Hier gibt doch tatsächlich ein Bier das heißt Schwein und Pfeife, jetzt weiß ich woher der Spruch bei uns kommt, i belive my pig whistles 😉
Gestern war ich noch den ganzen Tag in den catlins unterwegs, eine schöne und recht einsamme Gegend. Abends hab ich mir noch die Cathedral caves angeschaut, 30 m hohe Höhlen, die nur bei Ebbe vom Meer aus zu erreichen sind. Um da hin zu kommen musste man durch einen märchenhaften Wald, wenn der schon auf der Banks Halbinsel toll war der war noch besser ich kann immer kaum glauben das das immer noch zu steigern ist. Da möchte ich am liebsten den Wald mit jeder Faser des Körpers aufsaugen, das Licht, das Grün, der Geruch, einfach alles. Ich würde alles dafür geben mal Neuseeland vor Ankunft der Europäer zu sehen. An den Farnen kann ich mich auch nie satt sehen.
Die Straßen sind manchmal auch abenteuerlich. Keine Ahnung wie viele Kilometer Schotter piste ich schon gefahren bin, aber 200 sinds bestimmt. Man muss ich nur dran gewöhnen entsprechend zügig zu fahren, dann ist das gar nicht so holperig.
Das Wetter war gestern nicht der hitt trübe und Nachmittags sogar regen.
Abends habe ich dann das Zelt bei leichtem Niesel aufgebaut, aber der Campingplatz war toll, auf einer Landzunge, auf der einen Seite tummelten sich die Delphine und auf der anderen die Pinguine. Ach ja und Seelöwen gabs auch, schon seltsam wenn Sohn Brocken direckt auf einen zu watschelt, anstatt abzuhauen, irgendwann so ab 5 m ist die Grenze meiner Fluchtdistanz über schritten.
Es ist schon seltsam wie nah man den wilden Tieren kommt, das ist kein Zoo, da wird nix angefüttert die sind da einfach.
Heute war ich dann noch am südlichsten Punkt Neuseelands, besser von den beiden Hauptinseln, da kommt dann nur noch Stewart Island, viel Wasser und dann irgendwann die Antarktis, aber bis zu im Südpol sind das nochmal 4800 km.
Deutschland muss ja zur Zeit fast leer sein, von 9 Leuten auf sem Campingplatz (ich hab mir einen einsamen, abgelegenen gesucht, sprechen 4 Leute Deutsch.








