Bolivien

Bevor ich aber noch Bolivien bin habe ich mir noch das höchst gelegene Gysier Feld der Welt angeschaut. Die ganzen Touren fahren zum Sonnenaufgang dorthin, da ich aber schon gelesen habe das es dann sehr voll ist, habe ich mich für normale Zeit entschieden, das war auch gut hatte das dann wieder fast für mich alleine.

Am Abend gab’s dann noch das Tal des Todes

Ich bin gerade zurück von einer 4 Tages Tour durch Bolivien. In St. Pedro habe ich die Tour gebucht und es hieß das in 3 Tagen bis Uyuni geht und am vierten Tag dann wieder zurück. Da ich das Auto hatte konnte ich das bei dem Hotel was zu dem tour Veranstalter gehört abstellen von dort ging es dann auch nach einen Frühstück direkt los. Oder auch nicht, gleich hinter dem Ortsausgang San Pedro war die Straße gesperrt. Eine halbe Stunde mussten wir warten. In der Gruppe waren Kanadier Briten Österreicher und ich. Irgendwie schafften unsere Fahrer es nachdem die Straße freigegeben war als erste den Berg hinauf zu fahren. So waren wir dann auch die ersten am Grenzposten zu Bolivien. Da also erstmal ausreißen, ein kleines Stück weiter kam dann der Bolivianische Posten, an der Stelle warteten schon unzählige Jeeps und Gepäck wurde auf und abgeladen. Schnell den Stempel von den Bolivianern abholen. Irgendwie wurde mir dann verklickert das ich nicht mit den anderen mitfahren sondern direkt nach Uyuni, und die Tour rückwärts mache, Naja von mir aus…. Irgendwann saßen wir dann vollzählig im Jeep und fuhren gen Uyuni, das zog sich dann auch den ganzen Tag, ber holperige Wege. Allerdings sollte das nicht meine letzte Fahrgesellschaft sein. Irgendwie hieß es das ich am nächsten Tag meiner endgültigen Gruppe zugeteilt werde. Dem war dann auch so. Warum das so verworren und kompliziert sein musste keine Ahnung. Hat jedenfalls alle geklappt ich überall hin und wieder zurück gekommen.

Bolivien ist noch ne ganze Ecke ärmlicher als Chile. Infrastruktur ist nahezu gar nicht vorhanden. Es hat sich aber eine kleine gut organisierte Tourismus Industrie entwickelt. Auf dem großen salzsee waren unzählige dieser Geländewagen Touren unterwegs. In der vergangheit gab es verschiedene Bestrebungen die reichen Bodenschätze abzubauen aber in den Politischen wirren und Kriegen in der Region ist das nahezu zum erliegen gekommen. Ist auch wie so oft ein zwei schneidiges Schwert. Die Landschaft schützen und erhalten, dafür leben die Menschen in relativer Armut, oder die Rohstoffe ausbeuten und es zu Wohlstand bringen, dafür sieht es dann so was in der Kupfermine in Chile. Die Gegend lebt von der Einzigartigkeit und Angelegenheiten der Landschaft.

Der große salzsee war schon faszinierend, auf einer Fläche von 120*100km erstreckt sich die riesige Salzfläche blendet weiß vor den umliegenden Bergen. Nur ab und zu erhebt sich aus dem weiß eine Insel, wir waren auf der berühmten Kakteen Insel, auf dieser wuchsen bis zu 10m Höhe Kakteen, total abgefahren. Kaum zuglauben das das nich der gleiche Planet war. An einigen Stellen lag noch eine dünne wasserschicht auf dem Salz dies führte dazu das sich alle spiegelte. Ein wirklich phantastischer Ort.

Eisenbahn Friedhof bei uyuni

Dieser Beitrag wurde unter Das andere Ende der Welt veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Kommentare zu Bolivien

  1. Lästerschwester sagt:

    Hallo bruderherz,
    Klinkt sehr besonders und beeindruckend. Fotos geben sicher nur einen Bruchteil der Realität wieder und die sind schon beeindruckend. Bissel mulmig war mir schon, als es hieß „du machst was anderes als die Gruppe“, aber ist ja alles gut über die Bühne gegangen.
    Hab heute mit der kleinen Fotos in einem tageskalender angeschaut, da gab es eine „Hasenmaus“. Soll auf 5000 m in Chile wohnen. Sagte der kleinen dann: vielleicht sieht Onkel Thomas ja eine? Wenn ja: das scheinen sehr witzige, aber vor allem kuschlige Tierchen zu sein.
    Viele Grüße zum Karfreitag (der hier anscheinend nicht im Frühling, sondern Sommer ist)

  2. Anonym sagt:

    Hallo Lieblingssohn, was für tolle Fotos!? Deine Erlebnisse sind ja auch nicht so ohne
    Pass immer gut auf dich auf!!! Wir wünschen dir weiterhin viel Spaß und schöne Erlebnisse.
    LG Mutti und Papa

  3. Max Milchmuckl sagt:

    Moin Thomas, na, Salz für’s Osterei hast du dann ja genug 😉 Beeindruckend, die „Kakteeninsel“. Und der Lokomotiv-Friedhof! Gut, dass ich nicht mitgekommen bin: Ich würd‘ gleich eine nach Meiningen* mitnehmen. *(Dampflok-Ausbesserungswerk).
    Was ist mit Tierspuren? Die müsste man bei dem trockenen Boden auf dem Trail und der Salzpfanne gut sehen können… Hier auf Juist ist man froh, mal abseits der Urlaubsgäste etwas Ruhe geniessen zu können. Sonne pur, aber arschkalt! Wie bei Dir wahrscheinlich auch.
    Achtung: Wenn Du wieder von der Höhe runterkommst, mach langsam, Dein Körper muss sich nicht nur an „Höhe“ gewöhnen, sondern auch wenn du wieder unten bist. mach langsam! Alles Gute Dir und weiterhin eine schöne, erlebnisreiche, gesunde Osterzeit.

Schreibe einen Kommentar