Chicken.

Mal sehen was ich mir morgen hier noch alles anschauen werde, langsamist das gebiet auch ausgiebig erkundet und dann hoffe ich das es dann bald weiter geht.

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Gestrandet

Gestern konnte ich leider keine Nachricht absetzen, da ich mich wieder mal außerhalb der Reichweite von mobiler Internet Komminikation befand. Aber der Tag gestern war doch wieder ein guter, zunächst hab ich mir die Pinnacles angeschaut das sind Kalksteinsäulen die so aussehen als seien sie nicht von dieser welt, erinnert irgendwie an Science Fiction Filme. Jedenfalls war das sehr schön anzuschauen. En est des Tages hab ich mich immer weiter der Küste entlang nach Norden bewegt, die fahrt führte durch eine nicht enden wollende Dünenlandschaft. Vor allem waren die Dünen Schneeweiß. Abends hab ich dann auch gleich am Strand einen netten primitiven Campground gefunden.

 

Heute früh bin ich dann weiter bis zum Kalbarri Nationalpark, habe mir die Bizarschönen Küstenformationen angeschaut und die Kräfte er Naturgewallten bestaunt. Mit welcher Dynamik und Kraft die Haushohen Wellen unhaufhörlich, donnernt gegen den roten Sandstein anlaufen und in ihn allmählig zu feinen Sand zermalen der dann von Wind und Wasser in alle Richtungen (irgendwie auch in meinen Schlafsack) verteilt wird.

Beim verlassen des letzten Lookouts merkte ich das vom Auto die Lenkung etwas sehr schwer ging, naja wird sich ja hoffentlich wieder geben, und bis Kalbarri Statdt waren es nur noch 2 km. Am Visitor Center wollte ich sowieso halt machen. Am Vistor Center angekommen und verlassen des Autos sah ich dann das maleur. Irgend eine Ölige flüßigkeit klebte und tropfte von der Motohaube und unter dem Auto hervor. Da ich nicht aufgesetzt hatte und Getriebe Öl auch anders aussieht und ich das mit der schweren Lenkung bemerkt hatte vermutete ich das es die Flüssigkeit aus dem Bremskraftverstärker ist. Im Visitor Center durfte ich dann Apollo (die Verleih Firma) kontaktieren. Die haben sich dann schnell darum gekümmert das nen Mechaniker zu mir kommt. Nach ca. 20 min kam er dann auch, ein Kerl so Mitte 30 etwas raubeinig und irgendwie wie alle Mechaniker, er begrüße mich im breitesten australishen Slang, ich verstand kein Wort, als er das bemerkte gab er sich dann Mühe mit dem reden, dann kann man die Burschen alle super verstehen. Er schaute unter die Motorhaube und hatte innerhalb von 30 sec, die Ursache gefunden, keine Ahnung wie er das so schnell sehen konnte. Ich hätte das nie gefunden. Er fummelte ein bischen rum, Pulte ein stück Dichtung herraus und sein Gesicht wurde immer länger, und murmelte etwas vor sich hin was ich nicht ganz verstand, dann meinte er nur „Thats looks not good mate“ – Sieht nicht gut aus Kumpel. Er zeigte mir das dierket an der Pumpe für den Lenkkraftverstärker, eine Steckbuchse ist in der das Hydraulikrohr Befestigt ist und mit einem O-Ring abgedichtet wurde. Das Hydrauligrohr wurde aus der Buschse gedrückt und hat dabei den O-Ring zerstört. Dieser Schaden war so vor Ort nicht zu reparieren, und es müssen Teile bestellt werden, Na super dacht ich mir. Irgendwie sind wir dann zur Werkstadt gefahren, war zum glück nicht weit denn ohne Lenkkraftversärker ist das fahren kein spaß. In der Werkstadt hat er dann gleich telefoniert, kam aber mit langer miene zurück und meinte das es das teil was wir brauchen seit Ostern nicht mehr in Westaustralien gibt. Unf provisorisch war das ganze auch nicht zu reparieren weil es sich um ein spezialteil handelt das nicht so einfach zu ersetzen ist. Also nochmal mi Apollo gesprochen, die wollen sich bis morgen so 9 Uhr was überlegen, da bin ich ja mal gespannt ob die so ein hydraulik teil besorgt bekommen, und wenn wie lange es dauert bis es hier ist, die nächste größere Stadt ist so ca. 200 km entfernt. Ich denke mal das ich morgen noch den ganzen Tag hier festsitzen werde, ohne fahrbaren Untersatz ist das richtig Kacke. Eiegntlich hatte ich sowieso vor gehabt morgen auch hier in der Gegend zu verbringen, aber irgendwie bischen anders, naja schaun mer ma.

Jedenfaalls schlafe ich heute Nacht im Auto vor der Werkstadt.

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The Pinnacles

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Damit es nicht heißt ich sei grausam, und lasse meinen Travel-Mate immer nur im Rucksack bin ich extra zu den Stromatoliten (alte Verwandte von Ihm, Ihr oder es) gefahren, das sind mit die ältestetn Lebewesen auf der Welt es git Fosilien von denen die sind eine Milliarde Jahre alt. Bei den Stromatoliten handelt es sich um chemosynthetische Bakterien die Sauerstoff bilden und Kalk ausscheiden (die Hukel aufm Bild)

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Tja Lenkflüssigkeit auf der Motorhaube von nem Ford Transit

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Auf nach Norden

So jetzt bin ich wieder nördlich von Perth. Heute früh hab mich mir zunächst noch die großen Eukalyptus Bäume angeschaut, da haben die doch tatsächlich einen Weg durch die Kronen der bis zu 60 m hohen Bäume gebaut, und das beste der Weg schwankte bei jedem Schritt ein bischen, war schon sehr abgefahren durch das Blätterdach des Waldes zu laufen.

Das war auch ein trauriges Erlebnis, da sind auf dem Campingplatz neben mir 2 Mädels aus Deutschalnd und die Eine kannte sogar Zeven und die Nordmilch, und wo ich dann meinte das ich da arbeite meint sie dann, dann weiß sie ja wo Sie sich beschweren kann wenn der Joghurt von Nordmilch nicht schmeckt. Super oder? Slebst bis an das andere Ende der Welt hat es sich herrumgesprochen das der Milram Joghurt eine Katastrophe ist. Und ich muß leider feststellen das sogar die Aussies bessere Joghurt´s hinbekommen. Allgemin ist das mit dem Essen hier unten gar nicht so schlimm wie ich es mir dachte. Meistenteils koch ich mir abend ne kleinigkeit, da ich ja Gaskocher und Mikrowelle dabei hab geht das ganz gut. zumal es in den entlegenden Gegenden relativ schwer ist imbisse zu finden. Und selbstgemachts ist sowieso am besten :-).
Bis heute dachte ich das die aussies ganz manierlich mit ihren mit Lebewesen umgehen, aber in dem einen Park hat sich meine Meinung geändert. Kinder haben die Kängurus durch den Park gejagt, und irgendwelche dummen Erwachsenen haben Lärm gemacht um die dösenden und schlafenen Koala zu einer Reaktion zu bewegen, toll oder? Ich hoffe das lag nur daran das das einWochenendziel für die Großstädter war, die nicht wissen wie man sich in der Natur verhält, und sich deswegen daneben benommen haben.

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Eukalyptus Märchenwald

Nachdem ich lange überlegt habe ob ich die Runde südlich von Perth machen soll, hab ich mich dann doch dafür entschieden. Dies war auch diesmal eine richtige Entscheideung. Der Zipfel hier unten ist sehr stark bewaldet. Es ist einfach Riesig, sowohl was die Fläche anbelangt als auch die Größe der Bäume. Ich bin bestimmt 100 km durch den Wald gefahren ohne das auch nur ein Haus geschweige denn Ortschaft zu sehen war. Dann im Mitten von dem Wald war dann eine kleine Stadt und dann kam wieder 120 km nichts. Einige der Bäume waren/ sind bis zu 40 m hoch. Die Größten sollen bis zu 60 m hoch sein, aber das steht für Morgen auf dem Programm. Am Tage geht das ja noch da durch den Wald zu fahren, aber nachts stell ich mir das mächtig Unheimlich vor. Stellenweise haben sie hier auch gezielt das Unterholz abgebrannt um größere Waldbrände zu verhindern. Aber an anderen Stellen da gab es richtig Waldbrände aber das war weit weit weg von mir.
Momentan ist hier am Himmel großes Wetterleuchten, irgendwo in der Ferne Tobt ein Gewitter, aber über mir funkeln die Sterne. Morgeen will ich mir hier noch ein bischen rumtreiben und dann wieder richtung norden, da hab ich noch ein gutes Stück weg vor mir.

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Irgendwo heute an der Küste

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dieser Baum hat früher mal als Feuerwachturm gedient, da hat man einfaach Eisenstangen ringsum in den Baum getrieben und sich so eine Leiter bis in die höchsten Wipfel gebaut. Heute können da die Touries raufkraxeln, ich natürlich auch. So bin in 40 m mit ner Leiter ohne irgendwas, das hatte schon seinen Nervenkitzel 😉

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Im Westen nichts Neues

So jetzt bin ich im Westen (Western Australia). Das Nest nennt sich Bunbury (180 km südlich von Perth), die Orte klingen hier alle so als hat sich jemad beim Vergeben des Namens nen Scherz gemacht, oder den ganzen Mund mit 10 Salzstangen voll gehabt.

Naja der Flug war gut und entspannt. Als Auto haben se mir jetzt dummerweise eins ne Nummer größer gegeben, so Sprinter Format, Hatte mich so an den anderen Wagen gewöhnt, naja so gehts auch hab ich hald bisl mehr Platz und ne Dusche und Klo an Bord.

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Der letzte Tag im Südosten

Ja nun geht auch die erste große Etappe meiner Reise zuende.
Momentan bin ich gerade in Adeleide und habe gerade den Bus übergabe fertig gemacht. Morgen gehts dann Fahrzeug abgeben und dann zum Flieger nach Perth.

Nachdem ich gestern so fleißig gewandert bin habe ich mir für heute als kleines Abschiedsschmankerl einen Rundflug über die Flinders bzw. Willpena Pound (so schimpft sich das genau wo ich mich rumgetrieben habe) gegönnt. Um 7:30 gings dann los mit ner noch 3 Anderen Pasagieren flogen wir dann in einer einmotorigen Prpellermaschiene los. Starbahn war ne Schotterpiste und wir hatten eine Pilotin (mit Prada Sonnenbrille). Das Fliegen in so einer kleinen Kiste das ist wirkliches fliegen, da merkt man noch die Gewalten und dynamik der Lüfte. Jedenfalls hab ich den Platz als Co-Pilot bekommen (hab mich wie immer einfach vorgedrängelt). Der Rundflug hat zwar nur 30 minuten gedauert war aber wunderschön, noch mal ein krönendes Highlight zum Abschied von den Flinders.

Den nächsten Bericht gibts dann von der Westküste, wenn das nur halb so toll ist wie einem immer alle vorschwärmen dann war das bis hier her nur ein Apetiethäpchen. Die Flinders wurden auch als geheimtip gehandelt und das war nicht zu viel versprochen.

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Unsere hübsche junge Pilotin Erika, und im Hintrgrund die Kiste mit der es um Willpena Pound  ging.

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Der Willpena Pound wie er auf jeder Postkarte zu sehen ist. Sieht zwar aus wie ein Meteroitenkrater ist aber nur eine Verwerfung der Erdkruste.

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Flinders Range Tag 2

Hier nun meine Erlenisse vom 2 Tag in den Flinders.

Heute habe ich eine ca. 20 km lange Wanderung unternommen, an sich nicht das Problem, auf Kangaroo Island waren das auch schon mal 18 km. Dummerweise ging es nur diesmal ca. 400m Bergauf ich hatte mich dafür entschieden erst das steile stück zum Saint Marry Peak zu nehmen und dann auf den rückweg den etwas weniger steilen Pfad zu nehmen. Hat auch ganz funktioniert.
Der aufstieg war beschwerlich, stellenweise mußte ich über Felsen klättern und mich mit den Händen abstützen so steil war das. An den steilsten Passagen merkte man dann schon wie der Puls in den Schläfen hämmert und der Körper eigentlich gar nicht mehr weiter wollte, aber mit ausreichend trinken und ab und zu verschnaufen ging das dann irgendwie doch. Der Ausblick vom Gipfel entschädigte für die Strapazen. So hab ich mir dann erstmal eine schöne lange Pause und einen kleinen Imbiss (1 Apfel + 2 Müsliriegel den Schokorigel hab ich schon vor dem Aufstieg gefressen) gegönnt. Irgendwann ging es dann auch wieder an den Absteig. Der weg hinauf war gut markiert so sollte es eigentlich kein Problem sein den Absteig zu meistern, soweit die Theorie. Nach 3-4 Wegmarkierungen und einigen Schritten stand ich auf einmal da, keine Markierung mehr, kein Weg mehr und da wo ich dachte das es weitergeht waren nur noch Felsen bzw. Gestrüpp. Na Toll, den Weg verloren, was nun, Versuchen den Weg zu finden oder wieder umkehren und den Anfang wieder suchen? Da irgendwie doch jedes Gestrüpp gleich aus sah und ich mich auch an keinen markanten Felsen erinnern konnte entschied ich mich dafür wieder zum Gipfel zurückzukehren. Ohne Weg war das gar nicht einfach, zahlreiche Felsn mußten überklettert werden, und einige ja auch dornige Gestrüpe durchquert werden. Da war mir dann schon etwas anders, so völlig allein durchs nirgendwo zu krauchen, zumal niemand wußte wo ich mich aufhalte, Handy empfang gabs da auch nicht, und der weg war nicht gerade ungefährlich, so von wegen vom Felsen abrutschen und sich verletzen oder irgendwelches Viehzeugs das im Gestrüpp wartet. Naja aber irgendwann hab ich dann den Gipfel wieder erreicht, zwar völlig zerkratzt an den Armen und genervt von dem schweren Gelände, war ich dann aber doch froh wieder bekanntes Terrain zu erreichen. Nun mußte ich „nur“ noch die 14 km Rückweg schaffen, die ersten 5 km waren ziemlich ätzend weil es sehr steil und steinig war, das geht ganz schön auf die Gelenke. Nach insgesamt 8 h hab ich dann wieder den Ausgangspunkt erreicht. Nach so einer Tour kann eine Dusche wie ein Jungbrunnen sein.

Jetzt lasse ich den Tag unter einem atemberaubend shönen Sternenhimmel gemütlich ausklingen. Hier draußen gibt es kein streulicht, deshalb sieht man hier unendlich viele Sterne. Nach dem Trip heute brauch ich nicht mehr lange das ich müd in die Heia falle.  flinders-tag2.jpg

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Gar nicht so einfach nen Photo von sich selbst zu machen. Nein ich Rasier mich im Urlaub nicht (Fell schützt auch vor Sonne)

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Flinders Range Tag 1

Nachdem ich ein paar tge untätig war nun die Berichte der letzten Tage ich habe die offline vorgeschrieben, deshalb wird das jetzt etwas mehr, aber ich poste das der Reihenfolge nach.

Flinders Range

Wieder geht ein Ereignisreicher Tag zuende. Zunächst durfte ich erstmal wieder ein großes Stück Auto fahren. Zwischenzeitlich hab ich echt Überlegt ob das so richtig ist was ich da gerade mache. Abe ich wurde dann doch gut entschädigt. Die Flinders Ranges wo ich jetzt bin sind schon sehr genial. Dabei handelt es sich um die letzten Ausläufer der Great Dividing Range. Der Höhenzug ist so ca. 600 Mio Jahre alt. Die Gegend ist ziemlich einsam und eher so wie man sich Australien eigentlich vorstellt, der oden wurde deutlich rötlicher, und die Landschaft ist hier irgendwie noch sehr unberührt. Ich habe einen kleine Wanderung gemacht und das einzige was ich gehört habe war das Knirschen des Sandes unter meinen Füssen, irgendwie kam mir das unendlich Laut vor. Sonst zirpt irgendwo schüchtern eine Grille, der Rest war Stille. Da Hört man auf einmal den Wind, ich meine nicht das Rascheln der Bätter die vom Wind bewegt werden sondern, das säußeln und hauchen des Windes.

Auf einer Bergkuppe konnte ich dann auch noch einen phantastischen Sonnenuntergang genießen. Dabei kam ich ins Gespräch mit ein paar Australiern (deenen ich auch noch als Photomodel dienen durfte), nach dem Sonnenuntergang haben wir noch einen Chache (Versteckt in einer Munitionskiste) ausgehoben. Da ich die Bilder auch gerne haben wollte, haben wir uns dann auf dem Campingplatz verabredet. Dort hatte ich dann die Gelegenheit, mit den Australiern ein typisches BBQ zu genießen. Das war nen ganz Lustiger Haufen. Sieben Australier/innen fortgeschrittenen Alters, die alle In nem 4 Wheel Club sind und 2 Wochen durch die Flinders tingeln. Jedenfallls super nett und freundlich.
Nebenbei kam noch ein Wallabie ganz dicht weil es hier auf dem Campingplatz bei mir nach Futter betteln wollte, aber würde es mich besser kennen wüßte es das es bei mir nix gibt, zumal das sich auch nicht gehört Wildtiere zu Füttern.

So stellt man sich Australien doch schon eher vor oder?

Ich

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Kangaroo Island

Bin jetzt gerade auf der fähre zurück von Kangaroo Island. Hab doch noch die vorletzte Fähre heute bekommen, eigentlich hieß es das aufgrund des Osterreiseverkehrs erst am Dienstag um 5:30 Uhr was frei ist. Jetzt komm ich doch schon früher ans land. Morgen will ich dann wieder weit Landeinwärts fahren.
So viel erstmal wieder von Down Under.

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Frohe Ostern

Ich wünsche allen Frohe Ostern!!

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Momentan bin ich gerade auf Känguru Island. Bin heute mit der Fähre übergesetzt. Da es vor Dienstag keine freie Rückfahrt gibt werde ich bis Dienstag hier auf der Insel bleiben. Die Insel ist aber berühmt für ihre Landschaft und Tierwelt. Das Wetter ist fantastisch, keine Wolke am Himmel und es ist angenehm warm.
Heute habe ich viel Zeit im Auto verbracht. War doch ganz schön weit bis hier her. Aber Das Autofahren ist doch deutlich angenehmer, auch die Australier können vernünftig fahren. Im allgemeinen geht das hier alles etwas entspannter zur Sache.
Wo  kann man schon im Laden eine angefangene Flasche Spülmittel kaufen? Da es nur halbe Lieter Flaschen gibt und ich die nicht brauche um meine Tasse und Teller abzuwaschen hat die gute Frau in dem einen Laden, mir doch einfach ihre schon angefangene gegeben, sowas wäre in D undenkbar.

Das ist im Groben mein bisheriger Reiseverlauf.


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