Friedenspark Hiroshima

Der heutige Tag begann mal mit einer ganz anderen Seite von Japan bzw. der Menschheitgeschichte. In Hiroshima habe ich den Freidenspark, mit den Denkmälern und Museen zu dem Atombomben Abwurf am 6. August 1945 besichtigt. Die ganze Anlage ist sehr würdig gestaltet.
Im Museum wird der Schrecken und das Ausmaß dieses furchtbaren Ereignisses deutlich gemacht. Im Geschichtsunterricht hat man einiges gehört. Aber vor Ort bekommt dies alles noch eine andere Dimension.
Die gesammte Perversion, Zerstörungskraft und das Leid was diese Waffe und deren unnützer Einsatz mit sich gebracht hat wird einem nahe gebracht. Im Museum ist der berühmte Treppenabsatz zu sehen auf denen der Schatten eines Menschen in den Stein eingebrant ist. Ebenso sieht man eine Taschenuhr die um 8.15 Uhr, zum Zeitpunkt der Detonation stehen geblieben ist. Weitere Exponate sind geschmolzene Brillengläser, Dachziegel die aufgrund der thermischen Strahlung blasen geworfen haben, durch die Druckwelle verbogene Brückenträger, sowie persönliche Überbleibsel von Opfern die sich in der Nähe befanden. Von den Opfern im Zentrum der Explosion ist meist nichts! übrigeblieben, viele konnten gar nicht identifiziert werden, andere nur an Hand von persönlichen Gegenständen, einer Uhr, Einer Brotdose oder ähnlichen. Es ist kaum vorstellbar das in einem Umkreis von 2 km um das Explosionszentrum alles volkommen zerstört und vernichtet wurde, das sich eine ein Feurball mit 5000°C ausbreitete, eine gigantische Druckwelle alles  niederwalzte was im Weg war. Die themische Strahlung Schatten in Stein brannte.
Die meisten Opfer überwiegend Zivilisten, wurden entweder sofort verdampft, getötet oder starben in den nächsten Tagen an den Folgen der Verbrennungen. Durch den Radioaktiven Fall-Out der in Form von schwarzen Regen niederging starben weitere 10.000de Menschen in der Folgezeit einen Qualvollen Tot. Nach Schätzungen sind bis heute an durch die Bombe und deren Folgen 170.000 Menschen zu tode gekommen.
Bewegt und über das gesehene nachdenkend habe ich den Ort verlassen, und wie eine Unterstreichung und als Beweis das das wirklich Real Ist und keine Vision aus einem Horrorfilm, steig in der Starßenbahn eine eine sehr alte Frau, mit deutlichen Missbildungen im Gesicht, ein. In Hiroshima ist die Atombombe auch noch 65 Jahre danach im Alltag sichtbar.
Ja Japan hat Kriegsverbrechen begangen, aber rechtfertigt dies den Einsatz der Bombe. NEIN!!! Im Krieg gibt es nur Opfer! Atombomben gehören nich in diese Welt, sie sind ein Menschheitsverbrechen!

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