Heute will ich wieder mal ein paar Zeilen schreiben. Ich bin jetzt wieder in Chile. Das war ein relativ langer Fahrtag heute. Heute früh bin ich auf ca. 1500m gestartet, dann ging es immer Bergauf. Nach ca. 180km auf ca. 4000 m kam dann die argentinische ausreisekontrolle. Ruckzuckbhatte ich den Stempel im Pass. Dann kam die Sache mit dem Zoll, bzw. Das Auto wieder auszuführen. Das die hier unten diesbezüglich etwas eigen sind weiß ich ja dazu bekommt man ja beim Auto Mieten entsprechende Unterlagen. Nun ja, jedenfalls passte das den Beamten nicht so richtig. Erzählte mir irgendwas auf spanisch, obwohl ich erklärte das ich kein spanisch kann. Irgendwie verstand ich das das Auto nicht im System ist. (Ja man glaubt es kaum da oben auf 4000m mitten im Nichts haben die computer und internet). Der Beamte telefonierte relativ energisch mit jemanden. Dann passierte erstmal nichts, ich saß etwas blöd da. Zwischenzeitlich wurde einige andere abgefertigt. Dann tippte der Beamte ermüdet langsam mit 2 figern etwas in den Computer. So weit ich dann verstand hat der Grenzübergang wo ich eingereist bin das Auto nicht im System angelegt. Erhat denen etzt ne Mail geschrieben das die mich anlegen, dann kann er meine Ausreise hier quittieren und alles ist gut. Das ganz dauerte dann ne gute halbe Stunde und ich hatte endlich den Stempel fürs Auto und die Grenze. Nach dem argentinischen grenzposten schraubte sich die Straße bis auf 4750m dort war dann die eigentliche Grenze der Passo San Francisco. Der chilenische grenzposten war noch 100km weiter. Dort musste ich erstmal alle aus der Mittagspause klingeln, auch sehr seltsam, schlagbaum zu, Grenzstube offen aber keiner da, Stückchen weiter in den wohncotainern fand ich dann jemanden. Bei den chilenen war das wesentlich unkomplizierter und entspannter. Die eiern zwar immer bisschen rum mit den einführen von tierischen und pflanzlichen Produkten aber sonst…
Das ist auch rgendwie bezeichnet für die Unterschiede zw. Argentinien und Chile. Vor 4 Jahren ist mir das gar nicht so sehr aufgefallen. Sicherlich gibt es in beiden Länder ein Nord Süd Gefälle was den Lebensstandard anbelangt. Aber Argentinien hat mich trotzdem erstaunt, hier im Norden liegen gefühlt Welten zw. Chile und Argentinien, das habe ich in Patagonien nicht so extrem empfunden. Während Chile prosperiert und sich entwickelt scheint Argentinien still zu stehen. Alle paar Kilometer gibt es polizeikontrollen, in der Nähe größerer Städte teilweise mehrere hintereinander. In Chile ist sowas eher die Ausnahme. Auffällig ist auch der Unterschied wenn man einen Supermarkt betritt, während man in Chile nahezu alles kaufen kann, ist das Angebot in Argentinien eher übersichtlich, die regale sind zwar voll, aber meterlang immer das gleiche Produkt. Handy Empfang ist spärlich und wenn dann langsam in Argentinien. Man sieht viel mehr Schrott Autos auf den argentinischen Straßen. Es sieht so aus als wenn sich Argentinien von den wirtschaftlichen tourbulenzen Anfang der 2000er nicht so richtig erholt.







Lieber Thomas, endlich hast du dich wieder mal gemeldet. Deine Übertritte in die anderen Länder sind schon abenteuerlich und denn das noch mit der Sprache. Die Zeit rennt und bald ist die Reise wieder zu Ende. Genieße noch die restliche Zeit und habe Freunde und noch tolle Erlebnisse.
LG Mutti und Papa
Pass gut auf dich auf!!!
Wieder schöne Bilder Danke! War das schon an der Laguna Verde hinter der Grenze? Frei Dich doch: Hier plagen sich viele mit Birkenpollen rum. Mal sehen, ob ich für Do. auch ein Einreisevisum nach NB bekomme?! 🙂 Alles Gute! M.